Tscheibsen 2018

Vorangekündigte und noch unbekannte Objekte der Begierde, Vorsicht: Kann Spuren von G.A.S. enthalten!

Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon Wizard » Samstag 17. Februar 2018, 12:41

Batz Benzer hat geschrieben: junge Queckse

Ah, ein "Das Boot" Fan :mrgreen:

Ansonsten wieder mal ein guter Artikel von BBB :clown:
Gruß Peter

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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon tommy » Samstag 17. Februar 2018, 13:58

Was ist eine gute Gitarre?

Sie muss gut verarbeitet-, langzeitstabil-, unter landesspezifisch menschenwürdigen Bedingungen aus nachhaltigen Materialien produziert sein....und gut funktionieren. Das ganze zu einem angemessenen PLV.


Der Rest ist reine Geschmacksache. ;)
LG Tommy


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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon THB » Samstag 17. Februar 2018, 14:44

Oldman hat geschrieben:Nachdem hier im Forum die Epis mit den Gibson HB's hochgelobt wurden, habe ich eine gebrauchte zum günstigen Preis erstanden.
Ganz ehrlich, gegen die Hagström (Super Swede) braucht die gar nicht anzutreten, bei gleichem Neupreis. Bestenfalls die HB's, und die sind Gehörsache....


I concur.
Ich finde das Cutaway ein wenig sehr rundlich, der Headstock naja, die Mechniken ein wenig scharfkantig aber vielleicht auch nur ungewohnt.
Bei den Pickups ist es Einstellungssache. Ich habe den Hals-Pickup sehr weiter heruntergedreht und den Steg-Pickup recht hoch - trotzdem fällt letzterer im Alleinbetrieb deutlich ab, in der Mittelstellung macht er sich aber richtig bemerkbar, was bislang weitere Experimente verhindert hat. Den Coil-Split habe ich in Out-of-phase verwandelt.... Ansonsten ist meine Super-Schwedin bis auf Humbugger-Rahmen, Potiknöpfe und Toogle-Switch mitsamt Plate unverbastelt (- abgesehen von einer Goldtop-Deckenlackierung) und eine der drei Gitarren die hier griffbereit stehen... Hätte ich so etwas Jahre eher gefunden, wäre meine langjährige Suche nach einer Paula deutlich kürzer und erheblich kostengünstiger verlaufen, ich habe 420 Euronen für die Tremar-Variante mit Originalkoffer bezahlt... Selbst für das Doppelte wäre es m.E. noch eine Alternative zu den meisten Gibsons, die ich in den letzten Jahren in der Hand hatte (und preislich im Schnitt bei Faktor 10 lagen). Die Super-Schwedin punktet deutlich mit der längeren Mensur und geht damit sehr leichter in die Peter-Green-Gefilde..... eine der wenigen Gitarren, die ich clean spielen mag.... Blackface Twin setting im Mustang macht richtig Spaß damit.... Mir schleierhaft, warum die sich sowenig durchsetzen - vielleicht müßte einer der LP-Heroen mal mit so einem Teil antreten....
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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon Diet » Samstag 17. Februar 2018, 15:34

Oldman hat geschrieben:... aber diese Kopfplatte, nene, die muss ja "schlecht" sein.


Moin,

klar, ist überspitzt, aber so was hab ich hier noch nie gelesen.
Nur dass einem Kopfplattenformen nicht gefallen.
Das ist was anderes, das hat nix mit Qualität zu tun.
Epiphone, Hagström, G&L... alles oftmals sehr gute Gitarren.
Nur eben mit sch... Kopfplatten ;) :clown:

Gruß Diet
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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon Oldman » Samstag 17. Februar 2018, 15:49

Danke THB!
Der Elvis spielte ja diese Marke, halt keine Paula...
Ich find meine auch Mega, und ja, die PU-Schaltung klingt je nach Stellung gewöhnungsbedürftig, dadurch aber eben auch sehr vielseitig.
Die Kopfplatte erhitzt die Gemüter, mir gefällt sie besser als die Gibson! Geschmacksache...
Gerade die Mechaniken mit der Form passen bestens zum ungewöhnlichen Headstock, ein Detail welches auch bei Düsenberg gekonnt umgesetzt wird.

Batz hat auch viel richtiges geschrieben.
Aber Qualität ist schon messbar, definitiv. Das können z.B. Spezifikationen vom Hersteller sein (welche per Datenblatt versprochen werden).
Und auch die Auslieferung im Werkszustand. Wenn ich lese, dass bei einer Gibson CS nach Erwerb noch Einstellarbeiten vorgenommen werden mussten... sorry,
aber da hat spätestens der Händler versagt. Würde ich bei Session... so eine kaufen, dann nur wenn sie eingestellt ist. Aus Erfahrung weiß ich, dass Session sowas vorab erledigt.

Die 2018er finde ich teils sehr gelungen. Farben muss man mögen oder eben nicht.
Unstimmigkeiten, schwieriges Thema. Wer nach einer "gewissen" Unstimmigkeit sucht, der empfindet das vielleicht gar nicht so, sondern nur die meisten anderen.
Die Ente von Citroen war für die meisten ein hässliches Entlein, für manch anderen der stolze Schwan.

Ich gebe gerne zu, eine Gibson CS, das wär schon was.
Bin ich bereit das Geld auszugeben?
Nein, da bekomm ich bei anderen die bessere Gitarre für weniger Geld.
Und die Mensur von Gibson liegt mir nicht, was ein noch wichtigeres Argument gegen eine G ist.

Edit: ja Diet, war natürlich überspitzt. Denke ihr versteht es auch so.
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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon THB » Samstag 17. Februar 2018, 19:23

THB hat geschrieben:. Ansonsten ist meine Super-Schwedin bis auf Humbugger-Rahmen, Potiknöpfe und Toogle-Switch mitsamt Plate unverbastelt (- abgesehen von einer Goldtop-Deckenlackierung)


Ähm, vergessen: CTS Potis, Orange Drobs im 50s Wiring, kein Treblebleed - sollte aber eigentlich selbstverständlich sein....

Vol. meist bei 7, Tone bei 8 an der Bridge, 10 am Neck....
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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon partscaster » Samstag 17. Februar 2018, 20:39

Ich habe im Dezember diverse Hagstroms in Ruhe angespielt. Verarbeitung war durch die Bank weg super, klanglich gab's auch nix zu meckern. Mir persönlich sind die Hälse leider zu schlank gewesen - das ist ja auch ein typisches Merkmal der (Asia-)Schweden. Nach dem was für mich eine Les Paul ausmacht, klingen die Swedes auch nur bedingt. Das ist schon etwas (gutes) eigenes.

Grüße
Michael
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Re: Tscheibsen 2018

Beitragvon Batz Benzer » Samstag 17. Februar 2018, 21:25

Da schließe ich mich vollumfänglich an! :thumbsup03:
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