Einen dicken Hals...

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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Loki » Donnerstag 12. Oktober 2017, 10:11

Gitarren reagieren sehr empfindlich auf Änderungen der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und des Lichteinfalls. Die Notwendigkeit von neuem Equipment wird also nicht durch die Krämpfe bedingt, sondern durch den Umzug.
Lust ist, wenn ich spiele. Frust ist, wenn ich mich höre
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon kiroy » Donnerstag 12. Oktober 2017, 10:31

Wizard hat geschrieben:...Keith Richards ... :thumbsup03: aber Hallo!
:thumbsup02: Hihi!! Ja, an den habe ich auch gedacht, als das mit dem Krampf anfing, "wenn der mit seinen Griffeln noch spielen kann, werde ich es auch hinbekommen. Da muss ich jetzt durch".
Und ehrlich gesagt..., ich glaube, es hat im Publikum keiner bemerkt, dass ich 'nen Krampf in der Hand hatte. Mein Gitarrenspiel ist auch ohne Krampf schon schlecht. :rofl:

Loki hat geschrieben:Gitarren reagieren sehr empfindlich auf Änderungen der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und des Lichteinfalls. Die Notwendigkeit von neuem Equipment wird also nicht durch die Krämpfe bedingt, sondern durch den Umzug.
Aaaaah!!!! :banana01: :boing01: Geiiiiil!!! :mosh: Das isses! :thumbsup02: :prost:

Ich wohne jetzt 520 m über N.N.! Da herrscht ein ganz anderes Klima! Wind, Wetter, Schnee, Eis und kaum Sonne... hochalpin, knapp an der Baumgrenze...
so etwas nagt am Equipment. :thumbs:
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Mintage » Donnerstag 12. Oktober 2017, 10:53

Wizard hat geschrieben:Krämpfe in den Händen, ansatzweise bei mir, passieren in unserem Alter schon mal. Wenn ich zu lange am Stück spiele tritt das gelegentlich auf.

Na klar hat das auch mit den Halsprofilen zu tun, aber eben auch nur teilweise. Nach den Jahren des Spielens auf deiner Strat hättest du

ein "falsches" Profil wohl schon eher bemerkt. Wir alten Säcke werden halt nicht jünger! :oops: :twisted:

Keith Richards ist 16 Jahre älter als ich und seine Hände sind, nun ja wie soll man sagen, aber der Mann hat grad wieder mal ne Welttour hinter sich.

Wenn ich in 16 Jahren noch so fit bin auf der Klampfe, dann :thumbsup03: aber Hallo!


Gerade den guten Keith würde ich nicht als positives Beispiel in Erwägung ziehen:
was er auf der Gitarre spielen muß, reicht nicht mehr aus, um in einer
Stones-Coverband genommen zu werden... sein Timing stimmt nicht mehr -
und seine klassischen Riffs überzeugen in den letzten 10 Jahren nur
noch wegen der Pose - aber nicht wegen der Qualität des gespielten..!

Wenn meine Finger wg. Arthrose nur noch solches Spiel zulassen sollten,
dann spiele ich nur noch zu Hause ;-)
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Garry » Donnerstag 12. Oktober 2017, 12:14

setneck hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:...PRS. Die bekommt man mit recht sattem Halsprofil (wide fat) und je nach Modell deckt man gute LP, Strat und Telesounds mit einer einzigen Gitarre ab. Dort hat das schon gewisse Vorteile...

Ohne Werbungsambitionen: das "wide fat" Profil von PRS ist für mich DAS Halsprofil! Wobei, wie PRS selber sagt, ist gar nicht soo breit und gar nicht soo dick. Meine R9 gibt mir da mehr in die Hand... Das spielt sich in allen Lagen so was von entspannt, quasi ergonomisch bis orthopädisch wertvoll :) .


