Maybach Wilhelm 5

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Loki » Mittwoch 4. Oktober 2017, 15:48

Die Lesters find ich klasse, die Telemänner auch, und jetzt bauen die auch Verstärker?

Hatte schon jemand die Gelegenheit zum Test? Falls ja: bitte Eindruck teilen
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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Wizard » Mittwoch 4. Oktober 2017, 16:56

Hier ist erstmal der Link ;) https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... Aqxlqdu1fq

Ist allerdings ne Menge Knete für einen 5 Watter mit 8er Speaker ...
Gruß Peter

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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon tommy » Mittwoch 4. Oktober 2017, 17:54

Wizard hat geschrieben:Hier ist erstmal der Link ;) https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... Aqxlqdu1fq

Ist allerdings ne Menge Knete für einen 5 Watter mit 8er Speaker ...


€ 1350.- bei den paar Zutaten???.....Made in Europe (vermutlich Ost Europa)?

Da hört für mich der Spaß echt auf! Da kann an noch so vielen Ecken und Kanten Boutique draufstehen. :irre01:
LG Tommy


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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Loki » Donnerstag 5. Oktober 2017, 08:34

Laut TFOA "made in Holland"

Der Preis ist schon happig, trotzdem würde mich interessieren, wie er klingt. Vll sollte ich sagen: zum Glück ist der Preis happig, gutes Anti-GAS.

Wird aber wohl seine Käufer finden, gibt ja auch genug, die für'n abgerocktes Stück Holz mit ein wenig Elektrik >5k auf den Tresen legen
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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 5. Oktober 2017, 09:28

Es ist ja nur ein Angebot, muss ja keiner kaufen. ;)

Und wenn er wirklich, wirklich gut ist - im Sinne von außergewöhnlich gut und damit ein Original -, dann geht der Preis für meine Begriffe auch in Ordnung.

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:
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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon tommy » Donnerstag 5. Oktober 2017, 10:28

Batz Benzer hat geschrieben:Es ist ja nur ein Angebot, muss ja keiner kaufen. ;)

Und wenn er wirklich, wirklich gut ist - im Sinne von außergewöhnlich gut und damit ein Original -, dann geht der Preis für meine Begriffe auch in Ordnung.

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:


Moin Micky,

mal ganz ehrlich, von der rein sachlichen Betrachtung her:
Ist es in Ordnung lediglich für das Attribut "wirklich gut" einen nicht unerheblichen Betrag zu zahlen, ungeachtet des wirklichen Wertes? Irgendwie setze ich bei einem sozial geprägten Hersteller moralisch voraus, dass sich seine Gewinnabsicht in einem Rahmen hält, der sich ausserhalb von Gier bewegt.
Gutes Produkt, gutes Geld, ganz klar. Mir persönlich mißfallen aber Gewinnmargen jenseits von Gut und Böse mittlerweile erheblich, nur weil sie offensichtlich heutzutage zum "guten Ton" gehören. In vielen Bereichen wie bspw. in der Modebranche, der Pharma- und Pflegemittel Industrie, der Pseudo Musikinstrumenten Boutique Szene...usw. usf.. erscheinen mir die Bestrebungen inzwischen völlig uferlos.
Ich kann dieses Angebot und Nachfrage Argument in Bereichen jenseits jeglicher moralischer und sozialer Kompetenz nur noch schwerlich ertragen. Es geht m.E. nicht ausschließlich nur um das "Was Ist Es Mir Wert". Irgendwo sollte es doch allen Menschen inzwischen auch mal klar werden, dass wir auch eine gewisse Verantwortung füreinander anstreben sollten.

Ich weiß, eine sehr idealistische Meinung, aber sie musste mal raus! :prost:
LG Tommy


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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Wizard » Donnerstag 5. Oktober 2017, 10:32

Tommy, dafür gibt's +1
Gruß Peter

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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon heiko7471 » Donnerstag 5. Oktober 2017, 10:38

Tommy, treffend formuliert ...

Das Problem an der ganzen Sache sind mitnichten die Anbieter - selbst wenn ein poliger 5W Röhrencombo mit einer handvoll Bauteilen 5000€ kosten soll ...

Das Problem sind die Konsumenten, die solche gut beworbenen "Träumereien" haben wollen - da haben Sachverstand und Gehör schon lange nichts mehr beizutragen, wenn die Werbekeule geschwungen ist ...

Die Firmen die den satten Gewinn einstreichen machen das korrekt ... Ethik und Soziales sind in der heutigen Wirtschaft leider keine tragenden Begriffe mehr ...
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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 5. Oktober 2017, 10:44

tommy hat geschrieben:
Batz Benzer hat geschrieben:Es ist ja nur ein Angebot, muss ja keiner kaufen. ;)

Und wenn er wirklich, wirklich gut ist - im Sinne von außergewöhnlich gut und damit ein Original -, dann geht der Preis für meine Begriffe auch in Ordnung.

