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Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 17:35
von kiroy
Magman hat geschrieben:Machen wir so Freunde ;)

Ich mach ein Päckchen fertig und schicke es euch zu.

Ich liste hier grad mal schnell:

1. Thomas (setneck)
2. Andrea
Da tät ich auch gerne mitmachen! :thumbsup02:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 17:57
von telly45
kiroy hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Machen wir so Freunde ;)

Ich mach ein Päckchen fertig und schicke es euch zu.

Ich liste hier grad mal schnell:

1. Thomas (setneck)
2. Andrea
Da tät ich auch gerne mitmachen! :thumbsup02:
Ich wäre auch dabei :thumbsup02:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Mittwoch 7. Dezember 2016, 07:00
von setneck
Magman hat geschrieben:Machen wir so Freunde ;)

Ich mach ein Päckchen fertig und schicke es euch zu. Also zuerst an Thomas, der schickt weiter an Roland, der an Rainer uswusf bis es wieder bei mir landet.

Ich liste hier grad mal schnell:

1. Thomas (setneck)
2. Andrea
3. Roland (kiroy)
4. Rainer (telly45)
Prima, danke! :thumbsup03:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Mittwoch 7. Dezember 2016, 07:07
von MiBe
Also mich tät das auch interessieren. :thumbsup02:

Bin dabei! :banana03:



:danke:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Freitag 9. Dezember 2016, 23:46
von Diet
Moin,

habe heute mal wieder mit meiner Plek-Sammlung rumgemacht.
Ich hab alles Mögliche an Stärken und Materialien hier, das hat sich eben wie wohl bei den meisten von euch auch einfach
mit der Zeit so angesammelt.

Subjektive Feststellung des Tages:
Ganz unabhängig vom Material setzt so ca. ab einer Stärke von 1,3 oder 1,4 ziemlich heftig eine Bedämpfung der Höhen ein.
Dicke Plektren klauen Höhen :|

Gruß Diet

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 00:08
von SilviaGold
Ist das nicht eher so: das grade durch die Dicke des Materials die Mitten und Bässe zunehmen und es daher nur so vorkommt, als würden Höhen weniger vorhanden sein? Während dünne Plektren weniger Mitten und Bässe zum erklingen bringen :kopf_kratz01:

Oder " Tone: It's all in the hands?" Also wieder nur der Umgang damit?

LG Andrea

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 09:49
von tommy
Moin,

ich versuche es mal wissenschaftlich zu erklären:

Ein dünnes Plektrum katapultiert die Saite weg...............boing!
Ein dickes nicht...................................................................bob!


Das "ing" sind in diesem Falle übrigens die Höhen.




:thumbsup02:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 11:59
von Diet
SilviaGold hat geschrieben:Ist das nicht eher so: das grade durch die Dicke des Materials die Mitten und Bässe zunehmen und es daher nur so vorkommt, als würden Höhen weniger vorhanden sein? Während dünne Plektren weniger Mitten und Bässe zum erklingen bringen :kopf_kratz01:

Oder " Tone: It's all in the hands?" Also wieder nur der Umgang damit?

LG Andrea
Moin Andrea,

das mit den Mitten und Bässen kann natürlich auch sein. Finde ich aus dem Bauch heraus auch plausibel.
Dicke Pleks wären damit dann also auch lauter.

Dass mit dem Umgang kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Zumindest denke ich, dass die Unterschiede zwischen den Plektren bei jedem Spieler ähnlich heraus kommen.

Nichtsdestotrotz hat ja aber jeder seine eigene individuelle Anschlagsstärke und da variiert das Klangverhalten der Gitarre durch die Pleks tatsächlich :?
Das hab ich weiter unten beschrieben.

Ich hab hier als Paradebeispiel zwei Dunlop Ultex, laut Beschriftungen ist das eine 1,4 dick, das andere 0,73.
Die hab ich jetzt, Sonnabendmorgen ab kurz nach 11 noch mal rausgeholt, probier damit rum und schreibe/ändere währenddessen dieses posting.

