A-Gitarre an PA

Klampfen mit ohne Strom

Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon kiroy » Freitag 6. November 2015, 13:27

Vielen Dank, Ugorr.
Ich werde es auf jeden Fall mit 'ner DI-Box machen (habe ich genug da). Vielleicht lässt sich mein Kollege schon durch die Anwesenheit eines solchen Kästchens beeindrucken und ist dann doch mit seinem Sound zufrieden. Das Auge isst schließlich mit. :mrgreen:

Ugorr hat geschrieben:ACHTUNG: Wenn man damit anfängt könnte man so wie ich enden: Ich fahre ein Wet/Dry System, das quasi Doppelstereo könnte.
Aha!
"Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Gitarrenbude oder fragen Sie Ihren Ugorr oder Apotheker." :banana01: :thumbs:

Schönes Wochenende!
kiroy
 
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon Batz Benzer » Freitag 6. November 2015, 13:30

Scheib einfach "Geheimwaffe" auf die DI-Box...! 8-)

Lieben Gruß,

Batz.
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon M. L. Schwan » Freitag 6. November 2015, 17:03

Hallo,
auch noch mal meinen Senf dazu.
Je mehr von diesen "Soundverbesserern" in der Signalkette sind, desto unnatürlicher klingt das Signal. Abgesehen davon liegt wieder ein Stück Elektroschrott samt Kabel auf der Bühne und eine Fehlerquelle mehr.
Dein Kumpel soll doch gottfroh sein, dass er einen in der Lautstärke regelbaren Vorverstärker in der Gitarre hat und sonst eigentlich gar nichts braucht. Wenn das Mischpult in der Nähe ist, ist sogar eine DI-Box unnötig.
Viele Grüße
- Der Schwan -
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon Butterkräm » Freitag 6. November 2015, 18:19

M. L. Schwan hat geschrieben:Hallo,
auch noch mal meinen Senf dazu.
Je mehr von diesen "Soundverbesserern" in der Signalkette sind, desto unnatürlicher klingt das Signal. Abgesehen davon liegt wieder ein Stück Elektroschrott samt Kabel auf der Bühne und eine Fehlerquelle mehr.
Dein Kumpel soll doch gottfroh sein, dass er einen in der Lautstärke regelbaren Vorverstärker in der Gitarre hat und sonst eigentlich gar nichts braucht. Wenn das Mischpult in der Nähe ist, ist sogar eine DI-Box unnötig.


Sehe ich ganz genau so! Ich habe mich mit meinen Gitarren mit Preamp immer direkt eingestöpselt! Dafür ist das doch da!?
Grüße,
Hannes
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon SilviaGold » Freitag 6. November 2015, 18:23

M. L. Schwan hat geschrieben:Hallo,
auch noch mal meinen Senf dazu.
Je mehr von diesen "Soundverbesserern" in der Signalkette sind, desto unnatürlicher klingt das Signal. Abgesehen davon liegt wieder ein Stück Elektroschrott samt Kabel auf der Bühne und eine Fehlerquelle mehr.
Dein Kumpel soll doch gottfroh sein, dass er einen in der Lautstärke regelbaren Vorverstärker in der Gitarre hat und sonst eigentlich gar nichts braucht. Wenn das Mischpult in der Nähe ist, ist sogar eine DI-Box unnötig.


Vom Prinzip her mMm. richtig aber manche Geräte bieten auch zusätzliche Vorteile...

Bei Akustikgitarre hat man ja bekanntlich sehr schnell Feedbacks ... das kann ein Tritt auf den zu Füssen liegenden Anti Feedbackschalter vom A3 in den Griff bekommen...falls das nich tim PU System mit drin ist .
Der Hartke wiederum hat den Vorteil das er den Piezoklang noch besser entschärft.
Den LR Braggs finde ich wiederum zu kalt und hart.
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon akustikgitarrist » Freitag 6. November 2015, 19:37

Zoom A3 wäre meine Empfehlung, wenn DU gerne am Sound bastelst. Ist aber manchmal doof von der Bedienung....
Ansonsten ist die LR Baggs Para DI der Bühnenstandard, wenn man keinen Akustik-Amps dazwischen hängt.
Beides sind professionell Geräte von guter Haltbarkeit, bühnetauglich und klingen gut.
Herzliche Grüße,

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Roland Kalus

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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon kiroy » Samstag 7. November 2015, 11:01

Vielen Dank auch M. L. Schwan, Butterkräm, Silvia und akustikgitarrist!
Mittlerweile ist mein Kollege bereit, die Gitarre testweise mal direkt ins Pult zu spielen und mich machen zu lassen. ;)

Er ist anfangs immer etwas beratungsresistent.
Als er zu uns kam, wollte er für seinen Gesang unbedingt sein eigenes Boden-Multi-Effektgerät einsetzen. Angeblich hätte er in seinen langen Bühnen-Jahren noch nie erlebt, dass ein Tonmensch den Sound so gut macht, wie er ihn haben will. Da ich es aber verständlicherweise nicht mag, wenn ich nicht die Kontrolle über die PA und die Effekte habe, bat ich ihn bei der zweiten Probe, einmal testweise, sein Boden-Multi wegzulassen und mir die Einstellung seines Mikro-Kanals zu überlassen. Nach den zweiten Song meinte er "jo, ich glaube, ich kann das Ding daheimlassen".
Ich hoffe, so wird's auch mit der Westerngitarre laufen. ;)

Gruß
kiroy
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon Mintage » Samstag 7. November 2015, 12:10

Moin Roland,

ich hatte das Glück, mehrmals mit absoluten Profis bzgl. Tontechnik zusammenzuarbeiten, d.h. diese begleiten beruflich die gut zahlenden Künstler unseres Landes: ich hatte meine Acoustic-Gitarre (mit aktivem Fishman-Pickup) sowie mein Boss AD-3 Vorschaltgerät dabei (wg. evtl. Brumm). Beim Aufbau/Soundcheck wurde ich gefragt, warum ich das Boss-Teil benutzen würde - anschließend verschwand es aus der Signalkette und die Gitarre wurde direkt in die DI-Box (BSS-AR133) gesteckt.

