Der Fender Pro Junior Thread

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon Hideaway » Montag 3. Juli 2017, 10:11

HaWe hat geschrieben:Ja, hier :thumbsup02: :D
Der PJ ist schon ein klasse Amp, wenn man ihn mag. ;)
Ich habe einen von 1993 oder 94 und liebe die kleine Rauschkiste.
Für leise zu Hause ist der nichts. Richtig geil klingt er erst ab 13 Uhr.
Tele, Kabel und ab geht die Post. :mosh:
Da machen die paar Nebengeräusche nix mehr aus. ;)

Er ist halt kein Schöngeist. :D :lol02:


DEM habe ich nichts hinzuzufügen und genau deswegen habe ich auch so ein Kistchen (90er USA Tweed). :banana02:
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon Electric Mud » Montag 3. Juli 2017, 20:32

Hallo zusammen,

schön, dass hier so viel beigetragen wird :thumbsup02:

HaWe hat geschrieben:Hatte ich ganz vergessen .....
versuche in V1 mal die TAD RT030 (Highgrade) und in V2 die TAD RT003.
Das bringt schon etwas.
Aber vollständig weg bekommst Du die Nebengeräusche nicht.


Und danke für diese Röhren-Empfehlung im Besonderen, ich denke diese beiden werde ich mal testen. Dass ein PJ nie flüsterstill ist, das ist mir klar. Aber ich denke wenn ich ihn noch ein wenig ruhiger bekomme, wird das eine langfristige Freundschaft werden! :thumbsup03:

Viele Grüße!

EM
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon MonacoFranke » Sonntag 9. Juli 2017, 09:53

Hallo,

ich denke auch, dass die Röhren keinen so großen Einfluss auf die Nebengeräusche haben (es sei denn, sie sind defekt).

Ich habe folgendes "Dreamteam" hier stehen und mal wieder eingeschalten:

Bild

Der helle hat Sovtek Endstufenröhren und JJ Vorstufenröhren und ist der leiseste Pro Jr., der mir bisher untergekommen ist. Ich vermute, dass die Röhren vom Werk eingesetzt und nicht getauscht wurden. Er ist eingeschalten praktisch nicht zu hören und hat einen unglaublich klaren und direkten Sound.

Den dunklen ließ der Vorbesitzer von TAD auf 230 Volt umrüsten (ist eine US-Version) und mit TAD Röhren ausstatten. Er ist ein bißchen lauter als der helle, aber noch weit unter der Schwelle, die ich als störend empfinde.

Meine beiden Tweeds entwickeln deutlich lautere (störende) Nebengeräusche. Das wundert mich, weil die Woodies im Prinzip die gleiche Elektrik verbaut haben sollen und sich nur über das Gehäuse unterscheiden dürften.

Beste Grüße
Frank
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon tommy » Sonntag 9. Juli 2017, 12:31

Meine Erfahrung ist, dass Brummen, sofern alle Bauteile in Ordnung sind, auf schlecht/falsch verlegte Kabel oder schlecht/falsch positionierte Trafos zurückzuführen sind.

Meinem Bluesbreaker RI in der damaligen Urversion habe ich das Brummen dadurch eleminiert, indem ich sämtliche freien Kabel der vorderen Vorstufensektion nach unten auf den Chassisboden gedrückt habe.
Es gab u.a. Marshall Röhrenverstärker, da musste man den Ausgangstrafo umdrehen.

Lötstellen sind natürlich auch immer ein Thema.
LG Tommy


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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon Deluxeplayer » Dienstag 11. Juli 2017, 10:34

Hallo Frank!


MonacoFranke hat geschrieben:...Ich habe folgendes "Dreamteam" hier stehen ... :

Bild



Wow, das sind aber ein paar Hübsche :thumbsup03:
Ich glaub´so einen wie den linken hab´ich noch nie gesehen!

Schön auch, dass sie nicht so "lärmig" sind wie deine Tweeds ;)


LG - C.
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon HaWe » Dienstag 11. Juli 2017, 11:44

MonacoFranke hat geschrieben:Hallo,

ich denke auch, dass die Röhren keinen so großen Einfluss auf die Nebengeräusche haben (es sei denn, sie sind defekt).

Ich habe folgendes "Dreamteam" hier stehen und mal wieder eingeschalten:

Bild

Der helle hat Sovtek Endstufenröhren und JJ Vorstufenröhren und ist der leiseste Pro Jr., der mir bisher untergekommen ist. Ich vermute, dass die Röhren vom Werk eingesetzt und nicht getauscht wurden. Er ist eingeschalten praktisch nicht zu hören und hat einen unglaublich klaren und direkten Sound.

