Lautstäreke Poti knarzt

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Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Air-Mike » Freitag 22. Januar 2016, 08:31

Leider knarzt der/ die Lautstärke Potis meiner Gitarre (Gibson R8). Gitarre ist 3 Jahre alt. Da ich doch recht viel mit den Lautstärke Potis arbeite, nervt das doch sehr und hört sich über den Amp auch nicht gut an.
Habt ihr einen Tipp, was zu tun wäre???
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Butterkräm » Freitag 22. Januar 2016, 08:35

Vielleicht ein neues Poti? ;-)
Grüße,
Hannes
SAYEE ist Geschichte...!

Jetzt ist JETZTER:
https://youtu.be/VNsS6tfkrzk
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Magman » Freitag 22. Januar 2016, 08:46

Meist korrodieren die Schleifkontakte eines Potis und fangen dann an Geräusche zu machen die man nicht mag. Oftmals hilft es wenn man das Poti ein paar Minuten lang schnell öffnet und schließt. Es reinigt sich sozusagen von selbst. Nützt das nix, raus damit und 1x neu!
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon partscaster » Freitag 22. Januar 2016, 09:00

Neben der Methode die Martin genannt hat, also das oft hin- und herdrehen, probiere ich auch immer erst ein bisschen von dem Zeug hier...

http://www.thomann.de/de/kontakt_chemie_kontakt_60.htm?ref=search_rslt_kontakt_324235_0

...ist ein Poti nur etwas verschutzt, hilft es 1A. Bringt das nichts mehr, hilft eben tatsächlich nur ein Austausch.

Falls du das probieren möchtest: UNBEDINGT die Knöpfe der zu reinigenden Potis abziehen. Irgendwie "sprengt" das Spray die Les-Paul-Knöpfe - eventuell weil die kurz stark abgekühlt werden!? Und ein Taschentuch oder sowas um das Poti legen ist auch keine verkehrte Idee, damit einem nichts in die Gitarre läuft, das macht zwar in der Regel der Gitarre nichts aus, riecht aber etwas streng. Besser noch das Poti einfach kurz ausbauen so weit das geht, dann geht man ganz sicher.

Grüße
Michael
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Magman » Freitag 22. Januar 2016, 09:24

partscaster hat geschrieben:Besser noch das Poti einfach kurz ausbauen so weit das geht, dann geht man ganz sicher.

Grüße
Michael



Und wenns dann eh grad draußen ist tauscht man es am besten aus ;) :mrgreen:
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon THB » Freitag 22. Januar 2016, 10:02

Die Methode des schnellen Hin-und-Her-Drehens mit einer Portion Tuner-Spray (so heisst das wirklich) unterstützen.
Wenn das nicht hilft- dann Potiwexel, wobei ich das bei 500K schwierig finde (CTS fand ich Sch...., Alpha sind recht leichtgängig, Bourns?) - ich benutze nunmehr Noll in meinen Hauptgitarren, abe die gibt es nicht mit Split-Shaft....
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Everyone's approach to what can come out of six strings is different from another person, but it's all valid. "
Jimmy Page
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon partscaster » Freitag 22. Januar 2016, 10:56

Magman hat geschrieben:
partscaster hat geschrieben:Besser noch das Poti einfach kurz ausbauen so weit das geht, dann geht man ganz sicher.

Grüße
Michael



Und wenns dann eh grad draußen ist tauscht man es am besten aus ;) :mrgreen:


Dann muss man aber löten und wenn einem der Klang der Gitarre zusagte genau den gleichen Wert finden. Also ausbauen, messen, irgendwo mit Wunschwert bestellen, warten... einbauen. ;)

PS: Wenn man Pech hat, bekommt man eines das leichter oder schwerer läuft als die anderen verbauten und man ist permanent genervt... :mrgreen:

Und dann hat man .. (Hier "Kummer" von Trio im inneren Radio einschalten)...! :smoke01:
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Magman » Freitag 22. Januar 2016, 13:16

partscaster hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:
partscaster hat geschrieben:Besser noch das Poti einfach kurz ausbauen so weit das geht, dann geht man ganz sicher.

