In ear - benutzt das hier jemand?

Produktion, Homerecording & PA

Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon Chris_1981 » Dienstag 8. November 2016, 17:50

Eigentlich für beides zusammen. Dachte ich probiere es mal mit der Günstigen Methode. Gute hörer kann man ja immer noch kaufen. Wie ich in dem anderen Thread gelesen habe gehen wohl gute In Ears erst so bei 500 € Los. Also die reinen hörer. Das ist im moment nicht drin.
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon finetone » Donnerstag 10. November 2016, 15:01

Nääää, gute Höhrer habe ich auch schon für umme 150-200 EUR getestet, das ist natürlich nicht die Oberliga aber durchaus brauchbar.
Aber eine geeignete Funkstrecke + InEar für dieses Geld halte ich für schwierig. Gebraucht vielleicht mit sehr viel Glück.

Ich habe mich fürs drahtgebundene InEar-Monitoring entschieden und mir dafür ein Multicore-Gitarren/Monitoring-Kabel gebaut. Das ist ETWAS dicker als ein normales Gitarrenkabel und endet am Gurt an einem Mini-Verteiler, wo Gitarren- und Monitorsignal (inkl. Pegelregler) wieder separiert werden.
Große Bühnen bespielen wir in der Regel nicht und wenn doch mal - ich bin doch eher der Standmusiker. ;-)
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon Chris_1981 » Montag 14. November 2016, 09:17

finetone hat geschrieben:Nääää, gute Höhrer habe ich auch schon für umme 150-200 EUR getestet, das ist natürlich nicht die Oberliga aber durchaus brauchbar.
Aber eine geeignete Funkstrecke + InEar für dieses Geld halte ich für schwierig. Gebraucht vielleicht mit sehr viel Glück.

Ich habe mich fürs drahtgebundene InEar-Monitoring entschieden und mir dafür ein Multicore-Gitarren/Monitoring-Kabel gebaut. Das ist ETWAS dicker als ein normales Gitarrenkabel und endet am Gurt an einem Mini-Verteiler, wo Gitarren- und Monitorsignal (inkl. Pegelregler) wieder separiert werden.
Große Bühnen bespielen wir in der Regel nicht und wenn doch mal - ich bin doch eher der Standmusiker. ;-)



Mit einer drahtgebundenen Lösung Probiere ich es grade im Proberaum. Allerdings mit meinen Studiokopfhöreren. Das geht Grundsätzlich schon. Aber irgendwie würde mich das Kabel auf der Bühne glaub ich einschränken.
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon kiroy » Montag 14. November 2016, 11:47

Hallo,

warum kaufst Du nicht erst einmal eine IEM-Funkstrecke und probierst den Hörer, der automatisch im Set dabei ist? Die sind meistens auch nicht sooo schlecht. Vielleicht reicht Dir der mitgelieferte Hörer schon. Es wird sehr viel über schlechte/gute/sehr gute Hörer geschrieben. Ob man so schweineteure Dinger tatsächlich braucht, muss man selbst feststellen.

Ich bin viele Jahre mit IEM aufgetreten und fand es von Anfang an klasse! Es war ein Sennheiser EW300-System mit ganz einfachen und billigen Hörern (nicht mal richtige In-Ear, sondern solche, wie man sie früher zum Walkman bekam, die so halb im Ohr sitzen). Der Sound war super. Zumindest gegenüber dem normalen Monitorboxen-Sound. Endlich war Ruhe und man konnte im Klang der anderen Stimmen und Instrumente regelrecht baden! ;) Man hörte plötzlich jede Nuance, konnte besser intonieren und der Pegel war wesentlich geringer, als mit Monitorboxen. Wenn man beide Hörer im Ohr hat, hört man ja nur noch darüber und man kann deshalb den Monitorsound viel leiser fahren, was einem die Ohren danken!
Wir haben mit diesen Hörern nichts vermisst und (obwohl wir das geplant hatten) keine anderen Hörer gekauft.
Ich habe meine Funkstrecken nur verkauft, als klar war, dass die Funkfrequenzen neu verteilt werden.

Ich habe mich mittlerweile wieder mit Funk beschäftigt und sobald das nötige Kleingeld da ist, werde ich mir wieder ein IEM kaufen.
Aus dem riesigen Angebot der günstigen IEM-Funkstrecken hab ich mir diese beiden ausgeguckt:
https://www.thomann.de/de/ld_systems_mei_100_g2.htm
oder besser:
https://www.thomann.de/de/ld_systems_mei_1000_g2.htm
Der wichtigste Grund, warum ich diese beiden bevorzuge: Sie können in zwei Frequenzbereichen funken.
Viele (oder alle?) günstigen Funkstrecken funken im Bereich 863 bis 865 Mhz. Dieser Bereich ist europaweit freigegeben und entsprechend funken fast alle auf diesen Frequenzen. Die sind schon völlig überlastet und es wird schnell mal eng.
Diese IEM-Funkstrecken können sowohl dort, als auch in der sogen. LTE-Mittenlücke funken. Das ist der Bereich zw. 823 und 832 Mhz. Der ist in Deutschland und in einigen europ. Ländern freigegeben. Da ist nicht ganz so viel Verkehr. Man hat also viel mehr Möglichkeiten auszuweichen, wenn einem mal ein Kollege funktechnisch in die Quere kommt.

Beide sind ziemlich gleich. Ich würde mir aber gerne das etwas teurere System kaufen, weil
1.) man die Antennen mit dem Rackmount nach vorne führen kann (ich will den Sender auf jeden Fall in ein 19"-Rack einbauen, damit es gut aufgeräumt ist),
2.) es einen EQ (Höhenanhebung) und eine sogen. "Focus-Funktion" hat.