Den dunklen ließ der Vorbesitzer von TAD auf 230 Volt umrüsten (ist eine US-Version) und mit TAD Röhren ausstatten. Er ist ein bißchen lauter als der helle, aber noch weit unter der Schwelle, die ich als störend empfinde.

Meine beiden Tweeds entwickeln deutlich lautere (störende) Nebengeräusche. Das wundert mich, weil die Woodies im Prinzip die gleiche Elektrik verbaut haben sollen und sich nur über das Gehäuse unterscheiden dürften.

Beste Grüße
Frank


Oh, ja, die sind sehr hübsch!

Die von mir oben genannten Vorstufenröhren hatte ich auf den Rat eines Amptechnikers hin eingebaut und das hat in der Tat ein Wenig gebracht. :roll:

Sovtek-Endstufenröhren hatte ich auch sehr lange in meinem Tweed, aber laut und rau war der trotzdem. Einschließlich der Nebengeräusche. ;)

Irgendwann hatte ich auch mal ein Kabel leicht verlegt. Das reduzierte das Brummen ein Wenig.


PS:
Schöner Bass, der da im Hintergrund steht. :thumbsup03:
Ich habe einen originalen, unverbauten von 1964 hier.
Gruß HaWe
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon MonacoFranke » Donnerstag 13. Juli 2017, 18:34

HaWe hat geschrieben:PS:
Schöner Bass, der da im Hintergrund steht. :thumbsup03:
Ich habe einen originalen, unverbauten von 1964 hier.


PS: Dann rate mal, aus welchem Jahr der da hinten ist... ;) Nach längerer Recherche habe ich ihn auf 1965/66 taxiert.
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon Magman » Montag 18. September 2017, 18:58

Yes :thumbsup03:

Auf der Suche nach einem alten Pro Junior aus US Fertigung für meinen Harpspieler hab ich u.a. auch einen der ersten Tweed PJs gefunden. Das waren noch die, mit dem blauen Fender Alnico Speaker an Bord. Diese wurden bekanntlich von Eminence gebaut und genießen einen sehr guten Ruf.
Der schwarze ist auch ein US PJ aus ersten Tagen, allerdings bereits mit dem neueren Speaker. Beide sind sehr gepflegt, wurden selten gespielt und sind auch robust genug gebaut für den rauen Einsatz. Der Tweed hat sogar noch die ersten Röhren mit 7ender Label und klingt damit sehr cremig und für einen 10er untenrum sehr fett und voll. Der schwarze kam doch tatsächlich mit alten RSD Tubes aus Anfang der Sechziger hier an. Sehr rar und teuer! Er geht später in die Sättigung, klingt feiner, nicht so rau, präsenter in den Hochmitten und Höhen.

Für einen dieser guten alten PJs zahlt man heute zwischen 450 bis 500 Euro. Das sind sie mMn auch dicke wert. Modifizieren muss man an diesen Amps rein gar nichts, außer vielleicht irgendwann mal die Kondensatoren austauschen. Aber ist schnell gemacht und kostet nur ein paar Euro.

Tolle Amps :thumbsup03:

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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon HaWe » Montag 18. September 2017, 20:38

Magman hat geschrieben:Yes :thumbsup03:

Auf der Suche nach einem alten Pro Junior aus US Fertigung für meinen Harpspieler hab ich u.a. auch einen der ersten Tweed PJs gefunden. Das waren noch die, mit dem blauen Fender Alnico Speaker an Bord. Diese wurden bekanntlich von Eminence gebaut und genießen einen sehr guten Ruf.
Der schwarze ist auch ein US PJ aus ersten Tagen, allerdings bereits mit dem neueren Speaker. Beide sind sehr gepflegt, wurden selten gespielt und sind auch robust genug gebaut für den rauen Einsatz. Der Tweed hat sogar noch die ersten Röhren mit 7ender Label und klingt damit sehr cremig und für einen 10er untenrum sehr fett und voll. Der schwarze kam doch tatsächlich mit alten RSD Tubes aus Anfang der Sechziger hier an. Sehr rar und teuer! Er geht später in die Sättigung, klingt feiner, nicht so rau, präsenter in den Hochmitten und Höhen.

Für einen dieser guten alten PJs zahlt man heute zwischen 450 bis 500 Euro. Das sind sie mMn auch dicke wert. Modifizieren muss man an diesen Amps rein gar nichts, außer vielleicht irgendwann mal die Kondensatoren austauschen. Aber ist schnell gemacht und kostet nur ein paar Euro.

Tolle Amps :thumbsup03:

Bild


:thumbs:
Gruß HaWe
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Re: Der Fender Pro Junior Thread

Beitragvon Magman » Mittwoch 27. September 2017, 21:55

Mein Pro ist beim Tech und bekommt u.a. Kathodenbias verpasst. Ich mags einfach ;)
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