Re: Was wir/ich so mache/n

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon Magman » Samstag 10. März 2018, 09:52

Wir sind zwar im Katana Thread, aber da dieser ja nen eingebauten Schrägsteller hat....

Wenn du einen Fender Amp mit dem Standback nutzt musst du die Blechfüße durch Gummifüße ersetzen. Mir ist das nämlich auch schon passiert, das mir der Carvin Combo umgefallen ist. Am besten ist immer noch ein passendes Hardcase, auf welches man dann den Combo stellt. Machen wir beim Pro Junior meines Harpspielers auch. Ich werd mir nun auch ein leichtes Case bauen lassen für meinen Combo, u.a. eben genau aus dem Grund.
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon telly45 » Samstag 10. März 2018, 11:31

Ok, mein Tweed Amp hat ja auch Blechfüße. Gab bislang allerdings keine Probleme, weil der Amp an sich ja nicht von den Füßen gehalten wird, sondern von dem Schaumstoffkeil.

Aber aus traditionellen Gründen und weil es tatsächlich besser ist, habe ich mir vorher Tilt Back Legs bestellt. Das ist dann das einfachste :thumbsup02:
Gruß Rainer
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon HaWe » Samstag 10. März 2018, 12:13

telly45 hat geschrieben:.....weil der Amp an sich ja nicht von den Füßen gehalten wird, sondern von dem Schaumstoffkeil.

Jain ...... da durch den Schaumstoffkeil eine Einpunktlagerung der Mitte ausbildet und daher die Seiten wegrutschen könnten und damit die Lagerung instabil werden könnte. Daher sind Gummifüße, als zusätzliche Sicherung schon recht gut. ;)
Sehr wichtig bei dem Dreieck ist übrigens der Winkel, in dem es aufgestellt wird. Der darf auf keinen Fall zu steil sein!
OK ... ist sehe schon es könnte Einiges falsch gemacht werden. ;)


PS:
Ein Stuhl oder Hocker tust auch, wenn kein Case zur Hand ist. ;)
Gruß HaWe
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon Magman » Samstag 10. März 2018, 19:41

Ich hatte gerade sehr viel Spaß mit dem Artist. Klingt richtig klasse und fühlt sich gut an. Ich hatte nichts vermisst. Allerdings müsste ich, um die Effekte wie Delay und Tremolo ideal an mich anzupassen wohl mit der Software arbeiten. Schade, das man das iPad noch nicht einbinden kann dazu. Das ist ein Minuspunkt!

Überrascht war ich allem voraus von dem guten Crunch Sound, auch gerade in Verbindung mit dem Boss Blues Drive. Aber auch hier habe ich einen kleinen Minuspunkt zu vermelden. Egal welchen Drive man nimmt, er kommt schlagartig hinzu. Besser wäre stufenlos von 0-100 Prozent. Vielleicht hilft aber auch da die Software. Anderseits kommt es so wie es ist einem Bodentreter nahe, da passiert ja auch direkt was. Also doch alles gut.

Überrascht war ich auch, als ich meinen OCD und auch das Carcosa Fuzz vor den Combo eingebunden hatte. Das verhält sich ganz hervorragend. Der Artist hat ein stabiles Gehäuse, ist deshalb wohl auch knapp 20 Kilo schwer und auch der Speaker klingt klasse, ist eher britisch angehaucht. Insgesamt klingt der Combo sehr breit und voluminös. Die Endstufe verträgt ordentlich Lautstärke ohne zu clippen. Der Artist kann schweinelaut sein!

Ich käme ich mit dem Amp prima klar in meiner Mukke, auch wenn ich wohl weniger als 20 Prozent von dem nutzen würde was er kann.

Stagemaster vs Artist: Er klingt alleine wegen des Speakers anders als mein PCL und hat auch andere Zerrstrukturen. Beide Amps lassen mich keinen Tubeamp vermissen, hängen super am Poti und sind sehr dynamisch zu bespielen.

