Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

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Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Diet » Mittwoch 27. September 2017, 21:36

Moin,

gibt es ja schon lange z.B. als TAD Bausatz oder so, nun hat auch die Mutter den als neuen Amp im Angebot.
Blackface Deluxe Reverb in point to point.
Teuer! Aber eben von Fender.
Was mich etwas verblüfft: Tremolo und Hall auf beiden Kanälen und einen Normal und einen Bright Channel :shock:
Ist ja eigentlich auch besser so, eigentlich sogar genau richtig. Aber ein konsequenter Nachbau ist es ja also nicht.

Egal. Schon geil irgendwie. Der DR ist einfach eine Ikone, in welcher Ausführung auch immer.
Auch ganz abgesehen davon, wie der in diesem Video hier vorgestellt wird. Der klingt! Da bin ich sicher.

[youtube]http://youtu.be/Rjmc9gBrsVY[/youtube]

Gruß Diet
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Magman » Mittwoch 27. September 2017, 21:52

Ich hatte ihn vor zwei Tagen eher rein zufällig entdeckt. Der DR ist ein toller Amp, der Maßstäbe gesetzt hat und es auch immer noch tut. Ich finde es gut, das Fender ihn nun als ptp Amp anbietet. Hält definitiv länger! :P

Ich gehe auch davon aus, das er gut verkauft wird, denn wie du sagst, ein Original bleibt ein Original :thumbs:
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Mintage » Donnerstag 28. September 2017, 00:14

Moin,

es gibt da ein schönes youtube-Video aus der Marshall-Produktionshalle,
wobei der Marshall-Techniker die Herstellung beschreibt. An einem
Punkt kommt er zur Fertigungsstraße des JTM45, und zwar des Platinenteils sowie
des point-to-point Teils. Sein O-Ton: "They sound exactly the same - but
there are customers who want it...!"

Ich muß auch immer über die Mär schmunzeln, das Platinen-Amps länger
halten: zigtausende Marshalls seit anno '75 sind Platinenbauweise - und sie
laufen und laufen ;-)
Myriaden von Mesa Boogies etc. sind Platinenbauweise - Haltbarkeit s.o. !
Soldano-Amps gibt es seit 30 Jahren - auch die "günstigeren" Amps sind
unkaputtbar ( Einkanaler für 2.500,- ).

Nur im Reparaturfall kommt die ptp- Bauweise ins Spiel, da ist es für den
Techniker einfacher ! Bei meinen Amps warte ich auf diesen Fall teils seit
27 Jahren - und die Teile werden regelmässig live und lange gespielt !

Der handverdrahtete Deluxe Reverb soll 1.000,- Euro mehr als der auch nicht
gerade günstige "nomale" Reissue kosten ( 1.500,- ). Und wie bei Marshall
werden sie die gleichen Bauteile nehmen - allen voran die unsäglichen
Illinois-IC-Elkos, die sich seit 20 Jahren in allen Fender-Röhrenamps befinden.
Der Klangunterschied dürfte daher marginal ausfallen - einen "Blindhörtest"
hat eh noch kein Gitarrist bestanden ;-)
Aber es findet sich eine Klientel dafür, also hat Fender alles richtig gemacht ;-)

Die Fender-Reissue-Amps gibt es seit über 25 Jahren (1990), sie werden weiterhin
gebaut und verkauft. Sie haben immer wieder mit Nebengeräuschen zu kämpfen -
aber das sie ein Haltbarkeitsproblem haben, kann ich nicht erkennen ;-)
Das die originale der 60er anders klingen, ist eh klar - ist aber bei alten Strats
u. LesPauls auch so...!

Ich bin aber auch darauf gespannt, ob ich klanglich mich begeisterndes bemerke
bei der handverdrahteten Version - allerdings werde ich zum Vergleich meinen
12-jährig eingespielten Reissue mitnehmen, und diesen muß er klanglich
erst mal erreichen ;-)

Grüße
Rainer

@Diet
Der Deluxe Reverb hatte immer einen "Normal" u. "Bright" Channel - ebenso
die Reissues. Die beiden Kanäle sind etwas anders gevoiced - das macht
sie so flexibel ;-)
Zuletzt geändert von Mintage am Donnerstag 28. September 2017, 01:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Diet » Donnerstag 28. September 2017, 01:00

Mintage hat geschrieben:
@Diet
Der Deluxe Reverb hatte immer einen "Normal" u. "Bright" Channel - ebenso
die Reissues. Die beiden Kanäle sind etwas anders gevoiced - das macht
sie so flexibel ;-)


