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Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 19:20
von Paulasyl
Hurra, der erste Knochensattel. Bild
Ich wollte es mal probieren und ich glaube, das klingt tatsächlich besser als die Plastik- oder Tusqsättel. Man muss sich halt auf ein bissi Fummelarbeit einlassen, aber das Ergebnis überzeugt. :banana01: Jetzt habe ich mir auch ein kleines Pilsbier verdient. :prost:

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 20:13
von tommy
Paulasyl hat geschrieben:Hurra, der erste Knochensattel.


Und es ist ein gesunder Junge! :thumbsup03:


Nimm Dir noch eine Zigarre dazu, Du hast es verdient! :smoke01: :prost:

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 20:31
von Paulasyl
Danke, aber ich bin seit fast 15 Jahren clean... ;) Lass uns lieber noch ein Bier teilen!

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 20:52
von Magman
Na dann auch von mir Glückwunsch zur Erstgeburt in Knochen :prost:

Also diese Kunsstoffsättel sind so lala...., aber Tusq ist schon ein wirklich tolles Material! Das schöne aber an einem echten Knochensattel ist nicht etwa der Soundgewinn, sondern eher die natürliche Schmiere, da bleibt nix hängen :P Noch wichtiger an einem Sattel ist aber vielmehr deren Verarbeitung, bzw die Optimierung zu den Saiten und Bünden. Von 10 Gitarren sind mehr als die Hälfte mit „bedürftigen“ Sättel ausgestattet :mrgreen:

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:17
von Paulasyl
Maggi, da hast Du wohl recht. Leider vor allem Seriengitarren, interessanterweise waren die trotz aller Qualitätsprobleme bei Gibson immer vorbildlich.
Doch mit dem richtigen Werkzeug ist ein Sattel kein Hexenwerk und die Sache mit dem Schraubstock und den Feilen habe ich mal professionell gemacht: Wenn's bei Stahl geht, dann wohl auch bei Knochen. Der übelste Sattel ist mir bisher bei Höfner (Colorama Special) untergekommen, der war wirklich unterirdisch und musste sofort ersetzt werden. Die früher wirklich guten Webster-Sättel kann man ja auch von ABM nicht mehr nehmen, die haben schlicht die Kerben vergessen...
Der Sattel ist auch bei den billigsten Fernostgeigen meist der größte Schwachpunkt, wohl, weil man da nicht mal eben nach Zeichnung fertigen kann und zumindest Grundzüge des Giatrrenspiels drauf haben muß, um so etwas gescheit einzustellen. Drei mal zu tief und immer noch nicht passend...

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:29
von Magman
Wo ich gerade las: drei mal zu tief! Mn muss einen Sattel nicht gleich ersetzen wenn man mal zu tief gefeilt hat, was schnell passieren kann. Sekundenkleber in die Ritze, bei Bedarf das ganze 2x und dann nochmal vorsichtig drüberschleifen.

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:46
von Paulasyl
Das fällt aber eher unter "Stageside repairs", ich stehe da mehr auf das Motto: "Weg mit Schaden!" . Der nächste Rohling ist schon unterwegs..
BTW, die sonst tadellose Epi 56 Pro musste auch gründlich nachgearbeitet werden, aber besser nachfeilen als ab Werk Schrott. Da bei der heute gesattelten auch alte Gibson P90 mit Clear Bobbins (vermutlich Ende der 60er) verbaut sind, habe ich beim "Fertigcheck" heute mal kurz verglichen. Die aktuellen Epi P90 haben deutlich mehr Dampf und sind insgesamt höhenlastiger, das gesamte Spektrum scheint nach oben aufgerückt.

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:53
von THB
Sättel gibt es bei namhaften Fernost-Hersteller auch hohl!!!!
Wer richtig basteln möchte: der Herr Cippolina empfahl (und nutzte auf seiner SG) Silber....

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:58
von Paulasyl
Macht den Rohling aber unwesentlich teurer...

Re: Knochensattel

BeitragVerfasst: Donnerstag 28. Dezember 2017, 22:07
von heiko7471
Willkommen im Club ... bei mir haben alle Gitarren schon immer einen Knochensattel ...