Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Magman » Sonntag 28. Mai 2017, 21:16

tommy hat geschrieben:@Martin, mich würde mal interessieren, ob Du aus heutiger Sicht, bei Deiner momentanen Musik, rein soundlich mit einer 4,5 kg Gitarre klarkommen würdest?


Nun Tommy, derZeit sitze ich meist, habe aber die Gitarre trotzdem frei im Gurt hängen und nicht auf den Beinen aufliegen da ich ja auch noch* die Drums spiele. Von daher begrüße ich es immer noch Gitarren von 3,5 Kilo zu spielen. Was den Sound betrifft, nachwas du ja hauptsächlich gefragt hast, so käme es darauf an. Schweren Gitarren fehlt mMn meist die Spritzigkeit, also das perkussive im Sound. Also genau das Gegenteil von Sustaiiiiiiin. Von daher käme ich wohl nicht so sehr gut klar.

Ich hatte das vor nicht zu langer Zeit testen können mit einer verdammt guten Tokai LS80 von 1979, die knapp über 4,5 Kilo wog. Alleine gespielt extrem geil und sehr stark in die Richtung Slash, aber im Bandsound gefiel mir das einfach nicht mehr, vor allem aber nicht bei angecrunchten Sounds. Die war für HiGain gemacht und das konnte sie bravurös! Hängt definitiv auch mit dem Gewicht zusammen. Bonamassa achtet sehr darauf, das LPs zwischen 4,3 bis 4,6 Kilo wiegen. Laut seiner Aussage erreicht er mit leichteren nicht seinen Sound.

*wir spielen nun auch mit Drummer
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon tommy » Sonntag 28. Mai 2017, 21:23

Interessant! :danke: Habe ich so auch vermutet.
LG Tommy


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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Wizard » Sonntag 28. Mai 2017, 21:44

Magman hat geschrieben:Bonamassa achtet sehr darauf, das LPs zwischen 4,3 bis 4,6 Kilo wiegen. Laut seiner Aussage erreicht er mit leichteren nicht seinen Sound.


Was mich allerdings extrem wundert. Der ist doch so'n unglaublicher Burst Fan und spielt die Originale und die dürften kaum 4 Kilo wiegen :kopf_kratz01:
Gruß Peter

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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Mintage » Montag 29. Mai 2017, 00:10

Wizard hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Bonamassa achtet sehr darauf, das LPs zwischen 4,3 bis 4,6 Kilo wiegen. Laut seiner Aussage erreicht er mit leichteren nicht seinen Sound.


Was mich allerdings extrem wundert. Der ist doch so'n unglaublicher Burst Fan und spielt die Originale und die dürften kaum 4 Kilo wiegen :kopf_kratz01:


Er ist im amerikanischen LesPaulforum sehr aktiv und schrieb unlängst, das
er keine Burst unter 9 amer. Pfund (4, 05 kg ! ) behalten habe, da diese nicht so klängen...!

Diese Legendenbildung, das LesPauls unbedingt leicht sein müssen, um zu
klingen, fand ich immer genau so fehlerbehaftet wie die seit Stevie Ray Vaughan
umhergeisternde Aussage, das man dicke Saiten für fetten Sound bräuchte - was muß
Billy G. gelacht haben (07er/08er Spieler) ;-)
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon heiko7471 » Montag 29. Mai 2017, 07:38

Mintage hat geschrieben:
Wizard hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Bonamassa achtet sehr darauf, das LPs zwischen 4,3 bis 4,6 Kilo wiegen. Laut seiner Aussage erreicht er mit leichteren nicht seinen Sound.


Was mich allerdings extrem wundert. Der ist doch so'n unglaublicher Burst Fan und spielt die Originale und die dürften kaum 4 Kilo wiegen :kopf_kratz01:


Er ist im amerikanischen LesPaulforum sehr aktiv und schrieb unlängst, das
er keine Burst unter 9 amer. Pfund (4, 05 kg ! ) behalten habe, da diese nicht so klängen...!

Diese Legendenbildung, das LesPauls unbedingt leicht sein müssen, um zu
klingen, fand ich immer genau so fehlerbehaftet wie die seit Stevie Ray Vaughan
umhergeisternde Aussage, das man dicke Saiten für fetten Sound bräuchte - was muß
Billy G. gelacht haben (07er/08er Spieler) ;-)


Wenn´s deine Finger nicht hergeben, ist es echt scheissegal wie schwer die Gitarre ist, welche Saitenstärke du spielst und welche handgestreichelte NOS Röhre deinen Amp ziert - dann klingste halt einfach Scheisse und Punkt ... Für mich macht das alles viel zu wenig Prozent am Sound, solange die Finger immer noch 90-95% ausmachen ...

