Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon MonacoFranke » Freitag 13. Mai 2016, 16:45

Ich denke auch, dass man nicht zu pauschal urteilen sollte. Ich habe bislang weder mit Fender noch mit Gibson schlechte Erfahrungen gemacht.

Vor einigen Wochen hatte ich eine Gibson L-1 Blues Tribute in der Hand und war von der Qualität, sowohl der Verarbeitung wie dem Sound überzeugt. Klar, der Preis ist eine andere Sache...

:roll:
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon Magman » Freitag 13. Mai 2016, 19:47

Ja, die F-Loch Gitarren von Gibson sind gut bis sehr gut, allen voraus die L5 welche die Krönung darstellt. Das ist noch Gibson wie es Gibson einmal war!

Ansonsten ist Gibson und auch Fender viel zu teuer mit dem was sie bieten. Eine Otto Normalo LP Standard kostet jetzt 2500 Euro! Also ich weiß ja nicht wie Ihr darüber denkt, aber ich finde das einfach und schlicht Wucher... :roll:
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STOMPIN' HEAT Rough Blues made in germany
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon Mintage » Freitag 13. Mai 2016, 20:40

Magman hat geschrieben:Ansonsten ist Gibson und auch Fender viel zu teuer mit dem was sie bieten. Eine Otto Normalo LP Standard kostet jetzt 2500 Euro! Also ich weiß ja nicht wie Ihr darüber denkt, aber ich finde das einfach und schlicht Wucher... :roll:



Martin ich bin bzgl. Qualität der Materialien und Verarbeitung bei Gibson ganz Deiner Meinung - gerade auch bei den
"Serienmodellen".

Preislich sehe ich das bei der Serien-USA-Les Paul nicht ganz so:
als ich 1990 meine Standard kaufte, kostete die 2.200,- D-Mark ! Meine 1987 gekaufte American Standard Strat
kostete DM 1.245,- (Uli`s Musik in Leverkusen). Die Les Paul war schon damals fast doppelt so teuer...!
Und Heute kostet die USA-Strat knapp 1.500,- Euro - und die Paula tausend Euro mehr...!

Bedenkt man das 25 Jahre (!) vergangen sind seit dem o.a. Beispiel, dann ist die Teuerungsrate im völlig normalen Rahmen.
(Erst recht, wenn Löhne/Gehälter in den letzten 15 Jahren branchenübergreifend nicht stagniert wären :twisted: ).

Herstellungsmässig ist eine Paula eh deutlich aufwändiger zu bauen, als eine Schraubhals-Gitarre ;-)

Zum Vergleich bemühe ich kurz PRS, wo die "eingeleimten" Modelle ja mittlerweile automatisch ab 3.000,- Euro aufwärts
beginnen - und das ist auch maschinelle Massenware...!

Das Gibson für diese 2.500,- Euro Enttäuschendes anbietet - da gebe ich Dir vollkommen recht !!!!!!!!!

Grüsse
Rainer
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon HaWe » Samstag 14. Mai 2016, 08:24

Wenn man beim Vergleich die durch die Euroumstellung entstandene Beinahverdoppelung des Preises unbecksichtigt lässt könnte das fast stimmen. ;)
Gruß HaWe
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon Mintage » Samstag 14. Mai 2016, 09:27

HaWe hat geschrieben:Wenn man beim Vergleich die durch die Euroumstellung entstandene Beinahverdoppelung des Preises unbecksichtigt lässt könnte das fast stimmen. ;)


Zum Zeitpunkt der Euroumstellung war ich in einem Musikgeschäft tätig: zum 02.01.2002 wurden aus 2.990, -
D-Mark für eine Les Paul Standard 1.499,- Euro und die
Classic Premium Plus kostete 2.500,- Euro anstatt 5.000,-
D-Mark...!
Die damaligen online-Vergleiche zeigten, das es kaum
Ausreisser nach oben gab.

Im Gegensatz zu den "Luxusartikeln" wurden jedoch die
Preise für Lebensmittel, Bekleidung und Energie derart
"angepasst", das dies sofort im Geldbeutel spürbar war !
(Gäbe es noch die D-Mark würde sich keiner trauen, für
ein Glas Apfelsaftschorle DM 7, 40 zu verlangen ...! )

Grüsse
Rainer
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon Deluxeplayer » Samstag 14. Mai 2016, 10:51

Hi!

Mintage hat geschrieben:...Gäbe es noch die D-Mark würde sich keiner trauen, für
ein Glas Apfelsaftschorle DM 7, 40 zu verlangen ...


Ja, oder 3,60 DM für ein KLEINES Bier :shock:


LG + ein schönes Pfingst-WE allerseits ;)

- C.
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon HaWe » Samstag 14. Mai 2016, 13:37

Mintage hat geschrieben:
HaWe hat geschrieben:Wenn man beim Vergleich die durch die Euroumstellung entstandene Beinahverdoppelung des Preises unbecksichtigt lässt könnte das fast stimmen. ;)


Zum Zeitpunkt der Euroumstellung war ich in einem Musikgeschäft tätig: zum 02.01.2002 wurden aus 2.990, -
D-Mark für eine Les Paul Standard 1.499,- Euro und die
Classic Premium Plus kostete 2.500,- Euro anstatt 5.000,-
D-Mark...!
Die damaligen online-Vergleiche zeigten, das es kaum
Ausreisser nach oben gab.
...
Grüsse
Rainer


Achso ...
Wenn das so war, dann ist ja alles gut..... ;)
Gruß HaWe
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Re: Fender & Gibson 2015 - wohin geht die Reise...?

Beitragvon Mintage » Samstag 14. Mai 2016, 14:55

HaWe hat geschrieben:
Mintage hat geschrieben:
HaWe hat geschrieben:Wenn man beim Vergleich die durch die Euroumstellung entstandene Beinahverdoppelung des Preises unbecksichtigt lässt könnte das fast stimmen. ;)

Sie
Zum Zeitpunkt der Euroumstellung war ich in einem Musikgeschäft tätig: zum 02.01.2002 wurden aus 2.990, -
D-Mark für eine Les Paul Standard 1.499,- Euro und die
Classic Premium Plus kostete 2.500,- Euro anstatt 5.000,-
D-Mark...!
Die damaligen online-Vergleiche zeigten, das es kaum
Ausreisser nach oben gab.
...
Grüsse
Rainer


Achso ...
Wenn das so war, dann ist ja alles gut..... ;)


Natürlich ist nix gut ;-)

Gibons Preisexplosionen seit 2012 sind unglaublich... sie
haben es fertig gebracht, die Customshop R8/9/0 - Modelle
zur beliebigen Massenware werden zu lassen - und das bei
Preisen ab 5.000,- Euro aufwärts... das muß man erst mal
hinkriegen ;-)

Grüsse
Rainer
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