Amps und Stromversorgung

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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon partscaster » Dienstag 16. Mai 2017, 23:08

Nominator hat geschrieben:Ein interessanter Erklärungsversuch,,,,aber wie erklärst Du damit, das eben diese Amps z.B in den USA bei einer Netzspannung von nur 110V einwandfrei funktioniern und auch klingen...und bei uns funktionieren diese Amps auch wenn man sie mit einem Vorschalttrafo betreibt der von unseren 230V.Netzspannung 110V macht...??? Fragen über Fragen....
Gruß
Der Nominator


Dafür ist ja der Netztransformator zuständig. ;)

Grüße
Michael
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Aabye Kierkegaard)
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Wizard » Dienstag 16. Mai 2017, 23:09

SilviaGold hat geschrieben:Möglicherweise war also auch die "Stromversorgung" der Grund warum Peter's Princeton nur noch fuzzelte...denn Zuhause ging er wieder bei ihm :idea:

Hab diesen Thread grad erst entdeckt - war ja ne Woche internetlos. Dass Diet's Deluxe Reverb auch diese Probleme hatte, gibt mir zu denken ... :kopf_kratz01:

Ich hatte ne wirklich gute Steckleiste dabei (6 Eingänge, waren alle schnell besetzt) und das Kabel ging dann direkt zur Steckdose ca. 1,5m entfernt.

Das hat mich doch extremst genervt ... Wieder zuhause war's wie vorher: alles bestens ... :twisted:
Gruß Peter

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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon finetone » Dienstag 16. Mai 2017, 23:27

Wizard hat geschrieben:
SilviaGold hat geschrieben:Möglicherweise war also auch die "Stromversorgung" der Grund warum Peter's Princeton nur noch fuzzelte...denn Zuhause ging er wieder bei ihm :idea:

Hab diesen Thread grad erst entdeckt - war ja ne Woche internetlos. Dass Diet's Deluxe Reverb auch diese Probleme hatte, gibt mir zu denken ... :kopf_kratz01:

Ich hatte ne wirklich gute Steckleiste dabei (6 Eingänge, waren alle schnell besetzt) und das Kabel ging dann direkt zur Steckdose ca. 1,5m entfernt.

Das hat mich doch extremst genervt ... Wieder zuhause war's wie vorher: alles bestens ... :twisted:

Sollte Man(n) beim nächsten Mal dort vor Ort die Steckdosen einer Revision unterziehen? Macht in meinen Augen Sinn! Ich weiß ja nicht wie alt die sind, aber früher gab es ja noch Steckdosen mit Schraubkontakten. Die sollten alle Jubeljahre mal nachgezogen werden. Kupfer "fließt" mit der Zeit, wenn es unter (Kontakt)Druck steht, somit "lockert" sich auch die Klemmverbindung. Im schlimmsten Fall kann so etwas nach vielen Jahren und bei höherer Belastung der Steckdose auch zum Dosenbrand führen. Habe in meinem früheren Leben als Elektriker viele verschmorte Dosen gesehen und repariert.
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Mintage » Mittwoch 17. Mai 2017, 00:07

Wenn sehr viele Röhrenamps (!) über eine (!) Mehrfachsteckdose an einer (!)
Steckdose hängen, dann ist die Belastung durch die geforderte Stromaufnahme
hoch. Wattarme Amps stecken das weg, ein Deluxe Reverb kann dann schon
lebloser klingen (erst recht durch nachgerüsteten Power Trafo ;-) ).

Nach ähnlichen Erfahrungen herrscht bei uns auf der Bühne klare Stromquellentrennung
für die Amps - klingt besser und die Amps danken es durch Problemlosigkeit,

Grüße
Rainer
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon finetone » Mittwoch 17. Mai 2017, 15:32

Kaskadieren von Steckdosenleisten ist ja sowieso erst mal ein No-Go!

