Schallloch-Pickup

Klampfen mit ohne Strom

Schallloch-Pickup

Beitragvon Henry » Dienstag 14. Juli 2015, 09:25

Hallo!
Mit welchen Schallloch-Pickups habt Ihr Erfahrungen gemacht? Welche gefallen Euch? Angesagt sind wohl der L.R. Baggs M1 active. Ich kenne noch den EMG und auch den Duncan MicMag - beide gefallen mir recht gut...
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon Batz Benzer » Dienstag 14. Juli 2015, 09:36

Moin Henry

und herzlich willkommen an Board! :thumbsup03:

Mein Bandkumpan spielt den M1 in Kombination mit dem Para Acoustic-Preamp; das Ergebnis empfinde ich als hochgradig überzeugend! Ja, sogar so authentisch, dass er teilweise damit aufnimmt, ohne dass das Ergebnis auch nur im Ansatz zweifelhaft oder gar künstlich klingt.

Wir würden uns freuen, wenn Du Dir die Zeit nehmen würdest, Dich hier viewtopic.php?f=26&t=39 ein wenig vorzustellen, auf dass wir Dich ein wenig kennen lernen. Ansonsten viel Spaß hier in der Bude!

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon Ugorr » Dienstag 14. Juli 2015, 10:02

Moin.
Ich nutze gerne den Schaller 10/43. Da klingt die Akustikgitarre zwar nicht authentisch nach Akustikgitarre, aber mMn schön Oldschool und auch mit Zerre angenehm. Bei meiner Bühnenakustik kommt aber noch ein BBand Pickup dazu. Je nach Song wird dann einzelnd abgenommen oder auch mal gemischt.
Auf der Dobro habe ich auch so einen drauf.

Den Shadow 145 hatte ich mal, mochte ich nicht so.
Fishman Rare Earth, LR Baggs M1 und den MagMic von Duncan kriege ich desöfteren mal zu hören, wenn ich mische. Alles keine schlechten Pickups, die aber zur Gitarre passen müssen und dann entscheidet der Geschmack. Gute Sounds kriegt man aber mit allen hin.
Gruß
Ugorr
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon akustikgitarrist » Dienstag 14. Juli 2015, 23:28

Ich kenne den M1 von LR Baggs, den Schaller 143 Prestige, den Woody von Seymour Duncan, den Schertler Magneto mit Micro und den Seymour Duncan micMag. Letzteren finde ich von allen am besten, trotzdem verkaufe ich gerade einen, weil ich mich in die Kombi Highlander plus Mikro verliebt habe.
Der SA 6 klingt bei mir so!
https://www.youtube.com/watch?v=cJbvnfA4bKc
Herzliche Grüße,

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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon Gurkenpflücker » Freitag 17. Juli 2015, 14:13

+1 für den Seymour-Duncan SA-6
Ist mein absoluter Leib und Magen Pickup für Akustisches und hat mittlerweile alle anderen Systeme (BBand, Baggs Anthem etc.) abgelöst.

Was ihn für mich ideal macht: der Pickupsound ist sehr warm und ohne nervige Höhen, mit dem Mikro lassen sich stufenlos natürliche Anteile und Schönklang hinzuregeln. Feedbackprobleme habe ich selbst bei Mikroanteil >50% auch auf großen Bühnen so gut wie nie. Techniker lieben den Pickup auch. Bekomme regelmäßig komplimente für den tollen Sound, ohne dass man viel machen muss.

Nachteil: Die Batterie hat einen separaten 9v halter, der in der Gitarre installiert werden muss. Batterieladung lässt sich nicht ablesen (hält aber ewig)

Wie gesagt: Wenn Du einen warmen, eher etwas vintage mäßigen aber natürlichen Sound suchst, ist der Duncan ideal. Wenn es eher brilliant und Hi-Fi mäßig klingen soll, dann eher den M1 oder gar den M80 (gut und teuer)

Gruß
.Gurki
In einer bodenlosen Lodenhose hängen Deine Hoden lose.
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon DocBrown » Montag 17. August 2015, 13:13

Ich bin zwar nicht der Thread-Ersteller...