Der Unterschied im Klang ist echt ziemlich prägnant.
Und heute morgen ist mein subjektiver Höreindruck (vielleicht beeinflusst durch Andreas Posting), dass das dünnere wirklich weniger Mitten und Bässe,
also mehr Transparenz, aber trotzdem auch mehr Höhen erklingen lässt.
Einen Lautstärkeunterschied empfinde ich da nicht, wobei ich auf die Anschlagsstärke achte.

In Sachen Anschlagsstärke fällt mir dabei heute morgen noch was anderes deutlich auf, was gestern an mir vorbei ging:
Umso härter ich anschlage, desto mehr verliert sich der Klangunterschied.
Wenn ich so hart wie möglich einen simplen E Dur Akkord anschlage, dann klingts mit beiden Plektren nahezu gleich.
Wenn ich nur möglichts sanft anschlage, ist der Unterschied ziemlich heftig. Mit dem dicken Plek im direkten Vergleich tatsächlich so,
als ob irgendein Dämpfer mit im Spiel wäre.

Wenn noch anderes Material dazu kommt, kann das ausgleichen oder noch extremer sein.
Am extremsten ist da in meinem Sortiment echtes Silber und echtes Horn. Silber klingt auch dick sehr hell und "silbrig".
Das dicke Echt-Horn Plek ist ein regelrechter Dumpfmacher.
Stein hab ich auch noch, das empfinde ich auch eher als dumpf.

Das sind Unterschiede in Bezug auf das Ausklingen der Saiten.
Dann gibst dazu noch das Thema "Anschlagknacks"...
Manche Materialien unterdrücken den regelrecht (Echt Horn z.B.), härtere Materialien bringen den mehr hervor.
Aber das wird mir jetzt zuviel heute morgen :?

Und was bringt uns das ganze nervige Gesabbel vom Diet? :kopf_kratz01:

Mir egal, ;)
ich selbst fands sehr interessant und aufschlussreich, mich mal wieder intensiv damit zu beschäftigen :D

Aufschlussreich auch, weil mein Lieblingsplek auch jetzt danach immer noch mein Lieblingsplek ist.
Aus haptischen und klangtechnischen Gründen.

Gruß Diet
P.S.: Tommys Katapultiertheorie finde ich einleuchtend. Das könnte auch noch eine Rolle spielen, denke ich :shock:

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 13:11
von Magman
Diet hat geschrieben:Dicke Pleks wären damit dann also auch lauter.

Dass mit dem Umgang kann ich mir nicht so recht vorstellen.
Zumindest denke ich, dass die Unterschiede zwischen den Plektren bei jedem Spieler ähnlich heraus kommen.
Ja, fette Picks sind lauter und entwickeln wesentlich mehr Druck und somit auch mehr Punch aus Mitten und Bässen. Das Material entscheidet dann sehr über die Höhen und das nötige "Pling". Deshalb sind zB Picks aus Schildpatt so beliebt gewesen weil die davon am meisten bringen. Aber Horn und Knochen sind da auch sehr nah dran.

Das mit den Spielern und Ähnlichkeit sollte man annehmen, aber es ist ganz anders! Wir haben zu dritt mal einen Test gestartet. Alle drei in etwa die gleiche Erfahrung und Spielstärke, aber eben andere Stilistiken. Das gleiche Pick über die gleiche Gitarre. Drei mal komplett anderer Sound und zwar völlig anders! Ich war immer der lauteste und hatte mindestens zwei mal so viele Höhen mit im Spiel. Das war echt sehr interessant ;)

Re: Etwas anderen Plektren...

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 13:53
von Diet
Magman hat geschrieben:
Diet hat geschrieben:Deshalb sind zB Picks aus Schildpatt so beliebt gewesen weil die davon am meisten bringen. Aber Horn und Knochen sind da auch sehr nah dran.
Moin,

bei Horn sind meine Erfahrungen da ganz anders. Bei mir machen die eher dumpf.
Schöner ausgedrückt hieße das dann "warmer Ton" :P

Gruß Diet