Was jedoch wichtig ist um eben viel Sound zu erreichen ist, daß man sich wohlfühlt - und dazu trägt die Gitarre sehr viel bei - Ergonomie, Gewicht, Halsform, Anordnung der Regler und Schalter, Regelwege der Potis - ich denke das ist es insgeheim was vielen eine gute Gitarre ausmacht ... Ich hab beim letzten Gig anstatt einer Strat meine beiden Tele´s gespielt (1*Klassisch, 1*Cabronita) und ich habe mich nicht wohl gefühlt und da stellt man schnell alles in Frage ... nach einer Nacht drüber schlafen und einem Vergleich "Strat vs. Tele" in der nächsten Probe war schon alles klar - mir fehlen die beiden verschiedenen Zwischenpositionen die ich gerne benutze um mich im Bandkontext zurückzunehmen, die Tele ist einfach insgesamt dominanter und schneidet mehr, die Strat fügt sich eher in den Bandkontext ... von daher sind Amp, Pedale, Box etc. also doch noch passend :panic:
... ich bin morgens immer müde ... *gähn*
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon telly45 » Montag 29. Mai 2017, 08:15

heiko7471 hat geschrieben:..
Was jedoch wichtig ist um eben viel Sound zu erreichen ist, daß man sich wohlfühlt - und dazu trägt die Gitarre sehr viel bei - Ergonomie, Gewicht, Halsform, Anordnung der Regler und Schalter, Regelwege der Potis - ich denke das ist es insgeheim was vielen eine gute Gitarre ausmacht ... Ich hab beim letzten Gig anstatt einer Strat meine beiden Tele´s gespielt (1*Klassisch, 1*Cabronita) und ich habe mich nicht wohl gefühlt und da stellt man schnell alles in Frage ... nach einer Nacht drüber schlafen und einem Vergleich "Strat vs. Tele" in der nächsten Probe war schon alles klar - mir fehlen die beiden verschiedenen Zwischenpositionen die ich gerne benutze um mich im Bandkontext zurückzunehmen, die Tele ist einfach insgesamt dominanter und schneidet mehr, die Strat fügt sich eher in den Bandkontext ... von daher sind Amp, Pedale, Box etc. also doch noch passend :panic:


Da ist sehr viel wahres dran. Auch für mich ist die Strat diejenige Gitarre, mit der ich am besten zurechtkomme, was Anordnung von Schaltern, Soundmöglichkeiten etc. anbelangt. Und das beeinflusst automatisch auch die Live-Performance. Im Recording-Betrieb hingegen ist das wahrscheinlich völlig zu vernachlässigen. Live bin ich z.B. nie mit dem Layout von Paulas zurechtgekommen, also getrennte Klang- und Lautstärkeregelung, obwohl hier die Variationsmöglichkeiten ja sehr verlockend sind. Aber für mich hat es live nicht funktioniert.
Gruß Rainer
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Magman » Montag 29. Mai 2017, 08:25

heiko7471 hat geschrieben:
Wenn´s deine Finger nicht hergeben, ist es echt scheissegal wie schwer die Gitarre ist, welche Saitenstärke du spielst und welche handgestreichelte NOS Röhre deinen Amp ziert - dann klingste halt einfach Scheisse und Punkt ... Für mich macht das alles viel zu wenig Prozent am Sound, solange die Finger immer noch 90-95% ausmachen ...


Alles richtig Heiko, aber nun sagen wir mal du kannst spielen, hast Tone in den Fingern und willst ne Stufe zwei höher. Das geht dann oft nur mit dem "richtigen" Gear. Hört sich doof an, ist aber so. Genau dann sind Tipps von Joe oder Stevie doch mal nen eigenen Test wert ;)
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Beppo » Montag 29. Mai 2017, 08:53

Magman:
*wir spielen nun auch mit Drummer


:o was machste denn jetzt mit den Füßen?? Dann bist du ja völlig unterfordert :mrgreen: !
Lass zu gegebener Zeit mal was hören!
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon Beppo » Montag 29. Mai 2017, 09:00

und noch was zum Thema:
meine Wohlfühl-Bandbreite ist auch so ca. 3,2 bis 3,5 kg, für Strat und Tele.
Unter 3,0 kg verursacht bei mir das Gefühl der Zerbrechlichkeit, über 3,7 kg empfinde ich als unangenehm schwer.

Komischerweise habe ich mit Akustigitarren deutlich unter 3 kg kein Problem. Aber die dürfen/müssen auch filigran sein und sich so anfühlen (für mich) . Bei ´ner Solidbody dagegen erwarte ich eben Solidität.
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Re: Ich mag keine zu leichten E-Gitarren...

Beitragvon partscaster » Montag 29. Mai 2017, 09:32

Mintage hat geschrieben:
Diese Legendenbildung, das LesPauls unbedingt leicht sein müssen, um zu
klingen, fand ich immer genau so fehlerbehaftet wie die seit Stevie Ray Vaughan
umhergeisternde Aussage, das man dicke Saiten für fetten Sound bräuchte - was muß
Billy G. gelacht haben (07er/08er Spieler) ;-)


Keiner der immer wieder als Beispiel für "fetten Ton trotz dünner Saiten" genannten Gitarristen hat einen wirklich fetten Ton. Auch Gibbons nicht. ;)
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