:mrgreen:

Trotzdem: Danke für die Tipps. Ich bin ja immer noch am überlegen , ob ich meiner Gibson J-30 nicht mal so einen PU "verpassen" soll...
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon Bensen » Mittwoch 23. September 2015, 15:48

+1 zu dem was Gurki sagt und für den Seymour Duncan, hab den in einer 12-string und macht das ding ein bisschen wärmer/dunkler
Der LR Baggs M1 ist bei mir in meiner Epi Elite J45 eingebaut und gibt umgekehrt der eher dunklen Gitarre einen schönen ausgewogenen Klang
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon FretNoize » Mittwoch 7. Oktober 2015, 08:12

Ich hab mir auf Grund eurer Beiträge den SA-6 gegönnt. Zuhause fand ich ihn nicht so prickelnd, er ist recht outputschwach, rauscht bei Verstärkung ein wenig und die Bässe müssen kräftig angehoben werden. Ist das bei euch auch so?

Gestern abend war die erste Bandprobe, da gings trotz dieser Mankos ganz gut. Ich hab allerdings am Axe-Fx einiges an EQ dahinter, damit es paßt.
Aloha,
Holger

Ich kann zwar nichts Sachdienliches zu irgendeinem Thema beitragen, aber ein bisschen Verwirrung geht immer.
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon Electric Mud » Mittwoch 7. Oktober 2015, 09:45

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr habt nichts dagegen, wenn ich mich auch mit einer Frage hier mal "dranhänge" ;)

Also ich spiele mit dem Gedanken meine alte, kleine Höfner Steelstring-Acoustic für gelegentliche Live-Einsätze zu elektrifizieren.
Ich habe die Gitarre gerade nicht da, weshalb ich die genaue Modellbezeichnung und die Maße nicht angeben kann; die Gitarre wurde vermutlich in der 50ern gebaut und ich denke mal, dass sie für Kinder gedacht war, da sie sehr klein ist. Der Klang ist toll und eigenständig - sehr bluesig, etwas boxig und geht in die Richtung Parlor würde ich mal sagen. Ungefähr so, wie die Framus auf diesem Bild:
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/23 ... 49e4e9.jpg

Jetzt mal zur Frage :idea: Da ich an der Gitarre nichts bohren, schrauben o.ä. möchte, suche ich einen Schalloch-Pickup wie z.B. den Seymour Duncan Woody, den man einfach ins Schallloch klemmt:
http://www.thomann.de/de/seymour_duncan ... pickup.htm
Das Problem: das Schallloch der Höfner ist zu klein! Ich hatte das vor längerer Zeit schon mal gemessen...Kennt jemand einen Schalllochpickup, der auch für sehr kleine Schalllöcher passt?

Besten Dank für's Lesen und Ratschläge,
EM

P.S. Ich meine mich zu erinnern, dass der Durchmesser des Höfner-Schallloches ca. 8cm war...
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Re: Schallloch-Pickup

Beitragvon SilviaGold » Mittwoch 7. Oktober 2015, 09:57

Ich hatte ebenfalls mal den SA-6 gekauft und Probleme mit so einem Grundsummen. Nach langem Hin- und her hat ihn Thomann ausgetauscht:- das Hntergrundbrummen blieb aber beim Betreiben an MEINEM AMP. Das hat mich stark genervt.
Bässe hatte der genung und- ohne dem Brummen hätte ich den behalten. Das sind wohl Einstreuengen in die Elektronik am Ort.

Zum justieren könntest du ja, falls noch nicht geschehen, die Imbusschrauben der Basssaiten mal höher drehen oder den Pickup nach links oder rechts rücken. Vieleicht tut sich da noch etwas. Ich denke einen besonders lauten Output hat der SA6 insgesamt nicht. Da hatte mein Shadow auffälligerweise mehr Power.
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