Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Der tut nix! Der will nur üben!

Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon Batz Benzer » Mittwoch 12. November 2014, 13:44

kiroy hat geschrieben:Ich bekenne, dass ich Motörhead nur dem Namen nach kenne. Ich bin sicher, dass ich von denen noch nie einen Ton bewusst gehört habe.
Und die Toten Hosen hätte ich jetzt in die Punk-Ecke gestellt. Von denen kenne ich tatsächlich 2 oder 3 Titel... :oops:
Wie? :shock: :o :kopf_kratz01: Und Motörhead und die toten Hosen spielen tatsächlich "Wanderklampfen-Akkorde"? Wahnsinn!

Aber jetzt wird mir einiges klar: Mein Gitarrenkollege war früher in einer Motörhead-Cover-Band (und europaweit unterwegs)! :mad01: Daher!


In der Tat wird jetzt einiges klarer: Gut, dass wir darüber sprechen!

Punk heißt ja mit vollem Namen Punkrock und kommt aus der Leck-mich-am-Arsch-Ecke, wo es um "die volle Dröhnung" geht.

Dann hätten wir z.B. noch den skandinavischen Schweinerock: Auch hier wird gerne mal draufgehalten.

Mit den Stones hat das dann natürlich nix mehr zu tun... :mrgreen:

Und all das ist Rock...!!! :thumbsup03:

Gruß,

Batz.
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon partscaster » Mittwoch 12. November 2014, 13:52

kiroy hat geschrieben: Und Motörhead ... spielen tatsächlich "Wanderklampfen-Akkorde"? Wahnsinn!



Eher nein! ;)
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon Batz Benzer » Mittwoch 12. November 2014, 14:26

Geh mal zurück in die 80er, da sieht das dann ganz anders aus... ;)
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon partscaster » Mittwoch 12. November 2014, 15:02

Batz Benzer hat geschrieben:Geh mal zurück in die 80er, da sieht das dann ganz anders aus... ;)


Joar, ein wenig schon. Aber so ne richtige Wandergitarre höre ich auch da nicht raus. Und der Song ist von 1984. Ich habe diese Version aus optischen Gründen gewählt! :smoke01: :boing01: ;) :rofl:

Tom Pettys Herzensbrecher spielen gaaanz viele Wandergitarrenakkorde und das rockt auch... finde ich... :banana02:
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 12. November 2014, 15:21

Fast immer wenn ich C-Dur in der Lagerfeuervariante spiele, hab ich einen Schauer. Der klingt für mich soo grottig langweilig, daß ich ihn nur dann spiele, wenn Cadd9 (x32033) nicht passt. Das geht mir bei anderen Dur-Akkorden nicht so.
Aloha,
Holger

Lauter klingt alles besser. Ausser einem Banjo.
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon Batz Benzer » Mittwoch 12. November 2014, 15:24

partscaster hat geschrieben:
Batz Benzer hat geschrieben:Geh mal zurück in die 80er, da sieht das dann ganz anders aus... ;)


Joar, ein wenig schon. Aber so ne richtige Wandergitarre höre ich auch da nicht raus. Und der Song ist von 1984. Ich habe diese Version aus optischen Gründen gewählt! :smoke01: :boing01: ;) :rofl:

Tom Pettys Herzensbrecher spielen gaaanz viele Wandergitarrenakkorde und das rockt auch... finde ich... :banana02:


Der Song schon; aber nicht der Gitarrist des Originals. ;)

Petty ist ein sehr schönes Beispiel für moderaten Rock und offene Akkorde! :thumbsup03:
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon kiroy » Mittwoch 12. November 2014, 15:33

*gelöscht*
Zuletzt geändert von kiroy am Montag 10. August 2015, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon partscaster » Mittwoch 12. November 2014, 18:56

Noch'n Beispiel:



Viele schöne Leersaiten! :mosh:
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon DocBrown » Mittwoch 12. November 2014, 19:52

Das ist ein hochinteressantes, aber auch komplexes Thema und natürlich mit unheimlich vielen Fragen des persönlichen Geschmacks verbunden.