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:


Moin Micky,

mal ganz ehrlich, von der rein sachlichen Betrachtung her:
Ist es in Ordnung lediglich für das Attribut "wirklich gut" einen nicht unerheblichen Betrag zu zahlen, ungeachtet des wirklichen Wertes? Irgendwie setze ich bei einem sozial geprägten Hersteller moralisch voraus, dass sich seine Gewinnabsicht in einem Rahmen hält, der sich ausserhalb von Gier bewegt.
Gutes Produkt, gutes Geld, ganz klar. Mir persönlich mißfallen aber Gewinnmargen jenseits von Gut und Böse mittlerweile erheblich, nur weil sie offensichtlich heutzutage zum "guten Ton" gehören. In vielen Bereichen wie bspw. in der Modebranche, der Pharma- und Pflegemittel Industrie, der Pseudo Musikinstrumenten Boutique Szene...usw. usf.. erscheinen mir die Bestrebungen inzwischen völlig uferlos.
Ich kann dieses Angebot und Nachfrage Argument in Bereichen jenseits jeglicher moralischer und sozialer Kompetenz nur noch schwerlich ertragen. Es geht m.E. nicht ausschließlich nur um das "Was Ist Es Mir Wert". Irgendwo sollte es doch allen Menschen inzwischen auch mal klar werden, dass wir auch eine gewisse Verantwortung füreinander anstreben sollten.

Ich weiß, eine sehr idealistische Meinung, aber sie musste mal raus! :prost:


Hey Tommy,

dieser würde ich wieder meinen ersten Satz entgegen stellen wollen: Es ist ja nur ein Angebot, muss ja keiner kaufen. ;)

Ein Angebot, welches keiner Monopolstellung unterliegt und welches kein Mensch zum Überleben benötigt (wie z.B. Medikamente oder Grundnahrungsmittel), kann m.E. zu jedem beliebigen Preis angeboten werden, da keinerlei Schaden entsteht. Wird es gekauft, scheint der Preis gerechtfertigt zu sein; wird es nicht gekauft, war wohl wer zu gierig (andere Umstände ausgeklammert); das Produkt verschwindet oder wird von Anbieter Y preiswerter angeboten.

Wir können den Anbieter für verrückt, "sehr ehrgeizig" oder was auch immer halten, vor allem: Wir müssen sein Produkt nicht kaufen.

Was wir m.E. keinesfalls tun sollten: Die Kiste (und damit die Personen dahinter) auch finanziell beurteilen, bevor wir sie gehört haben!!!

Ebenfalls sollten wir nicht von den äußeren Werten auf den inneren Wert schließen: Was habe ich, im kleineren Maßstab, für einen Gegenwind bekommen, als ich mich seinerzeit begeistert über die Marshall 1-Watt-Amps geäußert habe, über deren Preis ich mich im ersten Moment auch blöd geärgert hatte: Mittlerweile erzielen sie höhere Wiederverkaufspreise als sie neu gekostet haben und der ein oder andere war in Quakenbrück ja auch vom JTM-1C ganz angetan; durchgesetzt soll er sich klanglich auch haben ob seinem einen Watt. :mrgreen:

Mit Moral hat das meines Erachtens jedenfalls nix zu tun, sondern mit der persönlichen Grenze, was man theoretisch (da noch nicht persönlich erlebt!) zu bezahlen bereit ist.

Da sind wir also nicht derselben Meinung. :prost:

Obgleich: Dass der Frust raus wollte und musste kann ich allerbestens verstehen, denn den kenne ich ja nun auch. :thumbs:

Herzliche Grüße,

Batz.
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Re: Maybach Wilhelm 5

Beitragvon telly45 » Donnerstag 5. Oktober 2017, 11:01

Batz Benzer hat geschrieben:...
Mit Moral hat das meines Erachtens jedenfalls nix zu tun, sondern mit der persönlichen Grenze, was man theoretisch (da noch nicht persönlich erlebt!) zu bezahlen bereit ist.

Da sind wir also nicht derselben Meinung. :prost:

Herzliche Grüße,

Batz.


Ein sehr guter Gedanke, Batz :thumbsup02: . Ich denke auch, man muss nicht auf Teufel raus alles verteufeln, was teuer ist. Es kommt immer darauf an - für Massenware von der Stange (dazu zähle ich auch CS-Gitarren) sind die Preise schon irrsinnig hoch, bei aller handwerklichen Güte werden die Dinger doch mehr oder minder in Fabriken gefertigt. Ebenso bedenklich finde ich den anderen Gegenpol, wo die Produkte aus Asien für kleinstes Geld angeboten werden, was ja nur dadurch passieren kann, dass sowohl Arbeit als auch Material nix kosten darf.

Wenn hingegen die Qualität der Zutaten und die Arbeit bei einem Custom Projekt passen, darf das auch Geld kosten. Ich lasse mir ja gerade von Staufer eine Tele-Strat bauen. Die gibts so nicht von der Stange und in Sachen Qualität und Hardware ist die einfach top. Dafür braucht ein Fachmann Zeit und das kostet viel Geld. Aber dafür zahle ich, weil ich hier schon den Eindruck habe, dass hier jemand zwar seinen Lebensunterhalt verdienen will, mich aber nicht über den Tisch zieht.

Anderes Beispiel:
Amps großer Hersteller, die letztendlich trotz beworbener PTP-Verdrahtung etc doch industriell hergestellt werden, weil ja größere Stückzahlen erreicht werden müssen. Hier sträubt sich mein Geldbeutel, Beträge deutlich jenseits der 2k-Grenze auszugeben. Wenn hingegen ein kleiner Hersteller mehr oder minder in Handarbeit unter Verwendung bester Zutaten eigene Konzepte und Kundenwünsche umsetzen kann, darf das aus meiner Sicht gerne soviel kosten.
Gruß Rainer
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