Der Gretsch Electromatic-Thread

Alles über Stromruder

Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Magman » Donnerstag 16. Juni 2016, 14:55

Mintage hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Jupp der Thomann hat genau dieses Modell bereits auf Lager. Ich schaue aber wohl erst mal bei meinem Händler (6+4) rein, der soll sie die Tage wohl auch bekommen. Bin gespannt wie ich damit zurechtkomme und ob sie für mich taugt. Von der Optik und Habtik hat sie auf jeden Fall schon gewonnen :P


Da Du ja gerne "was in der Hand hast" , bin ich gespannt,
wie Du mit dem Halsprofil klarkommst ;-)

Grüsse
Rainer


Tach Rainer,

ja, da bin ich selbst auch gespannt. Ist ja ein U-Profil. Hatte kürzlich eine Gretsch aus der Players Edition in Händen und die hatte nen schönen fetten Hals, also schon mit richtig Fleisch.
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Batz Benzer » Donnerstag 16. Juni 2016, 14:59

Hey Mäggy,

ich hab das ja auch, dass mir fies-fette Hälse besser in den Schaufelrädern liegen. Und ja, die Gretsch-Hälse werden tatsächlich immer dünner, ABER: Aufgrund der ureigenen Form klappt da sbei mir komischerweise ohne jegliche Probleme.

Daher kann der Tipp nur wie stets lauten: Ausprobieren! :thumbsup03:

Viel Spaß,

Batz.
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Magman » Samstag 25. Juni 2016, 16:30

Somich war heute mal wieder viele Stunden unterwegs in den Musikhäusern und hab auch Electromatics gespielt. Richtig tolle Gitarren, mit urtypischem Sound! Aaaaaber die Hälse gehn leider wirklich gar nicht für mich. Viel zu mager, zu wenig Fleisch. Ich konnte auch keine Serienstreuung feststellen, so wie das bei vielen anderen Marken der Fall ist. Die Gretsch Necks waren allesamt gleich, was ja auch sehr positiv zu sehen ist und Überraschungsmomente ausschließt.

Mäggy und Gretsch geht leider nicht, zumindest nicht in dieser Preisklasse!
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Batz Benzer » Samstag 25. Juni 2016, 19:11

Magman hat geschrieben:Somich war heute mal wieder viele Stunden unterwegs in den Musikhäusern und hab auch Electromatics gespielt. Richtig tolle Gitarren, mit urtypischem Sound! Aaaaaber die Hälse gehn leider wirklich gar nicht für mich. Viel zu mager, zu wenig Fleisch. Ich konnte auch keine Serienstreuung feststellen, so wie das bei vielen anderen Marken der Fall ist. Die Gretsch Necks waren allesamt gleich, was ja auch sehr positiv zu sehen ist und Überraschungsmomente ausschließt.

Mäggy und Gretsch geht leider nicht, zumindest nicht in dieser Preisklasse!


Freut mich, dass Du die nicht vorhandene Serienstreuung bestätigst. :thumbsup03:

Und leider gibt es diese Tendenz, dass der Eelectromatic-Hals immer dünner wird. Hab' ja einige hier, bzw. besessen, und sie nahmen immer mehr ab. :(

Hoffen wir auf 2017... :boing01:

Lieben Gruß,

Batz.
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon tommy » Samstag 25. Juni 2016, 20:07

...warum machen das die Hersteller eigentlich? Ich habe eigentlich weder in Foren, noch in meinem Umfeld, noch sonstwo gehört, dass explizit Gitarren mit dünnen Hälsen gesucht werden.
Hat das eventuell etwas mit dem asiatischen Markt und vermuteten kleineren Händen zu tun? :kopf_kratz01:
LG Tommy


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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon partscaster » Samstag 25. Juni 2016, 22:12

tommy hat geschrieben:...warum machen das die Hersteller eigentlich? Ich habe eigentlich weder in Foren, noch in meinem Umfeld, noch sonstwo gehört, dass explizit Gitarren mit dünnen Hälsen gesucht werden.
Hat das eventuell etwas mit dem asiatischen Markt und vermuteten kleineren Händen zu tun? :kopf_kratz01:


Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass nur der kleinste Teil aller Gitarristen in Foren unterwegs ist, und die Marktbeobachtung woanders gemacht wird. Dicke Hälse sind für die meisten modernen Spielweisen bei normal gebauten Händen eher hinderlich und ergonomisch auch nicht unbedingt gut. Es ist ja auch so, dass die Hälse über die Jahre dünner wurden, weil Musiker das so wollten. Und natürlich richten sich günstige Instrumente auch an Einsteiger, welche meist ja noch jünger sind und auch nicht kämpfen sollen.
Die letzten paar Prozent werden bei einigen Modellen dann dazu kommen, weil man den Vintage-Jüngern ja auch die V.O.S.-Geigen verkaufen will. Ähnlich macht man es ja auch bei Farben und der Zusammenstellung von Spezifikationen. Hauptsächlich denke ich aber, das dicke Hälse eher für die Nische sind.

