Der Firebird Thread

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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon Magman » Donnerstag 25. Mai 2017, 22:06

sietec hat geschrieben:
Ich hatte sie in meiner Tokai FB und erst seitdem die Barfuss drin waren kam der echte Feuervogel Charakter zustande


Ok. Aber ist der Stegpickup bei der Firebird nicht extrem dünn?


Naja dünn ist immer relativ, er ist halt nicht so fett wie ein Humbucker. Stevies Vorschlag mit einem Mini HB am Steg ist gut, vielleicht solltest du da mal ansetzen. Ich denke, das kommt eher deinen Wünschen nahe.
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon sietec » Donnerstag 22. Juni 2017, 17:28

Hallo,

seit heute werkelt nun ein David Barfuss Firebird Set in meinem Feuervogel.
Sehr, sehr geil. Das Set ist toll aufeinander abgestimmt. Das letzte Quentchen was noch fehlte ist jetzt da.
Die Firebird grenzt sich jetzt auch viel deutlicher zu ihren Mitspielerinnen (Les Pauls und 335) ab.
Hab gerade mal ein paar Lynyrd Skynyrd Songs gespielt....ja genau so muss das. :mosh:
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon Magman » Donnerstag 22. Juni 2017, 21:35

Na prima, super wenns dir jetzt richtig passt 8-) Der David hats drauf :thumbsup03:
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon sietec » Sonntag 12. November 2017, 13:17

Hallo Leute,

da hab ich mir doch letzte Woche noch eine zweite Firebird zugelegt. :D :D
Es ist eine Bonamassa Epi geworden in Gold. Dazu muss man sagen das sie entgegen allen Fotos in echt richtig gut aussieht. Sie wirkt je nach Lichteinfall manchmal sogar cremeweiß.

Die Grundsubstanz der Gitarre ist super. Sie ist eigentlich schon spielfertig wenn sie aus dem Laden kommt. Was Epiphone im Augenblick an Qualität raushaut ist schon bemerkenswert.
Die Hardware ist super, auch die Banjomechaniken verrichten klaglos und genau ihren Dienst. Lackierung topp, das Halsprofil kräftig, die Bünde spiegelglatt und gut poliert auf einem sehr schönen Palisander Griffbrett. Was will man mehr.
Zur Elektrik: Ich sehe keine Veranlassung den PU zu tauschen. In meiner anderen werkelt ein Barfuss Set, ich hab also Vergleich.
Die Poties sind von Alpha in guter Qualität, sie regeln sehr gleichmäßig und es sind sehr viele Sounds machbar. Toll.

Und jetzt kommen ein paar kleine Umbauten, die aus einer guten eine erstklassige Gitarre machen.
Aus optischen Gründen habe ich den erhabenen Teil der Kopfplatte schwarz lackiert und ein Trussrodcover von Gibson draufgenacht.
Der Sattel wurde etwas nachgekerbt.
Der Tonkondensator wurde gegen einen 0.22 PIO getauscht. Juhu....da geht die Sonne auf
Und der wohl größte Umbau war die Montage eines Short Vibrolas.
Davon bin ich am meisten begeistert. Es bringt dieses Sirren in den Sound.
Und es ist sogar recht stimmstabil. Mit einem Bigsby hatte ich diesbezüglich immer größere Probleme.

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Im Augenblick spiele ich die Gitarre sehr oft und gerne, macht richtig Spaß. :D :D

Gruß Andreas
Zuletzt geändert von sietec am Sonntag 12. November 2017, 16:59, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon tommy » Sonntag 12. November 2017, 13:34

Klasse Teil. Aus meiner Sicht hast Du alles richtig gemacht! :thumbsup02:
LG Tommy


...esst mehr Obst!
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon Magman » Sonntag 12. November 2017, 14:20

Wunderschön Andreas :thumbs:

Die sieht echt klasse aus jetzt mit dem Vibrola. Hast du keine Probleme wegen Verstimmungen? Nicht so lange her habe ich ne SG mit dem System gespielt und die war leider andauernd verstimmt.
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon sietec » Sonntag 12. November 2017, 16:31

Magman hat geschrieben:Wunderschön Andreas :thumbs:

Die sieht echt klasse aus jetzt mit dem Vibrola. Hast du keine Probleme wegen Verstimmungen? Nicht so lange her habe ich ne SG mit dem System gespielt und die war leider andauernd verstimmt.


Wie gesagt, weniger als ein Bigsby.
Der Einsatz beschränkt sich allerdings auch auf leichtes schweben.
Allerdings ist eine gute Kerbung des Sattels Pflicht. Und ich schmiere immer alles mit Teflon-Paste.