Andererseits ... so eine Steckdosenleiste ist laut Hersteller ausgelegt für 10, eher 16 Ampere. (wir reden jetzt nicht von den China-Böllern)
Ein bisschen theoretisch beleuchtet:

Nehmen wir mal Tube-Amps mit um die 20 ... 30Watt. Ich schätze mal die haben eine Leistungsaufnahme von ca. 200 bis 250Watt - der Einfachheit halber im Schnitt 230Watt.
D.h. es fließt bei 230Volt pro Amp etwa 1 Ampere über die Leitung. (Der Fender DLX Reverb ist z.B. mit einem 1A flink abgesichert, also zieht der deutlich weniger.) Bei 10 Amps an einer Leitung wären das dann 10 Ampere. Da sollten bei einer vernünftig ausgelegten Anschlußleitung an der Steckdosenleiste über diese keine nennenswerten Spannungsabfälle zustande kommen. Bei einer 3 Meter langen Leitung mit 1,5qmm Querschnitt sind das ca. 0,7 Volt, bei 1,0 qmm etwas über 1 Volt. Das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Die Frage die sich mir stellt, was kommt denn dahinten (an dem Haus) überhaupt noch an Strom an?
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon heiko7471 » Mittwoch 17. Mai 2017, 21:31

finetone hat geschrieben:Kaskadieren von Steckdosenleisten ist ja sowieso erst mal ein No-Go!

Andererseits ... so eine Steckdosenleiste ist laut Hersteller ausgelegt für 10, eher 16 Ampere. (wir reden jetzt nicht von den China-Böllern)
Ein bisschen theoretisch beleuchtet:

Nehmen wir mal Tube-Amps mit um die 20 ... 30Watt. Ich schätze mal die haben eine Leistungsaufnahme von ca. 200 bis 250Watt - der Einfachheit halber im Schnitt 230Watt.
D.h. es fließt bei 230Volt pro Amp etwa 1 Ampere über die Leitung. (Der Fender DLX Reverb ist z.B. mit einem 1A flink abgesichert, also zieht der deutlich weniger.) Bei 10 Amps an einer Leitung wären das dann 10 Ampere. Da sollten bei einer vernünftig ausgelegten Anschlußleitung an der Steckdosenleiste über diese keine nennenswerten Spannungsabfälle zustande kommen. Bei einer 3 Meter langen Leitung mit 1,5qmm Querschnitt sind das ca. 0,7 Volt, bei 1,0 qmm etwas über 1 Volt. Das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Die Frage die sich mir stellt, was kommt denn dahinten (an dem Haus) überhaupt noch an Strom an?


Exakt - eine gute Steckdose und Leiste vorausgesetzt kannste locker 10-15 "Erwachsene" Röhrenamps an eine Leitung hängen. Es kommt noch ein bisschen drauf an, was noch so alles auf der Leitung - von der Sicherung aus gesehen - sitzt und durch wie viele Unterverteilungen die geht - evtl. mit alten Doly-Klemmen - siehe Problem geschraubter Kupferleitungen ... da kann es den Leitungen an den Kontaktstellen schon "warm" werden ...
... ich bin morgens immer müde ... *gähn*
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Blues-Verne » Dienstag 23. Mai 2017, 14:11

Diet hat geschrieben:Moin,
...zwei kleine Kabeltrommeln 10 und 15 m halb- und ganz ausgerollt.
Mit einer halb ausgerollten Kabeltrommel und einem 4 Fach Verteiler hatte ich den "Quakenbrück-Effekt", der Deluxe ist damit recht leise und die Ampzerre klingt wie ein Fuzz.
... Und ich lerne für mich draus, dass ich keine billo-Verteiler und Kabeltrommeln mehr benutze und die Zuleitung möglichst kurz halte.

