Blues und Improvisation

Der tut nix! Der will nur üben!

Re: Blues und Improvisation

Beitragvon OhNoNoNo » Dienstag 14. Februar 2017, 14:00

ben-piep hat geschrieben:
Das ist mal ne coole Art über Musik zu denken :thumbsup02:

Ja, funzt.
Sollte aber die Ausnahme sein. Wenn man sich mal verdaddelt hat, kommt man so wieder rein. ;)
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon SilviaGold » Mittwoch 15. Februar 2017, 09:30

Auch ne Art zu improvisieren :D :thumbsup02:

[youtube]http://youtu.be/E8H-67ILaqc[/youtube]
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon Diet » Mittwoch 15. Februar 2017, 10:42

Moin,

ich glaube, es wurde hier so viel gutes geschrieben, dass Du möglicherweise noch mehr wie der Ochs vorm Berg stehst als vorher :lol: ;)

Ich hätte noch einen kleinen Praxistipp:
Nimm Dich selbst auf und hör dir genau an, was und wie Du spielst.
Am besten zu eher sparsamen Playbacks.

Auch in Sachen Rhythmusgitarre.

Gruß Diet
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon OhNoNoNo » Mittwoch 15. Februar 2017, 12:08

Diet hat geschrieben:...
ich glaube, es wurde hier so viel gutes geschrieben, dass Du möglicherweise noch mehr wie der Ochs vorm Berg stehst als vorher :lol: ;)
...

... :D

Ja, das ist bei den vielen, letztendlich unterschiedlichen Empfehlungen wohl wirklich so.

Der beste Ratschlag wäre wohl einen Lehrer zu empfehlen, der auf vorhandene Fähigkeiten systematisch aufbaut.
Und - Ohne Fleiß kein Preis ... :|
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon Loki » Freitag 17. März 2017, 10:22

Sodele, ich habe mich die letzten Wochen doch etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt.

Nochmal zu meinen Voraussetzungen: Ich habe in grauer Vorzeit mal klassische Gitarre gespielt und als die Mädels interessant wurden aufgehört. Gut war ich nie, aber für gelegentliche Auftritte vor 30-50 Leuten hat es gereicht. Nach fast 40 Jahren Abstinenz letzten Frühsommer wieder (fast) bei Null angefangen. Dementsprechend lag der Schwerpunkt zunächst auf dem Wiedererlernen der Motorik und Grundlagen. So ganz langsam taste ich mich jetzt weiter voran.

Meine Improvisationen zu recht spartanischen Backing tracks habe ich 3 Wochen lang konsequent aufgenommen. Und nach den 3 Wochen dann mit Ernüchterung angehört. Was ich für Improvisation gehalten habe klang eher nach einer wahllosen Aneinanderreihung erlernter Licks. Da war nix "eigenes" dabei.

Daher versuche ich jetzt, mich der Kunst der Improvisation etwas anders zu nähern:
Zum Backing Track singe ich meine Improvisation (dideldeidideldummdummdadadadadeng) und versuche dies dann nachzuspielen. Also Backing Track + mein Gekrächze als mp3 und dazu spielen.
Ziel ist, das irgendwann simultan auf dem Griffbrett umzusetzen, also die Melodie in meinem Kopf zu spielen.
Ein steiniger Weg, aber 3 Kieselchen liegen schon hinter mir ... und es macht Spaß, wenn auf Anhieb zumindest die ersten 2 oder 3 Töne passen :banana01:
Lust ist, wenn ich spiele. Frust ist, wenn ich mich höre
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon FretNoize » Freitag 17. März 2017, 11:01

SilviaGold hat geschrieben:Nochmal mein Tip:
Von jedem Ton der irgendwie doch zu "schräg" ist kann man schnell 1 Bund weiterrutschen ...schon passts wieder,
besonders wenn man lächelt und im Takt ruht.

Ich glaube Thomas Blug hatte mal in einem Workshop gesagt: Wenn was "richtig falsch" ist, dann das ganze einfach mit voller Überzeugung nochmal spielen, und dann noch einmal richtig. ;)
Eines meiner Lieblingszitate aus demselben Workshop: Es gibt Jazz - und echte Fehler.
Aloha,
Holger

Ich kann zwar nichts Sachdienliches zu irgendeinem Thema beitragen, aber ein bisschen Verwirrung geht immer.
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon SilviaGold » Freitag 17. März 2017, 11:45

Haha so gehts auch und lächeln ist ja nie verkehrt :D

"Es gibt Jazz - und echte Fehler" ...den Spruch muss ich mir merken :D
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Re: Blues und Improvisation

Beitragvon partscaster » Freitag 17. März 2017, 14:55

Loki hat geschrieben:
Daher versuche ich jetzt, mich der Kunst der Improvisation etwas anders zu nähern:
Zum Backing Track singe ich meine Improvisation (dideldeidideldummdummdadadadadeng) und versuche dies dann nachzuspielen. Also Backing Track + mein Gekrächze als mp3 und dazu spielen.
Ziel ist, das irgendwann simultan auf dem Griffbrett umzusetzen, also die Melodie in meinem Kopf zu spielen.


Das dürfte einer der besten Wege sein, die man so nehmen kann. Das hält das Spiel in der Regel natürlich und vermeidet auch 1000-Noten-pro-Takt Anfälle. :thumbs:

Alle Soli, bei der ich die Melodie vorher im Kopf hatte, spiele ich live auch immer wieder gleich und unangestrengt. Andere improvisiere ich jedes mal.. da ist dann leider auch Ausschuss dabei. :lol:

FretNoize hat geschrieben:Eines meiner Lieblingszitate aus demselben Workshop: Es gibt Jazz - und echte Fehler.


:muahaha:
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