Das "wide fat Profil von PRS ist auch für mich das Halsprofil wo ich mich am meisten wohl fühle. Bei meiner neuen Gibson Les Paul ... diese 50´is Tribute, da ist mir der Hals eigentlich schon wieder etwas zu dick. Zum Glück hat sie aber die kürzere Gibson Mensur, sonst wäre sie schon wieder verkauft.
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Rainer Mumpitz » Donnerstag 12. Oktober 2017, 15:34

Ich hab relativ kleine Pfoten und trotzdem fühl ich mich mit dicken Prügelhälsen am wohlsten. Meine Maybach und die Realguitars Tele haben beide megafette Hälse, das bremst zwar mein ohnehin schon langsames Gegniedel etwas, aber dafür liegen die supergut in der Hand. Bei dünnen Hälsen krieg ich auch wg. Gelenkarthrose schnell Krämpfe - übel war das bei einem Gig, wo ich meine Squier Ersatzstrat spielte und die Greifhand nach etwa 2 Stunden plötzlich komplett blockierte. Es war für ein paar Minuten schlicht unmöglich die Finger überhaupt zu bewegen :motz01: .

Seitdem mach ich vor längeren Einsätzen Dehnungsübungen und nimm halt Gitarren mit dickeren Hälsen. Fender Modern C ist mir z.B mittlerweile auch schon zu dünn. :ugeek:
...eigentlich heiß ich Michael
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Magman » Donnerstag 12. Oktober 2017, 16:28

Rainer Mumpitz hat geschrieben:
Seitdem mach ich vor längeren Einsätzen Dehnungsübungen und nimm halt Gitarren mit dickeren Hälsen.


Sehr löblich, das mache ich eigentlich immer, bevor ich die Klampfe in die Hände nehme. Dauert keine Minute. Ich hatte ja mal große Probleme und hatte das Glück einen sehr guten und erfahrenen Physiotherapeuten im Bereich Ergo- und Handrehabilitation kennenzulernen, der selbst auch Gitarre spielte. Er erklärte mir warum kräftige Hälse für Vielspieler- und wie mich Kraftspieler von Vorteil sind. Die Finger und Gelenke müssen sich nicht so extrem beugen und man muss nicht zu fest zudrücken. Die Ergonomie sollte exakt passen. Das ist beim Tennis-Racket-Grip und auch beim Lenkrad für Sportfahrer genau so. Wenn du dich einmal an an einen kräftigen Hals gewöhnt hast, was schon ein wenig dauern kann, dann ist der Schritt zurück sehr schwer und auch nicht gut. Wir Menschen sind aber nicht genormt und deshalb empfindet das ein jeder auch nochmals anders.

Absolut klasse sind sogenannte Gripmaster.

Gibt es in verschiedenen Stärken. Kosten nicht viel, machen Spaß und man kann sie auch gut mitnehmen zum Trainieren. Damit trainiere ich meine Finger auch. Ich hab den blauen in der Stärke Light. Der ist sozusagen universell und reicht uns Gitarristen.



Oder man nimmt, wie Rainer es bereits erwähnte ein Theraband, das ist auch sehr gut.

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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon THB » Donnerstag 12. Oktober 2017, 17:02

kiroy hat geschrieben:Ansonsten würde ich wohl tatsächlich mal eine (gebrauchte) PRS probieren. Vorausgesetzt, in meiner Preisklasse gibt es überhaupt Wide-Fat-Hälse.