Viel Interessanter ist die generelle Wirkung auf den Sound.
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon kunstetter » Montag 12. März 2018, 18:17

Hier muss ich als Neuling auch noch mitmischen, denn ich bin ein absoluter Fan.

Ich gehe sogar so weit, dass sie für mich die schönste Silhouette für eine E-Gitarre hat, die ich mir überhaupt vorstellen kann. Seit ich '73 bei meiner ersten Roxy Music-LP "For Your Pleasure" den Phil Manzanera im Innencover mit einer roten Birdy VII mit Gold-Hardware gesehen habe, war es um mich geschehen. DIE musste ich auch haben! Bisher reichte es immer hin zu einer F-III von 1990:
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Das Bigsby B5 (glaube ich, ist schon soo lange her) und natürlich die Straplocks sind die einzigen Modifikationen bisher. Wegen der Bohrlöcher habe ich schon einige Tränen geweint, aber es sollte halt so. Ich habe sie immer als Keeper gesehen und 2 doppelte Single-Malts ließen damals vergessen.

Dennoch: Das B5 ist über 20 Jahre drauf und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Steg-PU immer etwas nach Banjo klingt. Einen Rückbau habe ich schnell gemacht und dann schaunmermal. Alternativ wird hier sicher auch ein Barfuss eine Verbesserung bringen. Mit dem Hals-PU bin aber sehr zufrieden, der darf bleiben.

Insgesamt meine Number ONE, auch wenn es noch Luft nach oben hat. Dazu gehören:

Die gesamte Regel- und Schaltelektrik zeigt Alterausfälle, Potis kratzen und zicken auch bei Vollausschlag.
Farbe I: Die rote Farbe blasst an den Wischstellen des Ellbogens, sie verstumpft. Nix gegen naturgegebenes aging, aber so ist es nicht so schön. Passende Pflege erhält sie mindesten alle 6 Monate.

Farbe II: die Halsrückseite ist natürlich auch lackiert und der klebt dann halt gern. Vorm Abschleifen habe ich Schiß, weniger wegen Wertverlust, eher wegen nicht vorhersehbarer Ergebnisse.

Sie brummt gern, also mehr als eine HB-Gitarre sollte. Das geht weg, sobald ich spiele, also die Saiten berühre. Gibt es eine Erdungsleitung zwischen dem Steg bzw. den jetzt herumstehenden Tailpiece-Schrauben und den Potigehäusen, welche derzeit ggf. unterbrochen wurde? Meine Recherchen dazu brachten noch keine eindeutigen Ergebnisse.

Für mich klingt sie sonst super, ich bin mit dem Sound halt verbundenen, ich kann Virginia Plain und Pyjamarama recht authentisch nachdaddeln (Falls Phil Manzanera dafür nicht seine weiße Strat oder seine Black Beauty einsetzt, mit denen man ihn sonst sieht).

So geil wie bei Phil X mit der 64er oder diejenige in der "The Stumble"-Version, die hier mal als Ratespiel verlinkt wurde, klinge ich jedoch nicht. Das schiebe ich hauptsächlich aber auf meine Finger und ein bißchen auf das fehlende Equipment dafür.

Zum guten Schluß: Phil X (jetzt nicht "M" ) ist ein sehr profunder Axeman und ein lustiges Kerlchen mit einem schönen youtube-Kanal. Seine Tornformung auf der F III ist schon zum niederknien:


Feuervogel-mäßie Grüße
kunstetter
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon Magman » Montag 12. März 2018, 19:22

Die sieht auch in rot richtig gut aus :thumbsup03: Überhaupt hat so eine Firebird einfach Sexapeal und sehr viel Eigencharakter. So ein Feuervogel ist relativ schwer zu bedienen und wenn du es damit schaffst richtig geil zu klingen hast du schon was drauf! Ich hatte immer Spaß daran, doch war es ergonomisch auf Dauer nicht passend und bereitete mir Schmerzen.
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Re: Der Firebird Thread

Beitragvon Wizard » Montag 12. März 2018, 19:25

Mir wird grad wieder klar, wie gut Bigsby an ner Firebird aussieht - denn Bigsby verschönert nicht unbedingt jede Gitarre ...

Und ja "For your Pleasure" war auch mein erstes Roxy Album damals in den 70ern und ja: Phil M. ist auch für mich der erste, den ich da mit
assoziiere (was für'n Wort in Schrift :twisted: )
Gruß Peter

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