Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Mintage » Montag 22. August 2016, 11:09

heiko7471 hat geschrieben:... nu ja, wem´s gefällt ... Sinnhaft und Praxisrelevant ist da eh nicht, wer spielt schon so einen Amp live in dieser Lautstärke??? Kaum einer ...

Aber Gitarrenmojo und GAS leben ja davon, solche Lockköder auszuwerfen - der Wohlhabende Hobbyklampfer investiert in den 59´er Bassman (man spricht ja hier nicht von kaufen, hüstel) um mit der 62´er Strat und der 59' er Paula Lagwerfeuerakkorde zu ballern, die Folgediskussion empfiehlt die aktuellen, neuen, kleinen Handtaschenamps bzw. passenden Pedale, die das "total authentisch" können um dann nach 3-6 Monaten im Kleinanzeigenbereich zu landen - Mission completed ...


Auf den Punkt gebracht ;-)
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Rainer Mumpitz » Montag 22. August 2016, 14:41

heiko7471 hat geschrieben:... nu ja, wem´s gefällt ... Sinnhaft und Praxisrelevant ist da eh nicht, wer spielt schon so einen Amp live in dieser Lautstärke??? Kaum einer ...

Aber Gitarrenmojo und GAS leben ja davon, solche Lockköder auszuwerfen - der Wohlhabende Hobbyklampfer investiert in den 59´er Bassman (man spricht ja hier nicht von kaufen, hüstel) um mit der 62´er Strat und der 59' er Paula Lagwerfeuerakkorde zu ballern, die Folgediskussion empfiehlt die aktuellen, neuen, kleinen Handtaschenamps bzw. passenden Pedale, die das "total authentisch" können um dann nach 3-6 Monaten im Kleinanzeigenbereich zu landen - Mission completed ...


Jo, die Praxisuntauglichkeit und irrationale GAS-Anfälle sind mir durchaus bewusst und bekannt - aber der Klang ist einfach geil! :mosh:
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Keef » Montag 22. August 2016, 14:43

heiko7471 hat geschrieben:... wer spielt schon so einen Amp live in dieser Lautstärke??? ...

Hmmm :kopf_kratz01: -> KEEF :thumbsup03:
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Butterkräm » Montag 22. August 2016, 15:57

Magman hat geschrieben:Diesen recht offenen Sound erreicht man heute mMn am ehesten noch mit dem Fender Bassbreaker.


Das hat mich auch sofort an den Bassbreaker erinnert! Absolut!
Meinem Novik bescheinigte man in einem G&B-Test einmal, daß der Clean-Kanal ein Bassman sei! Das höre ich da aber gar nicht raus, der ist so dermaßen stabil, und das Einbrechen des Sounds hier, das kann der Bassbreaker. Nur meine Meinung...! ;-)
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Deluxeplayer » Montag 22. August 2016, 17:46

Hi!

heiko7471 hat geschrieben:... nu ja, wem´s gefällt ... Sinnhaft und Praxisrelevant ist da eh nicht, wer spielt schon so einen Amp live in dieser Lautstärke??? Kaum einer ...

Aber Gitarrenmojo und GAS leben ja davon, solche Lockköder auszuwerfen - der Wohlhabende Hobbyklampfer investiert in den 59´er Bassman (man spricht ja hier nicht von kaufen, hüstel) um mit der 62´er Strat und der 59' er Paula Lagwerfeuerakkorde zu ballern, die Folgediskussion empfiehlt die aktuellen, neuen, kleinen Handtaschenamps bzw. passenden Pedale, die das "total authentisch" können um dann nach 3-6 Monaten im Kleinanzeigenbereich zu landen - Mission completed ...


Mh, ich weiß nicht - mir ist das ein bisschen zu "zynisch"...

Ich meine, klar, Hersteller/Händler/Investoren etc. wollen natürlich alle gerne Geld verdienen - wollen wir ja (in unserer jeweiligen Nische des Kapitalismus) auch - und dann muss man halt immer mal wieder Anreize schaffen, damit die Leute sich gerne mal was kaufen wollen ;)

Dass der ´59 Bassman (oder dann der JTM 45) zu den besten Amps aller Zeiten gehört, ist ja jetzt nicht SO ´ne neue Neuigkeit - den ´59 Reissue (und den JTM 45/Bluesbreaker Reissue) gibt´s seit 1989/90 oder so ;)
Ja, und dann kamen viele findige Hersteller auf die Idee mit den Power-Soaks/Attenuators - und das ist, was mich betrifft, tatsächlich die "Lösung" gewesen was Lautstärke + Praxistauglichkeit angeht :thumbsup03:

