Bartel Amps

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: Bartel Amps

Beitragvon Mintage » Freitag 9. Februar 2018, 19:44

Keef hat geschrieben:
Mintage hat geschrieben:
Da Linnemann-Amps im Billig-Lohnland Ostdeutschland hergestellt werden (Thüringen), ist das natürlich kein
Boutique-Amp - was man sofort am Preis erkennen kann :mrgreen:

Grüße
Rainer

Da geb ich dir Recht. Aber was is mit anderen - sagen wir mal Einzelstücken? Is das Boutique?


Wenn das Einzelstück von einem der bekannten Boutique-Hersteller
gebaut wurde, schon. Ist der Hersteller unbekannt wird das nix mit dem
Heldenstatus ;-)

Ich habe Ende der 80er/Anfang der 90er den Beginn der Boutique-Zeit
mit Soldano/Matchless/Fender Customshop miterlebt - und diese Amps
waren/sind einfach klasse ! Von ersterem u. letzterem besitze ich ein
Exemplar und bin nach all der Zeit immer noch begeistert - aber für
einen endlos-Gig sind sie mir einfach zu schade bzw. haben nicht die
dort benötigten Eigenschaften.

Grüße
Rainer
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Re: Bartel Amps

Beitragvon Ingolf » Freitag 9. Februar 2018, 21:30

MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.
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Re: Bartel Amps

Beitragvon partscaster » Freitag 9. Februar 2018, 22:28

Ingolf hat geschrieben:
MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.


Auf den Bühnen der Profis zu 95% aus dem Backline-Verleih. :mrgreen:
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Re: Bartel Amps

Beitragvon Ingolf » Freitag 9. Februar 2018, 22:31

partscaster hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:
MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.


Auf den Bühnen der Profis zu 95% aus dem Backline-Verleih. :mrgreen:


Aber wenn’s für die Profis doch gut genug ist?.....
:D
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Re: Bartel Amps

Beitragvon HaWe » Samstag 10. Februar 2018, 01:21

:o Ja ist mein Matchless Clubman 35 Butik? :shock:
Habe ich aber schon öfters auf Bühnen gesehen ........ :roll:
Gruß HaWe
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Re: Bartel Amps

Beitragvon MonacoFranke » Samstag 10. Februar 2018, 07:16

HaWe hat geschrieben::o Ja ist mein Matchless Clubman 35 Butik? :shock:
Habe ich aber schon öfters auf Bühnen gesehen ........ :roll:


Deiner Vorstellung hier folgend würde ich das schon sagen, Butik pur ;)
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
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Re: Bartel Amps

Beitragvon telly45 » Samstag 10. Februar 2018, 08:46

partscaster hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:
MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.


Auf den Bühnen der Profis zu 95% aus dem Backline-Verleih. :mrgreen:


Kommt wohl auch immer darauf an, ob die in der Heimat spielen (wo dann tatsächlich gerne auch mal die eigenen Butikamps hergenommen werden) oder im Flugausland (wo dann auf die Standard-Backlines von Vermietern zurückgegriffen wird).

Wir machen es in der Band genauso! In der Heimat spielen wir unser Zeug und im Flugausland das von Vermietern.

























Wobei wir bislang eigentlich nur in der Heimat gespielt haben :tuete01: :undwech:
Gruß Rainer
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Re: Bartel Amps

Beitragvon Mintage » Samstag 10. Februar 2018, 10:59

HaWe hat geschrieben::o Ja ist mein Matchless Clubman 35 Butik? :shock:
Habe ich aber schon öfters auf Bühnen gesehen ........ :roll:


Definitiv !

Bauteilqualität, Klang und Stückzahl unterstreichen das eindrucksvoll :-)
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Re: Bartel Amps

Beitragvon partscaster » Samstag 10. Februar 2018, 11:23

Ingolf hat geschrieben:
partscaster hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:
MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.


Auf den Bühnen der Profis zu 95% aus dem Backline-Verleih. :mrgreen:


Aber wenn’s für die Profis doch gut genug ist?.....
:D


Da ich Mal für einen großen Backliner gearbeitet habe, kann ich dir aus erster Hand sagen, dass da aus der Musikerecke auch gern gejammert wird. :lol:


Ich persönlich finde klanglich und optisch die Custom Shop Instrumente und Boutique Amps oft klasse, fühle mich ab einer gewissen Preisklasse nicht mehr wohl damit. Ich hatte z.B. eine teure Les Paul, die ich nur einmal mit zum Gig genommen habe und mit der ich mich da dann total verspannt und unwohl fühlte, weil es eng und verraucht war. Die musste dann deswegen gehen.

Grüße
Michael
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Re: Bartel Amps

Beitragvon Diet » Samstag 10. Februar 2018, 12:02

partscaster hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:
partscaster hat geschrieben:
Ingolf hat geschrieben:
MonacoFranke hat geschrieben:... Und selbstverständlich gibt es Gitarristen, die Butik on Tour gehen. Beispielsweise verwendet Mark Knopfler schon seit Jahren Reinhardt und Tone King Amps, nicht Marshall, Fender oder Vox.


Das mag sein, jedoch sehe ich auf den allermeisten Bühnen immer wieder die gleichen üblichen Verdächtigen:
Marshall, Fender, Vox.
Das sind gefühlt 75% aller Amps.


Auf den Bühnen der Profis zu 95% aus dem Backline-Verleih. :mrgreen:


Aber wenn’s für die Profis doch gut genug ist?.....
:D



Ich persönlich finde klanglich und optisch die Custom Shop Instrumente und Boutique Amps oft klasse, fühle mich ab einer gewissen Preisklasse nicht mehr wohl damit. Ich hatte z.B. eine teure Les Paul, die ich nur einmal mit zum Gig genommen habe und mit der ich mich da dann total verspannt und unwohl fühlte, weil es eng und verraucht war. Die musste dann deswegen gehen.

Grüße
Michael


Moin,

das unterstreicht ja, dass Arbeitstier- Brot und Butter Amps a la Hotrod Deluxe vielleicht das beste für die Bühne sind.
Nicht zu teuer und wenn sie kaputt sind, dann tut es nicht so weh.
Zumal diese kleinen Quäntchen besser oder schöner in Sachen Klang und Spielgefühl von Custom- oder Boutiqueamps auf normalen Bühnen
und im Bandgefüge meist eh verpuffen.
Und wenn so ein neuer teurer Bartel nach ein paar Gigs aussieht, wie ein alter abgeschrabter Tweed, dann ärgert einen das.
(Denn der ist ja nicht relic :D ;) )
Alte Marshalls und Fender sind da für mich eigentlich auch Brot und Butter Arbeitstiere. Das war eben damals "Industriestandard".
So ein alter Blackface oder Silverface Fender ist z.B. doch eigentlich nur was besonderes, weil er alt ist. In den Sechzigern und Siebzigern war der
zumindest in den USA ganz normaler Standard.
Point to point war damals aber auch Standard und ist heute schon mal fast grundsätzlich Boutique und "besser".
Da spricht auch manches dafür. Ich glaube nicht, dass ptp grundsätzlich besser ist als Platine.
Aber ich denke, so viele von den alten Dingern laufen heute immer noch, weil z.B. auf Platinen verlötete Röhrensockel, Buchsen und Potis
noch nicht da waren. Und bei vielen Standardamps von heute findet man ja sowas.

Was wollte ich jetzt eigentlich sagen? :kopf_kratz01:
Wahrscheinlich sowas wie: Alles hat seine Vor- und Nachteile :?

Gruß Diet
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