Fender Tweed Thread

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Deluxeplayer » Dienstag 2. Februar 2016, 12:12

Hi Michael!

Guitarthunder hat geschrieben:...Hi,
Warum läuft dein Bassman denn auf 2 Ohm? Standard wäre 8Ohm und mit Zusatzbox 4 Ohm. Um welches Modell handelt es sich denn?...


Hier ist/war ja die Rede vom ´59 TWEED Bassman - und die sind/waren eben auf 2 Ohm verkabelt...
Die späteren Topteile hatten dann 4 Ohm.

GAAANZ viel später (ich glaube die Bassman 100 und 135) hatten sie auch einen 8-Ohm-Ausgang...


LG - C.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Diet » Dienstag 2. Februar 2016, 12:19

Guitarthunder hat geschrieben:
Deluxeplayer hat geschrieben:Hallo Diet!

Klar - ich finde Power-Soaks auch prima/praktisch!
Das doofe ist, dass der Bassman auf ZWEI Ohm läuft - und da muss man schon ein bisschen suchen um etwas passendes zu finden...

LG - C.


Hi,
Warum läuft dein Bassman denn auf 2 Ohm? Standard wäre 8Ohm und mit Zusatzbox 4 Ohm. Um welches Modell handelt es sich denn?
Gruß Michael


Moin,

beim 4x10 Bassman und Super Reverb ist das der Standard.
4 x 8 Ohm parallel verdrahtet. Warum Fender das machte und macht weiß ich nicht :kopf_kratz01:

Gruß Diet
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Duke » Dienstag 2. Februar 2016, 12:44

Diet hat geschrieben:...
beim 4x10 Bassman und Super Reverb ist das der Standard.
4 x 8 Ohm parallel verdrahtet. Warum Fender das machte und macht weiß ich nicht :kopf_kratz01:
...


In den Amps sind auch andere Netztrafos (Edit: wohl eher Ausgangsübertrager) verbaut - speziell für 2 Ohm halt.
Andere Speaker konnte man da nicht so einfach anschließen.

Sehr speziell gelöst im Bassman / Superreverb und mit anderem Netztrafo und Speakern ist es dann ein komplett anderer Amp. :kopf_kratz01:
Zuletzt geändert von Duke am Dienstag 2. Februar 2016, 20:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Wizard » Dienstag 2. Februar 2016, 15:18

Der Super Reverb ist/wäre übrigens mein definitiver Lieblings-Blackface-Amp. Schwer und groß wie ein Bassman aber sehr geil :thumbsup03:

Ich bin ein Freund von 4x10 :smoke01:
Gruß Peter

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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Mintage » Dienstag 2. Februar 2016, 15:29

Wizard hat geschrieben:Der Super Reverb ist/wäre übrigens mein definitiver Lieblings-Blackface-Amp. Schwer und groß wie ein Bassman aber sehr geil :thumbsup03:

Ich bin ein Freund von 4x10 :smoke01:




In meiner "Arbeits-Band" benutze ich je nach Bühnen/Saal/Hallengrösse ein Supersonic 60 -Topteil oder einen Super Amp, der Mitte der 90er nur knappe 3 Jahre erhältlich war:
dieser hat ebenso 60 Watt - und diese werden über 4x10
Eminence Blue Alnicos nach draussen gelassen... ich
denke immer wieder, das es keine wärmere und druckvollere
Kombination für Fender Cleansound als diese gibt... 4x10
bedeutet einfach "viel bewegte Luft" - und das macht bei
jeder (!) Lautstärke Spass ;-)

Grüsse
Rainer
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Guitarthunder » Dienstag 2. Februar 2016, 16:36

Duke hat geschrieben:
Diet hat geschrieben:...
beim 4x10 Bassman und Super Reverb ist das der Standard.
4 x 8 Ohm parallel verdrahtet. Warum Fender das machte und macht weiß ich nicht :kopf_kratz01:
...


In den Amps sind auch andere Netztrafos verbaut - speziell für 2 Ohm halt.
Andere Speaker konnte man da nicht so einfach anschließen.

Sehr speziell gelöst im Bassman / Superreverb und mit anderem Netztrafo und Speakern ist es dann ein komplett anderer Amp. :kopf_kratz01:


In erster Linie brauchst du dann einen Ausgangsübertrager der 2 Ohm hat. Dem Netztrafo dürfte das ziemlich schnuppe sein,der stellt nur die Spannung zur Verfügung.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon BB Kassel » Dienstag 2. Februar 2016, 18:11

Hallo Gemeinde,
ein wenig muss hier ich mal wegen der Darstellung des Tweed Bassmans reingrätschen.

Vor vielen Monden besaß ich einen aus der ersten Reissue Auflage vom großen F. Der hatte die blauen Eminencespeaker, aber leider wenig mit den alten originalen Bassmännern aus den 50gern gemein. Das war Ende der 1990er und ich hatte ihn beim Mr. Bassman in Ffm erworben.

Der große Hype um die Tweeds setzte da langsam ein. Ausgelöst wohl auch von den ersten Reissues von Kendrick, Victoria und Co in den Staaten. Peavey hatte damals auch gerade seine Classic Tweed Serie auf den Markt geworfen.