Moin,

ja klar, aber es wurde nie so benannt :o

Die 65´Reissues fand ich immer total klasse!
Wo auch immer ich die ausprobiert habe.
Und mein geliebter Bluesbreaker Combo ist ein Platinen Amp ;)

Platine versus PTP ist natürlich immer wurscht vorm Leiterbruch :D ;)

Gruß Diet
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Mintage » Donnerstag 28. September 2017, 10:47

Moin Diet,

wir haben den gleichen Amp-Geschmack :-)

Wenn ich sehe, wer alles mit den Fender-Reissue-Amps tourt, dann spricht
das für deren Roadtauglichkeit.
Ich habe seinerzeit sofort alle 9 (!) Groove Tubes Röhren entfernt und
durch TAD's ersetzt, mit anschließender Neujustierung des Bias - das
Ergebnis begeistert bis heute ;-)
( machte ich beim JTM45 RI ebenso ! ).

Selbst den so kritisierten Jensen C12K habe ich dringelassen - nach
der Einspielzeit die richtige Entscheidung, da der Amp so viel
Headroom hat. Mit einem C12Q wird der Amp deutlich früher zerren,
was mir nicht unbedingt behagt .

Mit der aktuellen American Professional-Serie und solchen Amps
zeigt Fender jedenfalls, das sie nicht verlernt haben, gute Instrumente
herzustellen ;-)

Grüße
Rainer
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Magman » Donnerstag 28. September 2017, 11:39

Rainer hat natürlich Recht indem er sagt, das da genau die gleichen (oft billigste) Bauteile genommen werden. Hinzu kommt noch die Lust und Tageslaune, die jemand hat, wenn er den Amp verlötet. Hier können natürlich auch kalte Lötstellen entstehen. Ist dann ptp besser als Platine? Ich glaube eigentlich nicht, aber es ist halt einfacher für den Servicemensch, wenn mal was ist. Handwired bei kleineren Boutique-Amps, wie zB bei meinem Dörrer, oder Linnemann, Ritter ecpp ist da schon was ganz anderes.

Ich würde wenn 7ender DR, wohl auch einen der noch guten Reissues, oder eben einen alten SF kaufen. Da weiß man was man hat! Und ein bekannter Amptech sagte mir mal, wenn ein gut-klingender DR 5 Jahre lang störungsfrei gelaufen ist, dann hält der auch lange ;)
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon heiko7471 » Donnerstag 28. September 2017, 11:40

Magman hat geschrieben:Ich finde es gut, das Fender ihn nun als ptp Amp anbietet. Hält definitiv länger!


... je nachdem wer den wo zusammelbrutzelt ...es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum daß, ptp automatisch besser als Platine ist ...

Wobei, daß gilt ja nur für Elektrotechniker und nicht für Gitarristen :lol02:

Bleibt den Käufern zu wünschen daß die Qualität besser als die der Bassbreakers ist ...
... ich bin morgens immer müde ... *gähn*
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon Magman » Donnerstag 28. September 2017, 11:42

heiko7471 hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Ich finde es gut, das Fender ihn nun als ptp Amp anbietet. Hält definitiv länger!


... je nachdem wer den wo zusammelbrutzelt ...es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum daß, ptp automatisch besser als Platine ist ...


Hey du hast meinen Smiley >>>>> :P <<<<< dahinter vergessen du Schlingel :mrgreen:
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon heiko7471 » Donnerstag 28. September 2017, 12:35

Magman hat geschrieben:
heiko7471 hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Ich finde es gut, das Fender ihn nun als ptp Amp anbietet. Hält definitiv länger!


... je nachdem wer den wo zusammelbrutzelt ...es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum daß, ptp automatisch besser als Platine ist ...


Hey du hast meinen Smiley >>>>> :P <<<<< dahinter vergessen du Schlingel :mrgreen:


Ah jetzt :P
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Re: Deluxe Reverb Ikone neu aufgelegt

Beitragvon FretNoize » Donnerstag 28. September 2017, 14:12

Mintage hat geschrieben:Nur im Reparaturfall kommt die ptp- Bauweise ins Spiel, da ist es für den
Techniker einfacher !
...
die unsäglichen Illinois-IC-Elkos


Da hast Du doch schon gleich den ersten Anwendungsfall für PTP. Austauschen der Elkos ist erheblich einfacher.
Aloha,
Holger

Ich kann zwar nichts Sachdienliches zu irgendeinem Thema beitragen, aber ein bisschen Verwirrung geht immer.
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