Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon oldie but goldie » Dienstag 21. Juni 2016, 08:25

Magman hat geschrieben:
oldie but goldie hat geschrieben:
Das Wort Endstufensättigung finde ich inzwischen sowieso für'n Gully :mrgreen:


Echt? Warum das? Erkläre doch mal bitte, würde zumindest mich interessieren.


Mit Endstufensättigung verbinden die meisten nur Vollanschlag bringt's, zumindest meine Erfahrung. ( in meinen jungen stürmischen Zeiten glaubte ich das auch :mrgreen: )
Aber Forumskollege @Diet hat es ja auf den Punkt gebracht das Zauberwort heisst Sweetspot, nicht mehr und nicht weniger !
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Magman » Dienstag 21. Juni 2016, 08:44

oldie but goldie hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:
oldie but goldie hat geschrieben:
Das Wort Endstufensättigung finde ich inzwischen sowieso für'n Gully :mrgreen:


Echt? Warum das? Erkläre doch mal bitte, würde zumindest mich interessieren.


Mit Endstufensättigung verbinden die meisten nur Vollanschlag bringt's, zumindest meine Erfahrung. ( in meinen jungen stürmischen Zeiten glaubte ich das auch :mrgreen: )
Aber Forumskollege @Diet hat es ja auf den Punkt gebracht das Zauberwort heisst Sweetspot, nicht mehr und nicht weniger !


Gut, das wir hier in diesem kleinen Board nicht die meisten sind :mrgreen: Die allermeisten werden das eh nie erleben, geschweige denn hören oder fühlen, da sie nur zuhause spielen.

Nun, es kommt im Grunde sehr auf den Amp selbst an und manchmal entsteht dieser uns angenehme Sweetspot durch Vor- und Endstufe! Voll auf klingt meist nicht so gut, aber eben kurz davor, wie du ja selbst geschrieben hast bei deinem Tweed Deluxe. Ich habe das zwei ungläubigen Kollegen mal vorgeführt in meinem Proberaum indem ich meinen kleinen TM5 einmal per Drive Switch in die Zerrung brachte und dann das gleiche mit Aufreißen des Volumereglers. Es fasst sich anders an, der Ton entfaltet sich anders und reagiert auch anders. Beide wussten anschließend was damit gemeint ist mit der Endstufensättigung und hatten es erleben und auch selbst fühlen können. Das hat nicht nur mit Vollaufdrehen zu tun.
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon oldie but goldie » Dienstag 21. Juni 2016, 09:04

Magman hat geschrieben:
oldie but goldie hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:
oldie but goldie hat geschrieben:
Das Wort Endstufensättigung finde ich inzwischen sowieso für'n Gully :mrgreen:


Echt? Warum das? Erkläre doch mal bitte, würde zumindest mich interessieren.


Mit Endstufensättigung verbinden die meisten nur Vollanschlag bringt's, zumindest meine Erfahrung. ( in meinen jungen stürmischen Zeiten glaubte ich das auch :mrgreen: )
Aber Forumskollege @Diet hat es ja auf den Punkt gebracht das Zauberwort heisst Sweetspot, nicht mehr und nicht weniger !


Gut, das wir hier in diesem kleinen Board nicht die meisten sind :mrgreen: Die allermeisten werden das eh nie erleben, geschweige denn hören oder fühlen, da sie nur zuhause spielen.

Nun, es kommt im Grunde sehr auf den Amp selbst an und manchmal entsteht dieser uns angenehme Sweetspot durch Vor- und Endstufe! Voll auf klingt meist nicht so gut, aber eben kurz davor, wie du ja selbst geschrieben hast bei deinem Tweed Deluxe. Ich habe das zwei ungläubigen Kollegen mal vorgeführt in meinem Proberaum indem ich meinen kleinen TM5 einmal per Drive Switch in die Zerrung brachte und dann das gleiche mit Aufreißen des Volumereglers. Es fasst sich anders an, der Ton entfaltet sich anders und reagiert auch anders. Beide wussten anschließend was damit gemeint ist mit der Endstufensättigung und hatten es erleben und auch selbst fühlen können. Das hat nicht nur mit Vollaufdrehen zu tun.


schön, wir sind uns einer Meinung :thumbsup03:
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Gutmann » Dienstag 21. Juni 2016, 09:32