Mit der Focus-Funktion kann man zwei Monosignale zusammen mischen und das Lautstärkeverhältnis am Bodypack individuell einstellen. Ich habe dann ein Monosignal mit den wichtigsten Instrumenten und dem Gesang der anderen Bandmitglieder und auf dem anderen Monosignal nur meinen Gesang. Den kann ich mir dann so dazumischen, dass ich mich gut höre, die anderen Musiker aber auch.

Zu den Hörern:
Ich habe mir vor kurzem einen Shure SE 215-Hörer gekauft. https://www.thomann.de/de/shure_se215cl.htm
Der SE 215 gehört zwar zu den günstigen Hörern, aber er klingt einwandfrei. Es gibt Bewertungen, die schreiben, er hätte etwas viel Bass. Ich finde, er klingt schön warm und rund. Ich kann ihn empfehlen. Aber, wie immer gilt: es muss jeder selbst herausfinden. Wenn finetone einen über doppelt so teuren Hörer braucht, wird er schon seinen Grund haben. Mir reicht dieser voll und ganz.

Gruß
kiroy
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Re: In ear - benutzt das hier jemand?

Beitragvon Batz Benzer » Montag 14. November 2016, 12:03

Tante Edit(h): Ich habe die beiden Themen mal zusammengeführt; viel Spaß! :thumbsup03:

Gruß,

Batz. :smoke01:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon finetone » Montag 14. November 2016, 15:02

kiroy hat geschrieben:... Wenn finetone einen über doppelt so teuren Hörer braucht, wird er schon seinen Grund haben ...


Den hatte er! Der fintone wollte (und konnte) ihn sich gerne leisten, weil er nun mal besser ist.





Btw.:
Ich nutze ihn aber auch über IEM hinaus zum Musikhören im Urlaub etc. (div. Musikrichtungen wie Rock Jazz & Klassik)
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon kiroy » Montag 14. November 2016, 15:50

finetone hat geschrieben:... weil er nun mal besser ist...
Schade, dass man die Dinger nicht vergleichen kann. Es würde mich schon interessieren, ob man da einen Unterschied hört. Die techn. Daten alleine sind jetzt nicht so eklatant unterschiedlich und jeder hat eine andere Wahrnehmung.

Aber leider kann man ja schlecht drei oder mehr von dem Hörern bestellen, vergleichen und dann alle bis auf einen wieder zurückschicken. Keiner will ja ein Paar Hörer kaufen, die schon andere fremde Leute in einer Körperöffnung hatten. Bäh!!! :shock:
;)
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon Ingolf » Montag 14. November 2016, 15:54

kiroy hat geschrieben:schrieb viel Ausführliches und Interessantes

Ich hatte früher das IMEI 1000 G1.
Dies klingt im direkten Vergleich zum EW 300 G3 (dies funkt in einem Frequenzbereich im E-Band von 823 - 865 MHz, ist also flexibel) aber sehr dünn und spitz.
Kurz gesagt: wie Sondermüll.
Weshalb ich mich vom IMEI getrennt habe.
Ich kann leider nur mit dem direkten Vergleich IMEI 1000 G1 gegen Sennheiser EW 300 G3 dienen, empfehle dir aber dringend, beide Systeme parallel gegeneinander zu vergleichen.
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon kiroy » Montag 14. November 2016, 16:20

Ingolf hat geschrieben:
kiroy hat geschrieben:schrieb viel Ausführliches und Interessantes

Ich hatte früher das IMEI 1000 G1.
Dies klingt im direkten Vergleich zum EW 300 G3 (dies funkt in einem Frequenzbereich im E-Band von 823 - 865 MHz, ist also flexibel) aber sehr dünn und spitz.
Kurz gesagt: wie Sondermüll.
Weshalb ich mich vom IMEI getrennt habe.
Ich kann leider nur mit dem direkten Vergleich IMEI 1000 G1 gegen Sennheiser EW 300 G3 dienen, empfehle dir aber dringend, beide Systeme parallel gegeneinander zu vergleichen.

Ok, das ist aber ein unfairer Vergleich eines alten ("G1") MEI 1000 mit einem aktuellen ("G3") Sennheiser und das Sennheiser kostet über 3x so viel (999 Euro!). Die sind nicht wirklich vergleichbar.
Wir "reden" hier über die untere Preisklasse. Chris hat ja ein Budget von 300 Euro genannt.
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Re: In Ear Monitoring oder die sache mit dem Klick

Beitragvon Ingolf » Montag 14. November 2016, 17:27

kiroy hat geschrieben:Ok, das ist aber ein unfairer Vergleich eines alten ("G1") MEI 1000 mit einem aktuellen ("G3") Sennheiser und das Sennheiser kostet über 3x so viel (999 Euro!). Die sind nicht wirklich vergleichbar.
Wir "reden" hier über die untere Preisklasse. Chris hat ja ein Budget von 300 Euro genannt.


Dies ist mir bewußt. Ich habe nur deswegen meine Einwände angemeldet, da du selbst geschrieben hast, du würdest nun mit einem MEI 1000 statt deiner alten EW 300 liebäugeln. Ich wage zu bezweifeln, daß du damit glücklich wirst.

Ich bin mir außerdem nicht sicher, ob G1, G2, G3 wirklich einen klangverbessernden Aspekt enthält oder nur mehr (zunehmend nötige) Flexibilität bei der Kanal - und Frequenzwahl.
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