Wide fat gibt es auch bei den SE-Modelle - und eine Tremonti Singlecut wird Dir quasi hinterher geworfen... ich habe meine für 250.- Euronen gekauft, meine SE One gab es für den gleichen Kurs....
"Let me explain something about guitar playing.
Everyone's got their own character.
Everyone's approach to what can come out of six strings is different from another person, but it's all valid. "
Jimmy Page
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon kiroy » Freitag 13. Oktober 2017, 11:47

Magman hat geschrieben:Absolut klasse sind sogenannte Gripmaster.
...
Oder man nimmt, wie Rainer es bereits erwähnte ein Theraband, das ist auch sehr gut...
Hm... ok. dieses Gripmaster-Ding habe ich bisher für Geldmacherei gehalten. Ich dachte, um gut und fließend spielen zu können, sind nicht mehr Muskeln, sondern eher bessere Beweglichkeit (Schnelligkeit) notwendig. Muskelmasse verbinde ich eher mit (langsamer) Kraft.
Schon wieder was dazugelernt... ;)
Nach den Videos scheint der Gripmaster eher für die Beuge-Muskeln und das Theraband eher für die Streck-Muskeln zu sein.
Na gut, dann werde ich mir mal so einen Gripmaster und ein Theraband besorgen.
Anschließend spiele ich Euch dann alle in Grund und Boden! :boing01: :mrgreen:


Die Suche nach einer anderen Gitarre lasse ich aber auch nicht aus den Augen. Vielleicht finde ich ja eine, die sowohl einen passenden Hals hat, als auch so flexibel ist, dass ich beim Gig nicht mehr ständig die Gitarre wechseln muss. Und wenn sie dann noch chic aussieht und weniger als 3,5 Kilo wiegt, isses meine! ;)
Bei den PRS SE-Modellen scheint es gar nicht so einfach zu sein, da überwiegen wohl die Wide-Thin-Hälse und derzeit werden die auch ziemlich teuer gehandelt. Die billigste gebrauchte SE kostet bei Ebay gerade 399 Euro.
Abwarten und beobachten... :popcorn:

Vielen Dank erstmal für Eure Tipps und Hinweise! :thumbsup03:
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon Mintage » Freitag 13. Oktober 2017, 13:04

Moin Roland,

nur mal so als Anmerkung: egal welche PRS es gibt ( und das sind tolle Instrumente ! ) - keine (!) klingt nach Strat oder
Tele. Konstruktions- und hölzerbedingt ist das auch schwer möglich...!

Um irgendwie in die Richtung zu kommen, habe ich mich 2 Jahre meines Lebens an einer 94er Classic Electric
abgearbeitet, die einen verschraubten Hals hatte (wg. Fender), 24 Bünde u. Tremolo-System. Es klang nach allem - aber
nicht nach Fender. Was sie jedoch konnte, waren fette Sounds im Highgain-Bereich. Und ergonomisch war sie ein
Traum. Allerdings hatte ich damals die komische Idee, anstatt des Regular Neck den Wide Thin-neck zu nehmen, und
der lag ätzend in der Hand, da viel zu dünn !
Eine 96er Custom22 mit Wide/Fat-neck habe ich bis heute, da bei dieser Mensur u. Halsprofil "stimmen" - allerdings sind auch
bei dieser Fender-Sounds nicht ansatzweise in Reichweite...! Sie ist die perfekteste Gitarre, die ich habe - doch ich spiele
sie nur hie und da zu Hause...(war ein Geschenk zum 30. und deswegen wird sie immer bleiben !).

Wenn Dein Anforderungsprofil fenderartige Sounds braucht, dann hilft Dir diese Marke nicht weiter ;-)

Grüße
Rainer
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Re: Einen dicken Hals...

Beitragvon telly45 » Freitag 13. Oktober 2017, 13:21

Mintage hat geschrieben:...
Wenn Dein Anforderungsprofil fenderartige Sounds braucht, dann hilft Dir diese Marke nicht weiter ;-)

Grüße
Rainer


Flexibilität und Fendersounds gibts nach meinem Dafürhalten am besten mit einer HSS-Strat. Mit einer solchen kann ich einen ganzen Abend mit einer Gitarre bestreiten (was ich auch schon oft gemacht habe). Und Roland, so viel sind wir musikalisch nicht auseinander, was unsere Bands betrifft. Oldies, Classic Rock, bisserl Country und Blues - that´s it :prost:
Gruß Rainer
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