Ich hab mir beim Puretone zum Mastervolume noch ein Powerscaling gegönnt. Das macht im Prinzip garnicht soo wahnsinnig viel an der Lautstärke. Allerdings wirkt es sich sehr auf das Dynamikverhalten der Endstufe aus. Bei offenem Scaling ist mehr Headroom der Amp wirkt stabiler und steifer, so etwas kenne ich in der Art von einem Fender Twin. Regel ich jetzt das scaling runter bleibt der Klang erhalten, allerdings wird die Endstufe etwas weicher und reagiert mehr auf mein Spiel. Der es wirkt wie eine Art minimaler Kompressor. Dank dem PPIMV kann ich auch die Lautstärke vorher dementsprechend angenehm einstellen und mit Powerscaling die Endstufe daran anpassen. In diesem Fall erinnert mich der Amp dann mehr an einen Deluxe Reverb oder ac15, eine Endstufe die mehr am Klangverhalten mitwirkt.

Im übrigen lasst sich die Endstufe auf diese Art auch voll übersteuern, Master auf, scaling runter und schon kotzt die Endstufe - wenn jemand das braucht...
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Magman » Dienstag 21. Juni 2016, 11:21

Das hört sich interessant an - würde ich sehr gerne mal hören und fühlen!
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Gutmann » Mittwoch 22. Juni 2016, 07:49

Martin, ich denke dir würde das zusagen. Der Amp wird insgesamt ein wenig weicher. Dein Urteil dazu wäre auch auf jeden Fall interessant.

Ich hab den Puretone dafür extra ein zweites Mal zum Swen geschickt. Laut ihm ist die Kombination mit dem PPIMV sinnvoll um auch ein wenig den Signalfluss zur Endstufe zu reduzieren um diese in gedrosseltem Zustand nicht gleich zu überfahren. Ein ähnliches Konzept hat Tilman Ritter in Kombination mit nem Powerscaling ( der allerdings ein Master vor dem PI bevorzugt...) für JTM-Amps.
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Rio » Mittwoch 19. Oktober 2016, 14:49

telly45 hat geschrieben:Deswegen bin ich konkret auf den JVM gekommen. Der kann Marshall von crunchig bis fett und auch gut clean und SOLL leise wie laut gut klingen wegen der Vorstufengeschichte. Daher mein Interesse.


Hallo,

ich finde ein JVM klingt auch sehr leise schon ziemlich gut. Wäre jetzt nicht meine Wahl als Wohzi-Amp, aber mir ist schon aufgefallen, wenn ich ihn für gelegentliche Wartungsarbeiten mit nach Hause nehme, daß er durchaus auch leise gut funktioniert.
Im Proberaum spielen wir nicht besonders laut, unser Drummer haut nicht so sehr rein. Da ist der JVM m.M nach bereits in seinem Element. Der JCM 800 vom Kollegen tut sich da deutlich schwerer. Er wird nur clean eingestellt gespielt, weil die Ampzerre bei unseren Pegeln schlechter klingt als mit Digitalpreamp/Pedalen verzerrt. Das klingt im Endresultat auch gut, aber ich finde es schade, wenn eine solche Rockikone zu einem Lautmacher für ein Digitalboard verkommt.

Ein weiterer Aspekt für mich war/ist, daß ich außer ODs, Wah, etc, die Pedale bei starker Röhrenverzerrung lieber in einem FX-Loop habe. Ich finde so Sachen wie ein Delay, Reverb, Modulation, klingen bei Ampzerre besser, wenn die Verzerrung vor den Effektpedalen stattfindet, während die Endstufe hintendran noch klar ist.

Dann ist da noch die Sache mit den Kompromnissen...Ich stelle einen verzerrten Sound ein,regle mit der Gitarre zurück und erhalte halt Crunch- bis Cleansoudn mit all ihren Abstufungen. Leider klingt das für mich selten bombe. Stelle ich den Amp so ein, daß er verzerrt geil klingt, klingt er mit heruntergeregeltem Gitarrenpoti clean nicht mehr so prall und umgekehrt. Clean ist dann leiser, verzerrt lauter. Manchmal will/brauche ich es genau anders herum, manchmal aber auch gefühlt gleichlaut.
Ich habe den 4 Kanaler JVM und jeweils zwei Kanäle über die Klangregelung und Channelvolume für Stratocaster oder Les Paul optimiert. Dazu stehen mir 2 fußschaltbare Mastervolumes und in jedem Kanal jeweils 3 Gainmodes zur Verfügung. Ich komme derzeit mit einem einzigen, recht mittelmäßigen OD Pedal zum boosten aus... :D.


Liebe Grüße,
Rio
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