Unterschiedliches Holz, unterschiedliche Töne

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Re: Unterschiedliches Holz, unterschiedliche Töne

Beitragvon oldie but goldie » Mittwoch 19. November 2014, 15:04

meine Erfahrung: für den "klassischen" E-Gittensound ( Strat u. Tele) ist Erle und Esche (die sumpfige :D ) noch immer unschlagbar. ( für Body ) Wobei ich die Erle bevorzuge. Die Swamp-Esche wird meistens mehr Höhenanteile haben, was bei Cleansounds toll klingt, aber weswegen sie mir bei Zerrsounds nicht so gefällt. Die Erle hat einfach den Vorteil, dass sie insgesamt "ausgeglichener" ist, von den Bässen bis zu den Höhen, sowohl clean und zerrig. Das hat sich schon bei vielen Tests mit Strat und Tele sofort herausgestellt, um das mal etwas zu verallgemeinen. Beim Hals kann man in 98% der Fälle davon ausgehen, dass ein Mapleneck die Höhen noch etwas betont bzw. der Attak mehr hervorsticht.( bei Teles noch stärker als bei Strats ) Wenn man das nicht will, ist ein Palisandergriffbrett fast Pflicht, ist sowieso mein Favorit was Strats angeht.
Was Mahagoni betrifft, ist dieses Holz wohl bei einer Paula am besten aufgehoben, dieses mittig/fette Verhalten hat sich ja schon Jahrzehnte bewährt ;)
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Re: Unterschiedliches Holz, unterschiedliche Töne

Beitragvon Wizard » Mittwoch 19. November 2014, 15:05

@ Magman und Batz: Jau, so kann man es definieren. Hätte ich früher übrigens nie geglaubt.
Gruß Peter

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Re: Unterschiedliches Holz, unterschiedliche Töne

Beitragvon Magman » Mittwoch 19. November 2014, 16:06

Wizard hat geschrieben:@ Magman und Batz: Jau, so kann man es definieren. Hätte ich früher übrigens nie geglaubt.


Schreiben kann man vieles :P Es ist die langjährige eigene Erfahrung die einen das glauben lässt!

BTW:

Oft ist es auch die Form die den Klang beeinflusst. Meine neue Voodoocaster hat nen kräftigen Mapleneck und dazu noch Reversed Headstock. Diesen Sound wird man nie mit einem normalen Hals erreichen da die Saiten hier völlig anders verlaufen und auch einen anderen Zug haben. Das z.B. hätte ich früher übrigens auch nicht geglaubt.
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Re: Unterschiedliches Holz, unterschiedliche Töne

Beitragvon Wizard » Mittwoch 19. November 2014, 18:59

Mir wurde grad klar, dass ich den Klang eigentlich immer schon unbewußt am Hals festgemacht habe. Beispiel Strat und Tele:
Bei denen hab ich immer zuerst und nochmal zuerst auf das Maple- bzw. Rosewoodfretboard geachtet bzgl. einer Klangvorstellung.
Erst danach kam die Frage (wenn überhaupt) nach Erle oder Esche Body auf :idea:

Soll heißen so gesehen habt ihr recht mit dem Hals. Letztendlich ist der Neck ja auch unsere 'Spielfläche' ;)
Gruß Peter

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