Ich darf ihn bis Mitte der Woche behalten und mal auf einer Probe spielen. Ich denke, er hat keine Probleme sich durchzusetzen. Eines kann ich bereits noch 3 Stunden spielen sagen: der Amp ist seinen Preis wert. Ich halte ihn sogar für günstig.

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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon partscaster » Samstag 10. März 2018, 22:13

Du hast genau die kleinen Mängel genannt, die mich noch ein wenig nerven. Die Ein-Knopf-Bedienung für die Effekte ist doch ZU wenig. Und Presets allein sind nicht mein Fall. Ich passe gern Mal etwas schnell an. Also +1 für eine App. Leider befürchte ich, dass das erst für eine nächste Generation kommen wird.

Wie ist dein Eindruck von der Abstrahlung des neuen Speakers. Die anderen Katanas haben einen engen "Sweet Spot", weswegen ich live definitiv Mikro oder Line Out nutzen würde, damit es überall gut klingt.

Grüße
Michael
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon Magman » Sonntag 11. März 2018, 01:00

partscaster hat geschrieben:Wie ist dein Eindruck von der Abstrahlung des neuen Speakers. Die anderen Katanas haben einen engen "Sweet Spot", weswegen ich live definitiv Mikro oder Line Out nutzen würde, damit es überall gut klingt.

Grüße
Michael


Nun Michael, zumindest in meinem Proberaum hat dieser WAZA Craft Speaker in dem breiten Gehäuse einen sehr gewaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Der Sweetspot ist relativ groß, der Combo klingt fast wie ein 212er. Scheint mir ein gemoddeter Greenback zu sein. Ist normalerweise ja ganz und gar nicht meine Welt, aber darin gefällt er mir. Aaaaber, ich werde ihn mal ausbauen und einen Neo, sowie einen Century darin testen. Das Gehäuse interessiert mich nämlich, das ist wirklich gut gemacht. Mein Kumpel interessiert das auch.

Nun, ich konnte noch nichts finden, aber irgendwo hatte ich gelesen, das man bei dem Artist wohl eine andere Endstufe gewählt hat, als bei dem normalen 100er Modell. Weißt du da vielleicht was? *
Man kann den Amp ja sozusagen in die Endstufensättigung bringen, was wirklich geil klingt. Sehr geil! Aber der Amp rauscht dann, wenn man mit gut Zunder spielt wie ein echter Tubeamp :P

Cabinet Resonanz steht bei mir immer auf Vintage. Klingt in meinen Ohren am besten und wärmsten. Morgen will ich den Amp dann auch mal über die PA spielen.

Ich bin jedenfalls positiv überrascht, wie gut dieser Boss Modeller geworden ist. Die Dynamik finde ich beachtlich, besser geht eigentlich kaum.

*Hab was gefunden. Thomann schreibt nur bei dem Artist: Analoge Class-AB Endtstufensektion für authentische Sounds und hohe Dynamik. Scheint also wahr zu sein, der Artist hat ne andere Endstufe als seine Vorgänger.
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon partscaster » Sonntag 11. März 2018, 11:01

Was andere Speaker mit dem Amp machen, wäre sehr interessant zu hören. :thumbsup02:

Beiden kleineren Katanas rät Boss auch dazu, das Mastervolumen weit aufzudrohen und die Lautstärke über den Kanal und den Leistungswahlschalter zu regeln. Bei höheren Lautstärken bringt das auch tatsächlich was.

Grüße
Michael
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon HaWe » Sonntag 11. März 2018, 11:05

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sind auch bei den anderen Katanas Class-AB Endstuden verbaut.
Genau deshalb erschien er (derKatana) mir (u.A.) so interessant.
Ich hatte ja schon geschrieben, die Enstufe sollte etwas mitarbeiten. Das merkt man deutlich.