Grüße
Michael



Und wenns dann eh grad draußen ist tauscht man es am besten aus ;) :mrgreen:


Dann muss man aber löten und wenn einem der Klang der Gitarre zusagte genau den gleichen Wert finden. Also ausbauen, messen, irgendwo mit Wunschwert bestellen, warten... einbauen. ;)

PS: Wenn man Pech hat, bekommt man eines das leichter oder schwerer läuft als die anderen verbauten und man ist permanent genervt... :mrgreen:

Und dann hat man .. (Hier "Kummer" von Trio im inneren Radio einschalten)...! :smoke01:



War eigentlich humorvoll gemeint ;) :P

Mal ganz ehrlich und offen. Ein gutes Poti ist ein robustes Poti welches sich gut regeln lässt. Meine Volumepotis sollen 'samtig' laufen, dann mag ich sie. Werte?!? Ja, die gibt es, aber man sollte sich nicht verrückt machen (lassen). Ist ein Poti voll auf ist es eh egal ob es jetzt 450, 500 oder 550k hat, womöglich bemerkt man auch gar keinen Unterschied. Hängt dann noch ein Treble Bleed mit dran spielt es noch weniger Rolle...

Ich selbst würde ein knarzendes Poti jedenfalls austauschen, da ich die Erfahrung gemacht habe das die Dinger immer wieder anfangen selbst wenn sie mal kurze Zeit wieder normal laufen ;)
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon Mintage » Freitag 22. Januar 2016, 13:32

Moin,

ich habe mir vor Jahren die Mini-Sprühflasche von Deoxit zugelegt - unfassbar teuer (im Verhältnis zur Menge..) und unerreicht gut:
dieses Zeug "ummantelt" quasi den Kontakt (auch sehr hilfreich bei 5-weg-Schaltern) und damit sind die meisten Probleme vorbei !

Dein Poti ist 3 Jahre alt, da vermute ich noch keinen Altersverschleiß ;-)

Ein Poti-Wechsel an meiner ältesten Strat (1987) war nach 24 Jahren (!) fällig... und die Potis meiner Les Paul funktionieren seit
1990 einwandfrei...!

Es wird oft vergessen, das sich die Schleifbahnen eines selten genutzten Potis erst wieder "freischleifen " müssen, deshalb ist die
Benutzung des Vol. Potis generell anzuraten ;)

Grüsse
Rainer
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Re: Lautstäreke Poti knarzt

Beitragvon partscaster » Freitag 22. Januar 2016, 13:41

Magman hat geschrieben:War eigentlich humorvoll gemeint ;) :P


Ich weiss. :mrgreen:



Mal ganz ehrlich und offen. Ein gutes Poti ist ein robustes Poti welches sich gut regeln lässt. Meine Volumepotis sollen 'samtig' laufen, dann mag ich sie. Werte?!? Ja, die gibt es, aber man sollte sich nicht verrückt machen (lassen). Ist ein Poti voll auf ist es eh egal ob es jetzt 450, 500 oder 550k hat, womöglich bemerkt man auch gar keinen Unterschied. Hängt dann noch ein Treble Bleed mit dran spielt es noch weniger Rolle...


Dem muss ich stellenweise widersprechen. Ich habe grad eine Poti-Odyssee hinter mir. Da ich viel leise spiele und daher Verzerrung/Sättigung aus der Vorstufe (oder einem Pedal) kommen muss, nutze ich ebenfalls gerne Treble-Bleed-Netzwerke. IMO lässt sich der Amp dann ähnlich steuern wie es bei hohen Lautstärken auch ohne Treble Bleed geht.
Bei meiner 2-Humbucker-Mahagoni-Planke stellte sich heraus, dass die verbauten linearen Potis mit sämtlichen getesteten RC-Werten eher als Schalter denn als Regler funktionierten.
Also habe ich neue Potis bestellt. Die waren statt 500K-Ohm eher bei 400K-Ohm. Das war arg dumpf. Die habe ich direkt wieder rausgeschmissen und weitere gekauft. Die habe ich sogar hin- und hergetauscht (ich habe auch die Tone-Potis gewechselt, damit alle in der Gängigkeit ähnlich sind) bis sie perfekt für Steg und Hals-Pu passten. Am Ende habe ich noch so lange RC-Werte und Tone-Kondesatoren getauscht, bis es für beide Pickups und den Regelweg der Potis gepasst hat. :tuete01:

Es KANN also in Arbeit ausarten. :lol:

Singlecoil-Gitarren empfinde ich da übrigens als viel entspannter. Da hab ich noch nie so lange rumgemacht. Ein +Punkt für die alten Brummer! :smoke01:

Grüße
Michael

Ich selbst würde ein knarzendes Poti jedenfalls austauschen, da ich die Erfahrung gemacht habe das die Dinger immer wieder anfangen selbst wenn sie mal kurze Zeit wieder normal laufen ;)
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