Gruß Diet


Bester Plan, Dieter!
Ich verwende(te) z.B. bei Gigs immer meinen 1Kw Trenntrafo vor meinem Gerödel. Der hat vier Stromausgänge, von da mit Solid Core Netzleitern in die Amps bzw. ans Floorboard. Deshalb baue ich auch alle Amps, eigene und unzählige Kundengeräte um auf IEC Kaltgeräteanschluss. Das lässt die Wahl der Netzkabel, da die fest eingebauten i.d.R. Mist sind. Krasses Beispiel mein TWIN RedKnob - mit besseren externen Zuleitungen machte der klanglich einen Riesensprung. Kann ich jedem, der sich den Weg zu mir machen will vorführen, da ich das Originalnetzkabel zum Vergleich anstöpseln kann.
Mein Rat: besorgt euch Industrie-Netzleitungen mit grösserem Querschnitt, also mindestens 1,5mm² ...die meisten festeingebauten haben nominelle Querschnitte von 0,17 ...Quatsch 0,75 - 1mm² (so, korrigiert) und das meist noch mit schlechten Kupferlegierungen.
Zuletzt geändert von Blues-Verne am Donnerstag 25. Mai 2017, 09:09, insgesamt 1-mal geändert.
mit freundlicher Empfehlung

Verne
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Mintage » Dienstag 23. Mai 2017, 17:32

Blues-Verne hat geschrieben:
Diet hat geschrieben:Moin,
...zwei kleine Kabeltrommeln 10 und 15 m halb- und ganz ausgerollt.
Mit einer halb ausgerollten Kabeltrommel und einem 4 Fach Verteiler hatte ich den "Quakenbrück-Effekt", der Deluxe ist damit recht leise und die Ampzerre klingt wie ein Fuzz.
... Und ich lerne für mich draus, dass ich keine billo-Verteiler und Kabeltrommeln mehr benutze und die Zuleitung möglichst kurz halte.

Gruß Diet


Bester Plan, Dieter!
Ich verwende(te) z.B. bei Gigs immer meinen 1Kw Trenntrafo vor meinem Gerödel. Der hat vier Stromausgänge, von da mit Solid Core Netzleitern in die Amps bzw. ans Floorboard. Deshalb baue ich auch alle Amps, eigene und unzählige Kundengeräte um auf IEC Kaltgeräteanschluss. Das lässt die Wahl der Netzkabel, da die fest eingebauten i.d.R. Mist sind. Krasses Beispiel mein TWIN RedKnob - mit besseren externen Zuleitungen machte der klanglich einen Riesensprung. Kann ich jedem, der sich den Weg zu mir machen will vorführen, da ich das Originalnetzkabel zum Vergleich anstöpseln kann.
Mein Rat: besorgt euch Industrie-Netzleitungen mit grösserem Querschnitt, also mindestens 1,5mm² ...die meisten festeingebauten haben nominelle Querschnitte von 0,17-1mm² und das meist noch mit schlechten Kupferlegierungen.



Das interessiert mich sehr !!

Die meinen Amps zugehörigen Netzkabel haben einen 1, 0 mm Querschnitt
(ich finde die Quadratmillimeter-Taste nicht ...), auf meinen hochwertiger
wirkenden Ersatzkabeln steht "Kema" aufgedruckt - und die haben nur
0, 75er Querschnitt...!

Kannst Du mir ein gutes Netzkabel empfehlen (brauche eins für den Amp
und eins für mein Effektboard) - ohne das es in Hifi-Wahnsinn endet ?
Würde mich sehr darüber freuen !

Grüße
Rainer
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Magman » Dienstag 23. Mai 2017, 21:49

Rainer vielleicht ist dieses hier interessant. Ansonsten kann man aber auch gut selbst fertigen, es gibt ja auch erstklassige Netzkabel als Meterware.

Man sollte jedenfalls großen Wert auf vernünftige Verlängerungskabel legen. Ich hab da fast nur 2,5 mm² Kabel mit ordentlichen Leisten von Brennenstuhl.
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Re: Amps und Stromversorgung

Beitragvon Mintage » Mittwoch 24. Mai 2017, 09:36

Magman hat geschrieben:Rainer vielleicht ist dieses hier interessant. Ansonsten kann man aber auch gut selbst fertigen, es gibt ja auch erstklassige Netzkabel als Meterware.

Man sollte jedenfalls großen Wert auf vernünftige Verlängerungskabel legen. Ich hab da fast nur 2,5 mm² Kabel mit ordentlichen Leisten von Brennenstuhl.


Danke Dir, Martin :-)
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