Der 50-er ist und bleibt für mich mit seinen knapp 12kg, auch nachdem ich mir die diversen Videos vom Artist angeschaut und -gehört habe, eindeutig der ideale Mitnehmundwohlfühl- bzw. Immerdabeihabamp . Und das für unter 200€!
Wohlgemerkt .... für mich und meine Einsatzzwecke.
Mehr als ab und zu etwas Hall und oder Tremolo brauche ich nicht.
An den Rechner hatte ich ihn noch garnicht angeschlossen. Da ginge wohl bezüglich Effekteinstellungen noch einiges, aber das brauche ich ja (noch) nicht.

Durchsetzen tut er sich auch hervorragend und den Speaker würde ich auch nicht tauschen.
Beim 50-erpasst m.E. einfach alles gut zusammen. :thumbs:
Gruß HaWe
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon Magman » Sonntag 11. März 2018, 11:34

HaWe hat geschrieben:Durchsetzen tut er sich auch hervorragend und den Speaker würde ich auch nicht tauschen.
Beim 50-erpasst m.E. einfach alles gut zusammen. :thumbs:


HaWe, das ist doch klasse. Ich glaub dir das sofort. Du kennst mich ja aber, ich bin was Speaker und Gehäuse angeht immer sehr neugierig, da passiert meist sooo viel. Der IIIer Mustang mit einem Neo an Bord war schon der Bringer, machte den Combo gleich 2 Klassen besser! Mag man Fender Cleansounds ist der Mustang ja immer noch die No1.
Ich halte den Katana allerdings gerade wenn es um fette Crunchsounds geht für den viel besseren Modeller, überhaupt kein Vergleich!

Ich werde mir den kleinen 50er auch mal ausleihen. Nicht weil ich ihn brauche, nein vielmehr weil ich neugierig bin. Wollte ich allerdings einen Katana würde ich alleine wegen den Anschlussmöglichkeiten den 100er wählen. Ich brauche ja auch wie du nur 1-2 gute Sounds, aber ich möchte Boost, Delay und Tremolo doch gewählt einsetzen, was man mit der GA-FC im Stompbox Modus super machen kann. Diese kauft sich nun auch mein Kumpel, genau aus dem Grund.
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Re: Der Boss Katana Fred

Beitragvon Diet » Sonntag 11. März 2018, 12:24

Magman hat geschrieben:
HaWe hat geschrieben:Durchsetzen tut er sich auch hervorragend und den Speaker würde ich auch nicht tauschen.
Beim 50-erpasst m.E. einfach alles gut zusammen. :thumbs:


HaWe, das ist doch klasse. Ich glaub dir das sofort. Du kennst mich ja aber, ich bin was Speaker und Gehäuse angeht immer sehr neugierig, da passiert meist sooo viel. Der IIIer Mustang mit einem Neo an Bord war schon der Bringer, machte den Combo gleich 2 Klassen besser! Mag man Fender Cleansounds ist der Mustang ja immer noch die No1.
Ich halte den Katana allerdings gerade wenn es um fette Crunchsounds geht für den viel besseren Modeller, überhaupt kein Vergleich!

Ich werde mir den kleinen 50er auch mal ausleihen. Nicht weil ich ihn brauche, nein vielmehr weil ich neugierig bin. Wollte ich allerdings einen Katana würde ich alleine wegen den Anschlussmöglichkeiten den 100er wählen. Ich brauche ja auch wie du nur 1-2 gute Sounds, aber ich möchte Boost, Delay und Tremolo doch gewählt einsetzen, was man mit der GA-FC im Stompbox Modus super machen kann. Diese kauft sich nun auch mein Kumpel, genau aus dem Grund.


Moin Martin,

das liest sich alles klasse.
Sag mal, du hast doch noch einen ZenAmp, oder irre ich mich?
Wie wurdest Du da einen Vergleich ziehen?

Gruß und einen schönen (ggf. lauten :D ;) ) Sonntag,

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