Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

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Rainer Mumpitz
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Rainer Mumpitz » Montag 10. September 2018, 22:11

Ich hab den guten Gary so um 2000 herum auf der Museumsmeile in Bonn live gesehen. Der ganze Gig wurde - bis auf die zwei Zugaben, wovon die eine Still Got The Blues war - auf seiner roten Strat gespielt. Als er für die Zugaben zur Les Paul wechselte, war kaum ein Unterschied im Ton zu hören. Gary Moore halt. :mosh:
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Loki
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Loki » Dienstag 11. September 2018, 10:23

Lust ist, wenn ich spiele. Frust ist, wenn ich mich höre

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partscaster
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von partscaster » Dienstag 11. September 2018, 13:14

Loki hat geschrieben:
Das ist nicht live und die Strat ist ohne Humbucker. Das zählt leider nicht. ;) ;)

Tommy Online

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Tommy Online » Dienstag 11. September 2018, 17:42

Das Beispiel zeigt es aber auch sehr schön von den Grundtendenzen her.
Diesmal ist die Paula links und die Strat rechts.

Obwohl ziemlich perfekt ausgesteuert und beide Gitarren sich wunderbar ergänzen, da der Stratist in höheren Lagen begleitet und auch typische Single-Notes Einwürfe spielt, ist seine Gitarre meiner Meinung nur von Spezies zu identifizieren, da auch hier die Paula klangmäßig dominiert und zwar in der mittleren Stimmlage, wo auch der Gesang beheimatet (schönes Wort) ist.

Das beobachte ich immer wieder und die einzige Möglichkeit das wohl zu unterbinden ist, die Strat vom Schalldruck etwas lauter, als die Paula zu machen, da vollkommen anderes Frequenzbild, was sich von Natur aus nicht so gut durchsetzt.
Edit: Oder die Paula ne Spur leiser. :mrgreen:

Was wohl auch eine Rolle spielen könnte, ist, dass oft HSS Werks-Fenders und auch die aufgerüsteten meist trotz Humbug am Steg nur 250 K Vol-Potis fahren.

Jedenfalls bilde ich mir das nicht alles ein!

Grüße Tommy

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BB Kassel
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von BB Kassel » Dienstag 11. September 2018, 19:24

Vielleicht liegt es doch an den Fingern?

Gary Moore hatte ja echte Fleischerpranken.
.....

Tommy Online

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Tommy Online » Dienstag 11. September 2018, 19:37

BB Kassel hat geschrieben:Vielleicht liegt es doch an den Fingern?

Gary Moore hatte ja echte Fleischerpranken.
Ich bezweifle, dass Baumfäller-, oder Fleischerpranken ein filigranes Gitarrenspiel zulassen! ;)
Außerdem bin ich u.a. auch ein grosser Fan von Gary Moore und habe ihn nie wild mit seinen Gitarren umgehen sehen, im Gegnteil, seine Greenie erlaubt bestimmt feinste Zwischen- und Obertöne ohne viel Krafteinsatz, was ja für gute LP's bezeichnend sein soll.
Andererseits erlebte ich ihn auf seiner Red-Strat vergleichsweise angestrengter und konzentrierter, obwohl, wie immer famos von ihm gespielt. :thumbs:

Edit: Ich habe in der Jugend mal in den Ferien 2 Monate jeden Tag 8 Stunden auf dem Bau bei den Dachklempnern gearbeitet, um meine 1. Orange-Röhre zu kaufen.
Und ich war vorher schon gut durchtrainiert.
Danach musste ich mir mühevoll wieder kompliziertere Akkorde und schnelle Läufe auf der Gitarre einüben, da die Finger zwar kraftvoller, aber steif geworden waren!

Grüße Tommy

Tommy Online

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Tommy Online » Donnerstag 13. September 2018, 21:15

Ok,
ist wohl auch nicht so wichtig?

Ich bin nur etwas irritiert, dass dieses Phänomen außer mir noch keiner bemerkt hat. :kopf_kratz01:

Will dem aber unbedingt auf die Spur gehen und habe mir dazu diese Gitarre hier bestellt und ist meine allererste LP-mäßige.
https://www.thomann.de/de/esp_ltd_ec_256fm_dbsb.htm
Mein Selbstbau muß daher noch warten und wird dann danach damit verglichen... :)

Grüße Tommy

THB
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von THB » Donnerstag 13. September 2018, 22:24

Tommy Online hat geschrieben:
BB Kassel hat geschrieben:Vielleicht liegt es doch an den Fingern?

Gary Moore hatte ja echte Fleischerpranken.
Ich bezweifle, dass Baumfäller-, oder Fleischerpranken ein filigranes Gitarrenspiel zulassen! ;) Grüße Tommy
Andres Segovia hatte Finger wie Currywürste....
"Let me explain something about guitar playing.
Everyone's got their own character.
Everyone's approach to what can come out of six strings is different from another person, but it's all valid. "
Jimmy Page

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partscaster
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von partscaster » Donnerstag 13. September 2018, 22:33

Das Eclipse-Modell (auch das mit dem sogenannten Full Thickness Body) ist aber meiner Erfahrung, hatte eine Ausgesuchte, nach deutlich schlanker im Ton als eine Les Paul. Die sind ja auch für die härtere Gangart gemacht. Wenn es eine günstige Les Paul sein soll, dann würde ich eine Epiphone PlusTop Pro empfehlen. Da muss man nur entweder hohes Gewicht in Kauf nehmen, oder einige durchprobieren. Ich habe bei Musik Produktiv so eine als Retoure für 329 Euro gekauft. Wenn die nicht so schwer gewesen wäre, hätte ich die letztlich auch der drei Mal so teuren FGN vorgezogen. Und das nicht wegen des Preises.

Grüße
Michael

Tommy Online

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitrag von Tommy Online » Donnerstag 13. September 2018, 22:38

THB hat geschrieben:
Tommy Online hat geschrieben:
BB Kassel hat geschrieben:Vielleicht liegt es doch an den Fingern?

Gary Moore hatte ja echte Fleischerpranken.
Ich bezweifle, dass Baumfäller-, oder Fleischerpranken ein filigranes Gitarrenspiel zulassen! ;) Grüße Tommy
Andres Segovia hatte Finger wie Currywürste....
Ich habe in meinem Leben schon viele dicke Menschen erlebt, und einige konnten sich trotzdem grazil fortbewegen und ihre Fülle stand ihnen auch.
Es gibt immer wieder solche und solche. ;-)

Noch nen Fakt: Bauarbeiter, Karate-Kämpfer , als auch Boxer u.ä. dürften immense Schwierigkeiten haben, wie oben beschrieben überhaupt Gitarre zu spielen, was über das heutige Akkorde-Schrubben (Power-Chords) hinausgeht. :banana01:

Grüße Tommy

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