Beeindruckendes Video von Joe B. über Sound und Equipment

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Re: Beeindruckendes Video von Joe B. über Sound und Equipmen

Beitragvon telly45 » Mittwoch 22. Juni 2016, 14:14

Duke hat geschrieben:Letztlich ist es relativ schwierig, über einen aufgerissenen Bluesbreaker nicht zu klingen. Genauso über vernünftige Fender- oder Vox-Amps in hinreichender Lautstärke.
Wenn die nicht klingen sollten, hat man einfach zu wenig geübt, oder zu wenig Erfahrung. :|
Meine jetzt ganz bewusst, wenn man den Ton / Sound für sich nimmt, ohne irgendwelche Restriktionen (blutende Ohren bei Bandmitgliedern, flüchtendes Publikum etc.)

Das Thema (nenne es bewusst nicht Problem), fängt doch dann an, wenn man es
a) leiser (bei kleinen Amps auch lauter)
b) kleiner / leichter
c) vielseitiger
d) günstiger
haben möchte.

Effekte unterschiedliche Gitarren etc. klammere ich mal aus, um die Komplexität gering zu halten.

Nur die vier Punkte genügen doch schon, um jahrelang, mit Begeisterung über das Thema zu diskutieren. :kopf_kratz01:


Sehr schön auf den Punkt gebracht, Uwe :thumbsup02: .

Genau das sind die Anforderungen, die ich auch zunehmend feststelle, klein, leicht, nicht zu laut, aber dennoch der großartige Sound, den die M-, F-, O- und V-Klassiker aufgerissen liefern. In der zumindest in meiner Wahrnehmung zunehmend Live-Musik-feindlicheren Umgebung ist das alles gefordert, wenn ich heutzutage als Hobbymusiker überhaupt noch irgendwo in einem kleinen Club oder einer Kneipe auftreten will. Erstes KO-Kriterium ist sofort zu laut, zweites dann der vorhandene Platz. Glücklicherweise gibt's da heutzutage doch einen ganzen Haufen Gerätschaften, die all das sehr überzeugend liefern, über die man aber vor 20 Jahren nicht mal im Ansatz diskutiert hätte.
Gruß Rainer
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Re: Beeindruckendes Video von Joe B. über Sound und Equipmen

Beitragvon tommy » Mittwoch 22. Juni 2016, 14:25

Duke hat geschrieben:Letztlich ist es relativ schwierig, über einen aufgerissenen Bluesbreaker nicht zu klingen. Genauso über vernünftige Fender- oder Vox-Amps in hinreichender Lautstärke.
Wenn die nicht klingen sollten, hat man einfach zu wenig geübt, oder zu wenig Erfahrung. :|
Meine jetzt ganz bewusst, wenn man den Ton / Sound für sich nimmt, ohne irgendwelche Restriktionen (blutende Ohren bei Bandmitgliedern, flüchtendes Publikum etc.)

Das Thema (nenne es bewusst nicht Problem), fängt doch dann an, wenn man es
a) leiser (bei kleinen Amps auch lauter)
b) kleiner / leichter
c) vielseitiger
d) günstiger
haben möchte.

Effekte unterschiedliche Gitarren etc. klammere ich mal aus, um die Komplexität gering zu halten.

Nur die vier Punkte genügen doch schon, um jahrelang, mit Begeisterung über das Thema zu diskutieren. :kopf_kratz01:


...natürlich!

"d)" lasse ich aber nicht vorbehaltslos gelten. Gerade "günstig" bedingt bei manchen Gesellen Kompensationskäufe aus Unzufriedenheit. Letztlich hat man am Ende mehr Geld ausgegeben, als wenn man sich gleich das "Richtige", vielleicht Teurere gekauft hätte. Vorausgesetzt natürlich, die Kasse gibt das her.
Ich kenne Einige, die sich mit einem günstigen Amp herumschlagen und dann richtig Kohle in Treter etc. investieren, um ihren Sound, mit dem sie ständig unzufrieden sind zu pimpen.
Ich spreche hier wohlgemerkt nicht von Experimentierfreudigkeit sondern von Unzufriedenheit.

Für unterwegs nehme ich übrigens auch nicht den BB, habe mir aber einen tragbaren, relativ günstigen Combo zugelegt, der bezüglich "meines" Sounds den bestmöglichen Kompromiss darstellt. So etwas ist mit etwas Engagement durchaus zu finden, allerdings nicht durch bloßes Übernehmen von Bonedo oder Thomann Rezensionen. ;)

Ok, so ticke ich inzwischen, Andere haben einen ganz anderen Ansatz und das ist natürlich vollkommen in Ordnung!
LG Tommy


Wein auf Bier, das lob' ich mir!......Bier auf Wein, das lob' ich mir!
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Re: Beeindruckendes Video von Joe B. über Sound und Equipmen

Beitragvon M. L. Schwan » Mittwoch 22. Juni 2016, 19:03

Hallo liebe Gemeinde,

tja, ob GAS und Musik etwas miteinander zu tun haben oder sich gegenseitig ausschließen kann ich nicht sagen.
Aber letztendlich merke ich, dass hier im Forum oft über Dinge diskutiert wird, die mich überhaupt nicht mehr interessieren oder bei mir sogar ein Kopfschütteln auslösen. Und das, obwohl ich mich auch als Gitarrenverrückter bezeichnen würde. Equipment ist für mich Mittel zum Zweck, ein Werkzeug. Ich kann mich zwar für schöne Gitarren begeistern aber letztendlich ist für mich das Musikmachen um was sich alles dreht.

Freilich hat das auch seine Zeit gebraucht um diese Erkenntnis zu gewinnen. Man muß eben einige Gitarren sein eigen nennen um sagen zu können, dass man alle auch genau so gut mit einer einzigen hinbekommen hätte.

Als jemand, der in den 70ern angefangen hat sich für Gitarren zu interessieren finde ich es faszinierend, was man heutzutage für sein Geld bekommt und was technisch alles möglich ist. Aber manchmal denke ich, dass das alles auch seine Nachteile hat, da ich den Eindruck habe, dass sich viele vor lauter Übersättigung im Equipmentdschungel verlieren.
Ich persönlich bin auf dem Trip wenige aber dafür gute Teile zu besitzen und nicht immerzu darauf zu lauern, dass das Gras auf der nächsten Bodentreterwiese noch grüner ist.
Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich das hinterherjagen nach immer noch billigeren Teilen, die ja genauso toll, oder sogar noch besser als die Originale klingen. Oder das vierte oder fünfte Besteck.
Meine derzeitige Lieblingsgitarre ist übrigens mit Abstand ein Nachbau einer akustischen Selmer-Maccaferri. :mrgreen:

Gruß
Daniel

PS: Ich stelle hier nur meine eigene Meinung dar. Jemand der gerne Equipment testet und besitzt, der soll sich bitte nicht irgendwie angegriffen fühlen
Viele Grüße
- Der Schwan -
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Re: Beeindruckendes Video von Joe B. über Sound und Equipmen

Beitragvon partscaster » Mittwoch 22. Juni 2016, 19:07

tommy hat geschrieben:Ich kenne Einige, die sich mit einem günstigen Amp herumschlagen und dann richtig Kohle in Treter etc. investieren, um ihren Sound, mit dem sie ständig unzufrieden sind zu pimpen.
Ich spreche hier wohlgemerkt nicht von Experimentierfreudigkeit sondern von Unzufriedenheit.


Dem kann ich nur zustimmen... aus eigener Erfahrung. Funktioniert nicht. :lol:
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