Ich versuche trotzdem mal, einen noch hoffentlich sinnvollen Beitrag zu leisten:

Als ich in den 90iger Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen, habe ich auf allen Gitarrentypen, alle Arten der Spieltechnik gespielt. Mir war das relativ egal, ob ich eine E-Gitarre, eine Klassikgitarre mit Nylonsaiten oder eine Steelstring-Acoustic in Händen hielt.
Offene Akkorde auf der E-Gitarre, Powerchords auf der Steelstring, Blueslicks auf der Klassikgitarre. Ich habe das gespielt, was gerade ging, auf dem Instrument, was ich zum jeweiligen Zeitpunkt hatte.
Ich habe zu dem Zeitpunkt nie darüber nachgedacht, welcher Spielstil oder welche Art von Musik zu welcher Gitarrenart passen könnte.
Meine Lehrer haben das interessanterweise auch nicht. :kopf_kratz01:

So nach und nach habe ich aber, bewusst oder unbewusst festgestellt, dass jede Instrumentenart eine besondere spieltechnische Zuwendung benötigt oder zumindest, dass es von Vorteil sein kann, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Mittlerweile hatte ich auch entsprechende Lehrer, die auf solche Sachen geachtet haben oder zumindest darüber "philosophierten".
Irgendwann wuchs in mir die Erkenntnis, dass man zwar "Alles" auf "jedem" instrument spielen kann, aber es dabei auf das "Wie" ankommt.
Es ist schwierig, das in blumige Worte zu fasssen, aber ich persönlich liebe es, offene Akkorde auf der E-Gitarre zu spielen, aber ich tue das dann, in einer völlig anderen Art und Weise.
Ein schöner "harfenartiger" locker und "breit" gespielter Akkord auf die "eins" im Takt kann wunderbar klingen. Dann kann man ihn vieleicht noch mit Einzelsaiten rhythmisch sinnvoll (!) umspielen. Für den Aussenstehenden mag das dann aussehen, als würde ich "nur" einen Akkord spielen, aber für mich ist es "gefühlt" ein anderes Spielen.
Ich stelle mich heutzutage bewusst um, wenn ich von der elektrischen zur akustischen Gitarre wechsel und/oder umgekehrt.
Auch Powerchords spiele ich bewusst anders auf eine Stahlsaiten Akustik, als auf einer E-Gitarre.
Der Anschlag ist lockerer, irgendwie "federnder" und weniger kontrolliert.
Wie gesagt: Schwierig zu beschreiben... :kopf_kratz01:

Im Bandkontext hilft ein "weniger ist mehr" tatsächlich sehr oft, wobei ich das auch oft auf den rhythmischen Inhalt beziehe. Wenn man schon einen kompletten Akkord spielt, der ja schon sehr viel tonalen Output bringt, kann es zusätzlich durch ein "Zuviel" an Anschlägen nochmal zu Kuddelmuddel kommen.
Generell denke ich, dass man die offenen Akkorde nicht aus dem E-Gitarrenspiel aussparen sollte, denn sie bereichern das Spiel ungemein.

Aber man sollte sie eben etwas anders spielen...
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Re: Rhythmusspiel auf der E-Gitarre

Beitragvon Wizard » Mittwoch 12. November 2014, 20:18

DocBrown hat geschrieben:Generell denke ich, dass man die offenen Akkorde nicht aus dem E-Gitarrenspiel aussparen sollte, denn sie bereichern das Spiel ungemein.

Aber man sollte sie eben etwas anders spielen...

Exakt so sehe ich es. Im übrigen benutze ich, anstatt permanente Power Chords, sehr gerne verschiebbare chords - also ohne Leersaite
zwischen den gegriffenen Noten/Saiten - und es schont mein linkes Handgelenk. Vom interessanteren Klang ganz zu schweigen ;)
Gruß Peter

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