Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon telly45 » Mittwoch 11. Mai 2016, 19:48

Das sind doch spannende Einblicke hier :thumbsup02: .

Tja, ich muss mich hier wohl oder übel noch mit den verschiedenen Konzepten klanglich im Test auseinander setzen. Mal schauen, wo mich die Reise letztendlich hinführt.
Gruß Rainer
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon mc fly » Mittwoch 11. Mai 2016, 21:25

Magman hat geschrieben:
Egal wie, man muss sich wohlfühlen. Und wenn ich mir überlege, was es heutzutage so alles gibt! Ich glaube das ist alles viel zu viel. Man probiert dies und jenes, bis man irgendwann wieder zum gewohnten zurückkehrt.


So isses. Daher bin ich nun nach 25 Jahren Spielzeit bei meinen beiden 1 Kanaler hängen geblieben, "schwitze sie gerade eben an" :muahaha:, ja der genannte Sweetspot wo der Amp anfängt richtig gut am Gas zu hängen und der Rest macht ein gutes Pedal. Die Zerre wird auch über´s Poti geregelt. Ich muss aber immer noch was zum boosten vor meinem Zerrpedal haben, wenns doch mal richtig bös werden soll/muss. Das war allerdings schon immer so.Ich glaube mit diesem Verfahren bin ich jetzt irgendwie angekommen und werd´s wohl kaum noch ändern.
Ich will schnell fertig werden auf der Bühne und nicht mich und andere mit ewigen Soundchchecks nerven. ...Und das klappt so erstaunlich gut bei super Ergenbissen.
Stark!? Warum ist in der Zukunft alles Stark...???
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Diet » Mittwoch 11. Mai 2016, 21:59

Batz Benzer hat geschrieben:
Diet hat geschrieben:Da klingts gut, wenn die "Endstufensättigung" langsam einsetzt, also der so genannte sweetspot. Das ist für manche noch "clean".
Drüber weg wirds dann klanglich wieder schlechter, finde auch ich. Deshalb sind das für mich "Pedalamps".


Ganz. Genau. So. Isses. :!:

Zumindest auch für mich. :mrgreen:

Mit den kleinen 1-Watt-Marshall-Mini-Amps kann man das ganz klasse nachvollziehen und direkt vergleichen: Bei einem Watt mit zurück gedrehtem Master ist das Klangbild offener und spitziger als bei 0,1 Watt und Master um 6, denn da sättigt die Endstufe und schiebt schön in den Mitten, ohne dass es überpresst oder um siene Dynamik gebracht wird: DAS ist es, was ich hören möchte; keine Endstufe als solche, sondern deren beginnende Kompression. Und das können m.E. auch Pedale leisten, dieses Klangbild; diese Pedale mag ich dann gerne. ;)

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:


Moin,

ich meinte damit wohlgemerkt (wie auch unser Schwan glaube ich) ausdrücklich Fender Blackface Amps :!: !
Und bei mir gibts auch noch die Einschränkung: Nur die mit Reverb.
Keine Marshalls oder Fender Tweeds!

Gruß Diet
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 11. Mai 2016, 22:10

Magman hat geschrieben:
Egal wie, man muss sich wohlfühlen. Und wenn ich mir überlege, was es heutzutage so alles gibt! Ich glaube das ist alles viel zu viel. Man probiert dies und jenes, bis man irgendwann wieder zum gewohnten zurückkehrt.

Nix gewohntes ;) Bei mir ist es eher Neuland. Ich komme von einem Boss GT-8! :lol: Dann lange Axe-Fx.

