Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon THB » Samstag 4. November 2017, 06:39

Watt soll'n die Pickups im Bett?
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon uwich » Samstag 4. November 2017, 09:49

Ich weiß nicht, ob das Ding in der Calculation für die Herstellerfirma wirklich "zu teuer" oder "unverschämt teuer" angesetzt ist. Nach dem Motto "Homefucking is killing prostitution" können Heimwerker mit Zeit und Talent natürlich aus guten Einzelkomponenten ein vergleichbares Ding für den halben Preis basteln. Die müssen für das Zusammenstellen aber auch keine Löhne zahlen, keine Lohnsteuern, keine Gelder für Qualitätssiegel, Qualitätsmanagement, Vertrieb, Zwischenhändler, Einzelhändler usw.
Ich denke schon, daß die Firmen heute knallhart kalkulieren, da die Konkurrenz riesengroß ist. Wir sind halt inzwischen die Preise aus China gewohnt mit deren geringen Lohnkosten.

Vor 30 Jahren war es normal, dass eine vernünftige Gitarre und ein guter Verstärker jeweils einen durchschnittlichen Monatslohn kosteten. Jetzt gibt es vernünftige Qualität aus Fernost für wenig Geld. Eine für semiprofessionelle Zwecke gute komplette Gitarrenanlage gibt es neu für unter 800 Euro! z.B. Squier Vint. Mod. Strat mit Vox VT 100 Modelling Amp incl. Fußschalter, Kabel, Gitarrenständer, Stimmgerät, Ersatzsaiten.
Da muss dann eine Firma wie Voodoo Lab in den USA entweder schließen oder die Produktion auch nach Fernost verlegen oder eben wie hier die Flucht nach vorne antreten.
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon partscaster » Samstag 4. November 2017, 09:53

Man sollte eventuell im Auge behalten, dass es auch Musiker gibt, deren Equipment Tour-Bedingungen trotzen muss. Wer mal einen Switcher/Looper oder ein Netzteil der Hausmarke öffnet, sieht, dass die dafür eher nicht geeignet sind.

Grüße
Michael
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon SilviaGold » Samstag 4. November 2017, 11:05

Das sind berechtigte Einwände :thumbsup03:

Ich habe jetzt mal nur aus meiner finanziellen Perspektive gesagt...sauteuer.

LG A.
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon tommy » Samstag 4. November 2017, 11:17

Moin,

Was ich speziell prima finde, ist die saubere Integration des Loopers mit der komplett unsichtbaren Kabelführung unter dem Board.
Ich habe das als Fertiglösung von einem anderen Massenhersteller bisher so noch nicht gesehen.
Normalerweise befindet sich der Looper ja auf oder vor dem Board, wo dann alle Stecker sichtbar sind.
LG Tommy


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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon Magman » Samstag 4. November 2017, 12:13

Ich glaube schon das diese Boards ihre Preis Leistung haben, auch wenn sie teuer sind. Sind extrem robust gebaut, mit feinsten Zutaten und Michael hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Solche Teile sind vor allem für viel tourende Musiker gedacht, also den Pro Bereich. Da darfs gerne auch mal was mehr kosten ;)
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon Wizard » Samstag 4. November 2017, 12:32

Das Board ist mit Sicherheit ein gutes. Und made in USA kostet nun mal.

Hätte ich regelmäßig Gigs oder gar Tourneen würde ich mich definitiv mit solchen Lösungen beschäftigen, denn dann darf es auch was kosten ;)


Haha, sehe grad der Martin hat einen ähnlichen Schlußsatz gebraucht! :thumbsup03:
Gruß Peter

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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon Magman » Samstag 4. November 2017, 12:51

Nebenbei:

Peter ich komme ja auch eher aus der low price Ecke, auch da gibts tolle Tools. Ich musste auch einsehen, das es nicht mit allen Produkten funktioniert zu Touren, so wie wir das gerade tun. Da geht doch sehr viel kaputt. Vom Stecker und Kabel angefangen bis hin zum Amp. Da man wenn man viel spielt auch ein wenig verdient, sollte man auch in passendes Equipment investieren, welches (länger) hält und auch zuverlässig ist. Deshalb ordne ich mittlerweile in zwei Sparten, die Pro- und die Hobby Ecke.
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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon Manuel » Samstag 4. November 2017, 17:52

Nabend!

Das Ding ist garantiert toll, der Preis für Made in U.S.A. auch bestimmt gerechtfertigt, nur würde ich das Geld dafür nicht ausgeben wollen.
Ich wollte weder die Sinnhaftigkeit noch die Qualität der Gerätschaft in Frage stellen. Ich bin halt nur nicht die angesprochene Zielgruppe.
Ich bastel gerne ein bischen selbst und komme damit für meinen Einsatzzweck ganz gut aus, bei geringeren Kosten und Spaß am Rumschrauben.

Magman hat geschrieben:Solche Teile sind vor allem für viel tourende Musiker gedacht, also den Pro Bereich


Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Pro sein Board mit seinen Pro-Effekten im Pro-Einsatz in so einem Täschchen in den Backline-Truck wirft. :kopf_kratz01:
Das wird dann wohl doch eher ein solides Flight Case werden ...
Grusz,

Manuel

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Re: Voodoo Lab Dingbat Pedalboard

Beitragvon tommy » Samstag 4. November 2017, 20:02

Manuel hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Pro sein Board mit seinen Pro-Effekten im Pro-Einsatz in so einem Täschchen in den Backline-Truck wirft. :kopf_kratz01:
Das wird dann wohl doch eher ein solides Flight Case werden ...


Ach komm mein großer Tiger, Musiker Handtäschchen sind doch wieder sowas von hipp! :o :mrgreen:
LG Tommy


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