Und so´n kleiner Amp ist halt leichter herumzutragen - macht auch Spaß ;)

Hier also mein Statement zum Ende des Kapitalismus - ein großer Amp den man mag (plus Powersoak) und ein kleiner Amp den man mag reichen (eigentlich) aus ;)

LG - C.
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon heiko7471 » Montag 22. August 2016, 19:05

Also mal Zynismus hin oder her - da ist in einem Youtube Video (!) mit komprimiertem Sound ein aufgerissener Amp zu hören - niemand hier weiss, wie der aufgenommene Sound bearbeitet und danach eben via Youtube komprimiert wurde, dabei war auch keiner ... so far, so good ... gleichzeitig wird dies und jenes gehört und geschlussfolgert ... nu ja ... soll sich jeder sein eigenes Bild von machen ...
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon tommy » Montag 22. August 2016, 20:29

Thema Lautstärke, Endstufenzerre, Powersoak, Sweet Spot etc.:

M.E. alles Geschmacksache!

Ich kenne zwar den JTM 45/Bluesbreaker und den 59er Bassman nur als Reissue, empfinde aber beide aufgerissen nicht sooo dolle. Der Bluesbreaker klingt mir dann zu matschig und der Bassman zu furzig.
Fährt man beide hingegen in den satten Cleanbereich und nimmt ein amtliches Pedal, geht für mich die Sonne auf! Und für eine ordentliche Rockband wird es dann m.E. selbst im Probenraum nicht ZU laut (ok, leise ist es auch nicht, aber es geht).


So.....bitte jeder nur einen Stein (Weibsvolk ist nicht erlaubt!) :mrgreen:
LG Tommy


Ich wünsch' mir einen Dudelsack!
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon heiko7471 » Dienstag 23. August 2016, 07:54

Jehova Jehova - keiner wirft einen Stein ...

DER - und ich schreibe bewusst in Grossbuchstaben - MARSHALLSOUND ... Hmmm, was und wie ist eigentlich der Marshallsound ???

Wer von euch war schon im Marshallmuseum in Reckershausen beim Siggy und ist mit Gitarre und Kabel bewaffnet durch die Stockwerke gestapft und hat mal über einige der zig Marshalls gespielt, quasi von den frühen 60´ern bis zu aktuellen Reissues ... in einigen Fällen ist das einzige was die Kisten noch gemeinsam haben die Gehäuseform, Anzahl Buchsen und Knöpfe. Da gibts Unterschiede von Clean bis ordentlich Gain, manche klaren am Poti mehr auf, manche weniger, die Kopmpressionsgrade sind unterschiedlich etc. pepe - heiliger Strohsack und man hat noch nicht einmal angefangen die vielen verschieden bestückten Cabinets untereinander zu tauschen ... Gönnt euch mal einen Besuch dort, mir hat es zum einen die Augen geöffnet wie unterschiedlich MARSHALL klingt und es hat ganz nebenbei saumässig viel Spaß gemacht ... ach ja, bei Siggy kann man auch einen oder mehrere 100 Watt Marshall mal voll aufdrehen - macht dann aber schon Alarm an den Zahnfüllungen und im Magen :thumbsup03:
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Duke » Dienstag 30. August 2016, 19:06

Hab, bis ich angefangen habe, mich detaillierter für Gitarrensounds zu interessieren, ca. 14 Jahre Bassmänner (Peavey, Fender, Marble) gespielt.

Gerade für clean und angegecruncht ein tierischer Amp. Superverbs und Bassmänner sind nicht umsonst seit Jahrzehnten die erste Wahl bei den traditionellen Bluesern und bei den alten Vorbildern eh.
Die Zerre, wie in dem Video, bringt er nur in einem relativ eng gesteckten Bereich (zumindest bei einem richtig gutem Exemplar).
Ist relativ laut, aber jetzt auch nicht übermäßig. Fährt man über diesen Sweetspot, klingt es IMO nicht mehr so dolle.
Bis dahin ein recht linearer, grade und unverfälscht klingender Amp. Wurde ja damals u. a. auch mal gerne als "PA" eingesetzt.

War ne tolle Zeit, werde aber wohl nie mehr auf einen Bassman zurückgehen.

Heute würde ich aber auch eher sagen, dass ein Superlead, der beste Bassman aller Zeiten ist... ;-)
LG
Uwe
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Re: Alter Bassman - bester Marshall aller Zeiten?

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 1. September 2016, 09:07

Es gibt Neues vom Bassman:

[youtube]http://youtu.be/SF8UXhQt7x4[/youtube]
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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