Zurück zur Endstufensättigung: Als ich damals den JTM in die Zerre gebracht habe, hat mir das Ergebnis nicht gefallen. Daraus hab ich geschlossen, daß ich eher zum Typ Vorstufensättigerer gehöre. Das ist ja auch weitaus einfacher, so ein funktionierendes Mastervolumen. Der Shiva ist da recht klasse drin, der klingt auch leise gut. Darauf hoffe ich übrigens auch beim Goldfinger (der übrigens heute abend versendet wird, juhu! :boing02:).
Aloha,
Holger

Ich kann zwar nichts Sachdienliches zu irgendeinem Thema beitragen, aber ein bisschen Verwirrung geht immer.
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Butterkräm » Donnerstag 12. Mai 2016, 06:31

Ich hatte mir bei meinem JCM800 damals vor ca. zehn Jahren die Leistungsreduzierung vom Finkhäuser einbauen lassen, um in den Genuß der Endstufenzerre zu kommen.
Aus dem Proberaum heraus habe ich ihn sofort angerufen, ob der Amp denn jetzt kaputt sei!? Aufgedreht, und mit der Leistungsreduzierung herunter geregelt furzte der Amp furchtbar. Bin dann auch noch mal hingefahren. Das war aber so, das war die Endstufenzerre. Hat mir nicht gefallen.
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Magman » Donnerstag 12. Mai 2016, 06:39

FretNoize hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:
Egal wie, man muss sich wohlfühlen. Und wenn ich mir überlege, was es heutzutage so alles gibt! Ich glaube das ist alles viel zu viel. Man probiert dies und jenes, bis man irgendwann wieder zum gewohnten zurückkehrt.

Nix gewohntes ;) Bei mir ist es eher Neuland. Ich komme von einem Boss GT-8! :lol: Dann lange Axe-Fx.


Moin Holger,

da sieht man dann die Altersunterschiede! :mrgreen: Anfang der Siebziger war die Welt noch in Ordnung, da gabs nur ein paar Sorten von Amps und Gitarren und Pedalen. Teils Sachen, nach denen man sich heute die Finger leckt. Toll fand ich die strickte Trennung. Wer Paula und Explorer spielte hatte nen Marshall und wer Strat spielte eher nen 7ender. Also im Groben Rocker und Tanzmucker. Jazzer wurden direkt nach Bekanntheit vertrieben oder eingesperrt :rofl:

Heute spiele ich nen 7ender der klingt wie ein Maschl, is das nich geil :muahaha:
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Magman » Montag 20. Juni 2016, 22:02

Seht und hört euch das mal an. Josh zeigt gekonnt wie man mit einem aufgezogenen Tweed Deluxe umgeht. Strat, Kabel, Amp und Sound von Clean bis Bratzzzzzzzzzzz, Geil!


[youtube]http://youtu.be/zyCyGHnq5pk[/youtube]
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Deluxeplayer » Montag 20. Juni 2016, 22:41

Sehr schön, Maggie :thumbsup03:

LG - C.
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon oldie but goldie » Dienstag 21. Juni 2016, 08:03

wenn ich meinen 57er Dweed Deluxe als Beispiel nehme, hat der eigentlich schon bei Volume 3-4 eine gewisse Endstufensättigung bzw. Sqweetspot. Wenn ich da die Strat oder Tele dran habe, hätte sogar der Knopfler helle Freude :D Wenn ich den aber auf Vollanschlag drehe klingt's einfach nur Scheiße ;) Und die schönste/fetteste Zerre hat er bei etwa kurz vor Vollanschlag, egal ob Solo oder Riffsound. Außerdem ist auch der Gitarrentyp nicht zu unterschätzen, denn Singlecoils oder Humbucker setzten den Sweetspot ganz anders.
Ich kann aber auch mit einem Mehrkanaler in der Vorstufe genau so einen Sweetspotsound erzeugen. Es kommt eben darauf an den Punkt zu finden wo der Amp seinen besten Charakter von sich gibt.
Egal ob mit Vor-oder Endstufe, jeder Amp hat seinen eigenen Lautstärkepunkt wo er am besten klingt.

Das Wort Endstufensättigung finde ich inzwischen sowieso für'n Gully :mrgreen:
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Re: Endstufensättigung ja/nein am konkreten Beispiel

Beitragvon Magman » Dienstag 21. Juni 2016, 08:16

oldie but goldie hat geschrieben:
Das Wort Endstufensättigung finde ich inzwischen sowieso für'n Gully :mrgreen:


Echt? Warum das? Erkläre doch mal bitte, würde zumindest mich interessieren.
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