Von der Schaltungsseite entsprach der Reissue zwar der 5F6a-Schaltung, wobei er auch eine Gleichrichterröhre besaß. Fender lieferte aber zusätzlich einen Silikongleichrichter, der alternativ in den Röhrensockel gesteckt werden konnte.

Dann hatte die Wiederauflage ein Platine, statt der Point-to-point-Verdrahtung. Hier fangen die Geleerten nun an zu streiten, inwieweit dies Einfluß auf den Klang hat. Weiterhin wurden natürlich die in den 90ern aktuellen Kondensatoren und Widerstände verbaut, wobei obwohl gute alte Ware noch gut erhältlich, Fender da schon sehr auf den Preis achtete und eher maue Standardware verbaute. Auch hier streiten sich wieder die Geleerten und allen voran später der vollständig entleerte Pipper (der stieg erst viel später auf den Zug), ob auch dies Einfluß auf den Klang hat.

Einfluß auf den Klang hatte aber vor allem der Umstand, das die Fender Reissues eine Leistung von 60 Watt !!! im Gegensatz zu den 40 Watt des Originals hatten. Beim Bassman wurden nämlich die Trafos des Blues DeVille und später Hotrod Deville verbaut. Das Ding war dadurch extrem laut und clean.

Die blauen Eminencespeaker waren extrem gut und sind allein schon eine Anschaffung wert, wenn man sie noch bekommt. Aber es gibt bessere Nachbauten als die vom F.

W.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Duke » Dienstag 2. Februar 2016, 19:25

Guitarthunder hat geschrieben:...
In erster Linie brauchst du dann einen Ausgangsübertrager der 2 Ohm hat. Dem Netztrafo dürfte das ziemlich schnuppe sein,der stellt nur die Spannung zur Verfügung.


Klar,wird wohl der Ausgangsübertrager gewesen sein, werfe die Dinger immer durcheinander. ;)

BB Kassel hat geschrieben:...
Einfluß auf den Klang hatte aber vor allem der Umstand, das die Fender Reissues eine Leistung von 60 Watt !!! im Gegensatz zu den 40 Watt des Originals hatten. Beim Bassman wurden nämlich die Trafos des Blues DeVille und später Hotrod Deville verbaut. Das Ding war dadurch extrem laut und clean.

Die blauen Eminencespeaker waren extrem gut und sind allein schon eine Anschaffung wert, wenn man sie noch bekommt. Aber es gibt bessere Nachbauten als die vom F.

W.


Nach dem F. Bassman hatte ich vor meinem Marble (gleich Liga wie Kendrick, Victoria, ...) noch den Vibroking, weil der den Reverb bereits verbaut hatte. Der hatte 60 Watt und deutlich mehr Headroom als der Bassmann. War auch deutlich schwerer. Bist du sicher, dass die Reissues alle 60 Watt hatten?
Mein Bassman mit den blauen Eminence drin war für die Größe auch echt extrem leicht. :kopf_kratz01:

Bei der Aussage, dass es bessere Nachbauten als die vom F. gibt, bin ich bei dir.

Der Marble hat beide Fender-Amps locker von der Platte geputzt. Man durfte ihn aber nicht über 6,5 fahren, da war der Sound dann dahin. Da zerrte er für meinen Geschmack zu stark. Hab aber damals auch mit sehr wenig Gain gespielt...
Zuletzt geändert von Duke am Dienstag 2. Februar 2016, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Deluxeplayer » Dienstag 2. Februar 2016, 19:34

Hi BB!

BB Kassel hat geschrieben:Hallo Gemeinde,
ein wenig muss hier ich mal wegen der Darstellung des Tweed Bassmans reingrätschen...


Aber gern :thumbsup03:


BB Kassel hat geschrieben:...Einfluß auf den Klang hatte aber vor allem der Umstand, das die Fender Reissues eine Leistung von 60 Watt !!! im Gegensatz zu den 40 Watt des Originals hatten. Beim Bassman wurden nämlich die Trafos des Blues DeVille und später Hotrod Deville verbaut. Das Ding war dadurch extrem laut und clean...


Das höre ich tatsächlich heute zum ersten Mal - also nicht das mit dem "laut + clean", aber das mit den 60 Watt...
Ich bin auch nicht sicher, ob das mit den Trafos so stimmt/bzw. stimmen kann... der ´59 Bassman erschien um 1990, die Blues DeVilles erst 1993... und die haben einen 8-Ohm Ausgangs-Trafo...


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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon BB Kassel » Mittwoch 3. Februar 2016, 13:12

Auf den Schaltplänen kann man sehen, dass Bassman Reissue, Hotrod und Blues Deville alle eine Anodenspannung von ca. 490 Volt haben. Der alte Bassman hatte ca. 430 Volt wie zB. der Hotrod Deluxe. Beim Schaltplan des Blues deville kann man auch sehen, dass der Ausgangsübertrager eine 2Ohm-Anzapfung hat. Ergo, alle gleich. Alle 60W.

Schaltplan Bassman
http://ampwares.com/schematics/59_bassman_manual.pdf

Schaltplan Blues Deville
Bild

Schaltplan Hotrod Deville
Bild
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