Blade Dayton Standard

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Blade Dayton Standard

Beitragvon Magman » Donnerstag 2. Juli 2015, 15:41

Durch das ich wieder mit einer Blade Strat zu tun hatte schaute ich mal wieder was es so neues gibt bei Herrn Levinson. Um den ist es ja die letzten Jahre eher ruhig geworden da die Qualität doch sehr stark litt durch Fernost. Nun soll er ja wieder so richtig gute Gitarren bauen sagt man. Er soll an die alte Qualität anknüpfen aus den 90ern.

Da fiel mir ein Modell ganz besonders auf und zwar das "Dayton Standard", oder DAS1 genannt. Hier zur Herstellerseite. Einige Händler haben nun Blade wieder im Programm, eben wegen der guten Qualität. Kann das jemand bestätigen von euch da draußen?

Diese Gitarre hier finde ich total chick. Knapp 800 Euro und gute Zutaten. Das Halsprofil soll ein neues 60's C-Profil sein. Viellicht läuft euch ja mal so ein Modell über den Weg, würde mich interessieren wie kräftig der Hals wirklich ist.

Hier gibts ein paar Sounds der Gitarre. Der P90 am Steg klingt geil!


Nicht schlecht, oder? ;)

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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 2. Juli 2015, 15:46

Optisch gefallen die mir auch sehr gut; die Blade-Qualität ist mir seeeeehr positiv im Gedächstnis geblieben und die Kopfplatte ist der von Vintage ja gar nicht mal so unähnlich - wir wissen warum. :mrgreen:
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon erklaerbaer » Donnerstag 2. Juli 2015, 16:06

Ich hab' mir vor ca. 3 Jahren eine "Texas Pro" gekauft ... da Lefty Versionen leider meist nicht auf Lager sind, habe ich die blind gekauft. Meine Bilanz ist leider ein bisschen durchzogen.

Die Gitarre an sicht macht was her und ist auf den ersten Blick gut verarbeitet. Beim ersten Wechsel des 9V-Blocks habe ich dann die "Fertigungstoleranzen" gesehen, d.h. Schraubenlöcher, die schräg und nicht sauber gebohrt sind, ungeschliffene Kanten etc. Ausserdem hat sich beim Batterienwechsel ein Kabel vom VST-Print gelöst, was aber auch an meiner Grobmotorik liegen könnte (das Kabel habe ich dann wieder angelötet). Irgendwie ist die Blade etwas "lieblos" gefertigt.

Jedenfalls spiele ich sie eigentlich viel zu selten und ertappe mich dabei, wie viel öfters zu meiner Godin A6 Ultra greife, die im gleichen Preissegment war, jedoch eine bessere Verarbeitungsqualität aufweist. Vermutlich wird sie irgendwann gehen, denn ich spiele sie einfach zu wenig.
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon partscaster » Donnerstag 2. Juli 2015, 18:55

Oh, die sieht gut aus! :smoke01:

Das letzte Mal, dass ich eine neue Blade in der Hand hatte, muss so 2005 gewesen sein. Eine Texas Pro (!?). Die war sehr sauber verarbeitet und klang gut, nur war sie komplett meterdick mit hochglanzlack "überzogen", das scheint aber bei den neuen nicht mehr so zu sein!

Grüße
Michael
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Aabye Kierkegaard)
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Butterkräm » Freitag 3. Juli 2015, 08:35

Die gefiel mir auch immer schon!
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Fantomas » Freitag 3. Juli 2015, 11:09

Ja, sieht für Vintage Fans schic aus. Ohne die Gitarre zu kennen, bezweifle ich aber , daß für 800€ eine gute,wertige Gitarre , ohne Macken wie scharfe Bundkanten etc.zu haben ist.
Meiner Erfahrung nach sind solche Gitarren schon ziemliche Baustellen.

Am besten was drauflegen und was Richtiges kaufen.

Oder gebraucht. Der Gebrauchtmarkt ist ja voll am Boden

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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Butterkräm » Freitag 3. Juli 2015, 11:13

Fantomas hat geschrieben:Ja, sieht für Vintage Fans schic aus. Ohne die Gitarre zu kennen, bezweifle ich aber , daß für 800€ eine gute,wertige Gitarre , ohne Macken wie scharfe Bundkanten etc.zu haben ist.
Meiner Erfahrung nach sind solche Gitarren schon ziemliche Baustellen.


:shock:

Echt?
Ich habe noch nie eine Gitarre besessen, die mehr als 500 Euro gekostet hätte. Keine Macken wie scharfe Bundkanten etc. :kopf_kratz01:
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Magman » Freitag 3. Juli 2015, 11:38

Fantomas hat geschrieben:Ja, sieht für Vintage Fans schic aus. Ohne die Gitarre zu kennen, bezweifle ich aber , daß für 800€ eine gute,wertige Gitarre , ohne Macken wie scharfe Bundkanten etc.zu haben ist.
Meiner Erfahrung nach sind solche Gitarren schon ziemliche Baustellen.

Am besten was drauflegen und was Richtiges kaufen.

Oder gebraucht. Der Gebrauchtmarkt ist ja voll am Boden

http://www.oliver-pfaender.de/download/ ... M2KDNA.jpg


Was soll ich denn mit einem solch buntem Flitzefinger-Spielzeug Ede :mrgreen:

Also die Blades die ich in Händen hatte - und das waren verdammt viele - waren alle sehr gut verarbeitet und boten sehr viel Tone & Feel fürs Geld! Aber man kann natürlich hier und da immer mal auffallen. Und außerdem lebst du doch von Leuten die mit ihren scharfkantigen Geigen zu dir kommen ;) :afro:
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Fantomas » Freitag 3. Juli 2015, 12:07

Und außerdem lebst du doch von Leuten die mit ihren scharfkantigen Geigen zu dir kommen
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Deshalb weiß ich das ja! Gute Gitarren für wenig Geld sind hier die Ausnahme. Zu nennen wäre , als Einsteigermodell die Yamaha Pacificka. Aber auch nur die aus den 90ern.

wer weiß , vielleicht ist der Blade ja gut. Hat es eine Stahlblock statt Guss? Hat es anständige Potis und Schalter oder das Billigzeug verbaut? Hat es einen Double Action Trussrod?

ist der Hals ab dem 12. Bund gerade oder verbogen, wie so oft?
Meist sind solche Gitarren ratzt-fatz runterproduziert. Holz nicht ganz trocken und das Material arbeitet nach. Ich arbeite unzählige solcher Gitarren nach. Meist Bünde abrichten. In echt sind sie aber eine einzige Baustelle , wo aber durch den niedrigen Preis , rein wirtschaftlich es sich nicht lohnt, die Gitarre auf echt umzuarbeiten.

Ich verstehe vor allem nicht warum Gary so einen Murks macht. Seine Gitarren waren mal RICHTIG Hi-End. In den 90ern. Und dann rockt er sein eigenes Produkt durch Fernost-Herstellung runter. Schätze, es ist einfach Gier! Den guten Namen verkaufen und nicht mehr arbeiten müssen. Sich aber als linken , menschennahen Sozi verkaufen/fühlen.
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Re: Blade Dayton Standard

Beitragvon Diet » Freitag 3. Juli 2015, 13:43

Fantomas hat geschrieben:Sich aber als linken , menschennahen Sozi verkaufen/fühlen.


:kopf_kratz01:
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