Grüße
Michael
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Aabye Kierkegaard)
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Batz Benzer » Sonntag 26. Juni 2016, 10:42

Interessante Frage!

Habe ich mir auch schon häufiger gestellt und fand auch, dass die Erklärung mit den kleineren asiatischen Händen irgendwie zu simpel klingt, um wahr zu sein.

Ja, eine Zeit lang wünschten sich Gitarristen stark dünnere Hälse; diese Zeiten liegen meiner Beobachtung zufolge ca. 25 Jahre zurück.

Mittlerweile ist die Halsdicke kein Qualitätskriterium mehr, da sich alle möglichen Formate neben einander etabliert haben und man sich das suchen kann, was passt.

Freundlich widersprechen möchte ich, was Hinderlichkeit und Ergonomie anbelangt: Es gibt nicht wenige Gitarristen, deren Hände lieber ausgefüllt sind und die ansonsten zum Krampf neigen. Natürlich nicht nur, aber auch. ;)

Ich finde es einfach prächtig, dass es heute für jeden das richtige Format gibt. :thumbs:

Nur schade, dass meine Lieblingsmarke zu diesen Flunder-Ds neigt... ich schreibe mal an den deutschen Fender-Vertrieb, dass ich mir das anders wünsche; schließlich müssen die ja wissen, was sie ändern sollen. :mrgreen:

Lieben Gruß,

Batz.
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon tommy » Sonntag 26. Juni 2016, 10:49

@partscaster:

Yepp, das macht Sinn! :thumbsup03:
Letzlich kommt es ja auch darauf an, dass die Hälse gut gemacht sind. Ich selbst habe eine Hamer Special mit einem recht dünnen Hals, die spielt sich traumhaft, obwohl ich dickere Hälse gerne mag.


@Batz:

Lass Dir doch ein Signature Modell schneidern! Als einer der einflussreichsten Gitarristen der Zeitgeschichte müsste Dir das doch zustehen! :mrgreen:
Zuletzt geändert von tommy am Sonntag 26. Juni 2016, 10:56, insgesamt 2-mal geändert.
LG Tommy


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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Batz Benzer » Sonntag 26. Juni 2016, 10:51

So geht's mit mit der DoubleCut: Obgleich ich dünne Hälse nicht so mag, geht es hier erstaunlich gut.
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Re: Der Gretsch Electromatic-Thread

Beitragvon Batz Benzer » Sonntag 10. Juli 2016, 10:22

Liebe Gretsch-Gemeinde,

ich liebe ja Rätsel, Herausforderung und die Jagd im Allgemeinen, und so darf es mich nicht wundern, dass ich unbedingt heraus finden möchte, welche Gretsches in welchem Werk - Peerless oder Samick - hergestellt wurden.

Bislang ging ich davon aus, dass Seriennummern mit "KP" beginnend auf Peerless und "KS"-Seriennummern auf Samick zurückzuführen wären. Klingt ja gut und schlüssig, oder...?

Allerdings gibt es da ja noch Buddy Holgi, bzw. dessen Electromatic, eine rote G5129: Die Seriennummer dieser Gitarre beginnt mit "KP", und das, obgleich alle Specs an dieser Gitarre "Samick!!!" schreien.

Was m.E. mehrere Deutungsmöglichkeiten zulässt:

1. Die Seriennummern sind nicht korrekt vergeben worden. Davon gehe ich derzeit aus; ich schätze, dass man beim Wechsel von Peerless auf Samick zunächst einmal bei den alten Seriennummern geblieben ist und erst später umgestellt hat.

2. Peerless haben auch Electromatics mit Samick-Specs gebaut. Was ich deutlich unwahrscheinlicher finde: Selbst die Hardware (z.B. Gurtpins leicht andere Form/Größe, Bigsby mit Andruckrolle, Logo-Inlay, etc.) unterscheidet sich; warum sollte Peerless hier umgestellt haben...?

Sollte hier irgend jemand Licht ins Dunkel bringen können, wäre ich wirklich sehr, sehr froh und müsste diese Information nicht mehr weiter jagen.

Ansonsten forsche ich natürlich weiter und lase Euch hier wissen, was ich heraus gefunden haben sollte. :thumbsup03:

Chasing That Great Gretsch Sound,

Batz. :smoke01:
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