Der Sound war perfekt, die Einstellung am Mischpult linear (keine Anhebung/Absenkung von Höhen, Mitten, Bässen) und ich habe einen solchen Live-Klang so nie wieder erlebt !! (was auch der Tatsache geschuldet war, das die Qualität der PA, Mischpult u. Techniker einfach unglaublich waren...!). Es gab auch keine Rückkopplung auf der Bühne, egal wo ich rummarschierte...!

Seitdem benutze ich das Boss-Teil nur bei Gigs, wo ich mich quasi "selber" regeln muß - ist eine ordentliche PA incl. Techniker da, gehe ich mit der Gitarre direkt in die DI-Box - und der Sound klingt so, wie er muß, nach Steelstring :D

Grüsse
Rainer
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon kiroy » Samstag 7. November 2015, 14:06

Mintage hat geschrieben:...ich hatte das Glück, mehrmals mit absoluten Profis bzgl. Tontechnik zusammenzuarbeiten, ...
... die Gitarre wurde direkt in die DI-Box (BSS-AR133) gesteckt.
Der Sound war perfekt,...
... die Qualität der PA, Mischpult u. Techniker einfach unglaublich waren...
... ist eine ordentliche PA incl. Techniker da, gehe ich mit der Gitarre direkt in die DI-Box - und der Sound klingt so, wie er muß...

Danke Mintage!
Ich denke, mein Kollege wird mit der Git.-> DI-> PA - Methode anschließend auch zufrieden sein.
'ne ordentliche PA ham wir - meine, ;)
'nen ordentlichen Techniker für kleine Gigs hammer auch - mich :mrgreen:
und bei großen Sachen weiß ich, dass ich mich auf meinen Ton-Kollegen und seine PA verlassen kann.

Grüße
kiroy
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Re: A-Gitarre an PA

Beitragvon akustikgitarrist » Sonntag 8. November 2015, 16:11

Mintage hat geschrieben:Moin Roland,

ich hatte das Glück, mehrmals mit absoluten Profis bzgl. Tontechnik zusammenzuarbeiten, d.h. diese begleiten beruflich die gut zahlenden Künstler unseres Landes: ich hatte meine Acoustic-Gitarre (mit aktivem Fishman-Pickup) sowie mein Boss AD-3 Vorschaltgerät dabei (wg. evtl. Brumm). Beim Aufbau/Soundcheck wurde ich gefragt, warum ich das Boss-Teil benutzen würde - anschließend verschwand es aus der Signalkette und die Gitarre wurde direkt in die DI-Box (BSS-AR133) gesteckt.

Der Sound war perfekt, die Einstellung am Mischpult linear (keine Anhebung/Absenkung von Höhen, Mitten, Bässen) und ich habe einen solchen Live-Klang so nie wieder erlebt !! (was auch der Tatsache geschuldet war, das die Qualität der PA, Mischpult u. Techniker einfach unglaublich waren...!). Es gab auch keine Rückkopplung auf der Bühne, egal wo ich rummarschierte...!

Seitdem benutze ich das Boss-Teil nur bei Gigs, wo ich mich quasi "selber" regeln muß - ist eine ordentliche PA incl. Techniker da, gehe ich mit der Gitarre direkt in die DI-Box - und der Sound klingt so, wie er muß, nach Steelstring :D

Grüsse
Rainer


Lieber Rainer, herzlichen Glückwunsch. Für mich beschreibt Dein tolles Erlebnis die rühmliche Ausnahme :)

Ich mache ja seit vielen Jahren recht professionell Musik, spiele selber manchmal auf wirklich großen Bühnen und mische selber 2 mal im Monat die Creme de la Creme der Akustikgitarristen bei uns im Kulturgut. Bisher sind mir in den vielen Gigs nur 3 Tontechniker untergekommen, die in der Lage waren, einen wirklich sehr guten Akustikgitarrensound zu mischen. Einer von dreien, ich weiss, das klingt unbescheiden, bin ich ;)

Wirklich wichtig sind das Tonabnehmersystem und der Gitarrist und dessen Vorstellung, von seinem idealen Sound. Da gibts ja schon himmelweite Unterschiede. Ich glaube eine Strumminggitarren in einer Band zu mischen, ist ein ganz anderer Job, als z.b. einen Solo-Fingerstyler im Sound zu präsentieren.

Ich persönlich gehe da einen ähnlichen Weg wie Du, in dem ich meinen Sound zum "Mitnehmen" habe (aktuell mit dem Zoom A3, AER Compact 60).
Ansonsten versuch ich einfach, wenigst möglich in einen guten Grundsound einzugreifen, sondern nur die räumlich und spielerische Unzulänglichkeiten auszugleichen. Letzteres kommt bei den Profi kaum vor, auf der Openstage allerdings bin ich froh einen Compressor und Limiter bedienen zu können :)
Herzliche Grüße,

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