Ja aber.....

Alles über Stromruder

Re: Ja aber.....

Beitragvon Duke » Mittwoch 1. November 2017, 12:24

heiko7471 hat geschrieben:... und er hat regelmässiger seine Gitarre gestimmt ...


Wie war das noch? Wer stimmt ist feige oder hat ein schlechtes Bending... :lol:

Das ist ja was, was ich bei Hendrix mag, eigener Umgang mit dem Tuning aber auch mit dem Timing.
Irgendwie einer der Gründe (klar, neben weiteren), dass Hendrix nie langweilig wird, hat halt immer Ecken und Kanten. :afro:
LG
Uwe
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Re: Ja aber.....

Beitragvon Plaid » Mittwoch 1. November 2017, 12:57

Hi zusammen,
das Thema "Gitarristen hören gerne mal mit den Augen" ist mir auch regelmäßig begegnet, wobei ich mich davon auch nicht
freisprechen kann.
Vor ein paar Jahren ist nach einem Gig mal ein (wie ich vermute) Gitarrist auf mich zugekommen und meinte sinngemäß, dass das ja
alles cool war, aber ich hätte viel besser geklungen, wenn ich eine "echte" Fender gespielt hätte. Dabei hatte er so einen mitleidigen Blick.
Hab dann einfach mal mitgespielt und gesagt, dass ne Fender ein Traum wäre, den ich mir hoffentlich eines Tages erfüllen könnte.
Damit war er dann zufrieden und ist abgezogen. Hab dann meine Tyler eingepackt und bin heim gefahren...
Gruß,
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Re: Ja aber.....

Beitragvon tommy » Mittwoch 1. November 2017, 13:57

Plaid hat geschrieben:Hi zusammen,
das Thema "Gitarristen hören gerne mal mit den Augen" ist mir auch regelmäßig begegnet, wobei ich mich davon auch nicht
freisprechen kann.
Vor ein paar Jahren ist nach einem Gig mal ein (wie ich vermute) Gitarrist auf mich zugekommen und meinte sinngemäß, dass das ja
alles cool war, aber ich hätte viel besser geklungen, wenn ich eine "echte" Fender gespielt hätte. Dabei hatte er so einen mitleidigen Blick.
Hab dann einfach mal mitgespielt und gesagt, dass ne Fender ein Traum wäre, den ich mir hoffentlich eines Tages erfüllen könnte.
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Re: Ja aber.....

Beitragvon heiko7471 » Mittwoch 1. November 2017, 14:14

Plaid hat geschrieben:Hi zusammen,
das Thema "Gitarristen hören gerne mal mit den Augen" ist mir auch regelmäßig begegnet, wobei ich mich davon auch nicht
freisprechen kann.
Vor ein paar Jahren ist nach einem Gig mal ein (wie ich vermute) Gitarrist auf mich zugekommen und meinte sinngemäß, dass das ja
alles cool war, aber ich hätte viel besser geklungen, wenn ich eine "echte" Fender gespielt hätte. Dabei hatte er so einen mitleidigen Blick.
Hab dann einfach mal mitgespielt und gesagt, dass ne Fender ein Traum wäre, den ich mir hoffentlich eines Tages erfüllen könnte.
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Re: Ja aber.....

Beitragvon tommy » Mittwoch 1. November 2017, 14:22

Um noch ein wenig mehr auf meiner Wahrnehmung "der Ton kommt aus den Fingern (Jehova!) und weniger aus der Gitarre (Extreme wie bspw. Strat zu Jazz Mama mal ausgenommen)" herumzureiten:

Ich selbst versuche aus meiner Strat nicht zwingend einen typischen Strat Sound herauszuholen, sondern spiele -wie einige von Euch vielleicht schon bemerkt haben- einen eher höhenärmeren, vollen Universalsound. Das hat schon dazu geführt, das mancher Gitarrist meinte, ich solle mir mal eine anständige Strat kaufen.
Wenn derjehnige dann meine Gitarre selbst spielt, ist er meistens verwundert, wie gut und stratig sie plötzlich klingt. Ich selbst stehe daneben und bin ebenfalls begeistert.
Inzwischen bekomme ich es ganz gut hin, je nach Songvorgabe meine Strat mal so oder so klingen zu lassen. M.E alles eine Sache der Anschlagtechnik, des Dämpfens und des Fingerdrucks der Greifhand.

Kennt Ihr auch das Aha Erlebnis, wenn ein anderer mal auf Eurer Gitarre spielt, ohne am Equipment irgend eine Veränderung vorgenommen zu haben? Ich finde das absolut erstaunlich!
LG Tommy


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Re: Ja aber.....

Beitragvon bluesation » Mittwoch 1. November 2017, 14:42

tommy hat geschrieben:Kennt Ihr auch das Aha Erlebnis, wenn ein anderer mal auf Eurer Gitarre spielt, ohne am Equipment irgend eine Veränderung vorgenommen zu haben? Ich finde das absolut erstaunlich!


Das hatte ich schon im ersten Jahr meiner Gitarrentätigkeit. Ich hatte eine cherry sunburst LP von ASCO. Ich im festen Glauben, dass ohne besseres Zeuch keine Musik zu produzieren sei. Bis zu dem Tag, als auf einer Session ein Könner sich meines Equipment annahm. :roll:

Vor 4 oder 5 Jahren habe ich mal mehrere Parts mit dem selben Einstellungen und jeder meiner damaligen Gitarren aufgenommen und jeweils als einzelne Datei abgelegt. Wenn ich die heute in den Player lade und in zufälliger Reihenfolge abspielen lasse, liegt meine Trefferquote bei der Gitarrenbestimmung bei ca. 60 %. Auch beim Recording kann ich bei einigen Parts heute nicht mehr sagen, welche Gitte das war, da ich häufig mehre durchprobiere um zu sehen welche funzt. Möchte noch anmerken, dass es sich meist um angezerrte bis verzerrte Sounds handelt. Clean sähe es wohl anders aus.
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Re: Ja aber.....

Beitragvon partscaster » Mittwoch 1. November 2017, 14:50

Plaid hat geschrieben: Hab dann meine Tyler eingepackt und bin heim gefahren...


:lol:

tommy hat geschrieben:
Kennt Ihr auch das Aha Erlebnis, wenn ein anderer mal auf Eurer Gitarre spielt, ohne am Equipment irgend eine Veränderung vorgenommen zu haben? Ich finde das absolut erstaunlich!


Auf jeden Fall! Auch in die andere Richtung: Ein Mitmusiker von mir spielt eine Tele direkt in einen Acoustic G60. Er hat mit der Kombination null Twang sondern eher ein ziemlich mittiges Rhythmusbrett. Gar nicht Tele-typisch. Ich dachte seine Tele klingt zwar gut, aber gar nicht so recht nach Tele und wollte natürlich selbst mal probieren. Bei mir klingt das Ganze völlig anders. Der typische Twang und Biss ist da und alles ist deutlich weniger mittig. Und ich habe nicht einen Knopf verdreht und sogar dasselbe Plektrum benutzt.




Ich habe soeben einen Boss Katana 100 Amp zum Test geordert. Der gefällt mir in einigen Videos im Netz richtig gut. Unter anderem in einem kurzem Clip vom Anthony "Anto" Drennan (u.a. Mike and the Mechanics), bei dem die Kiste sehr gut klingt. Also kann man sagen, dass ich schon auch mal nach sowas gehe - beim aussuchen. Ob der dann für mich funktioniert, muss ich natürlich selbst rausfinden. :smoke01:

Grüße
Michael
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Re: Ja aber.....

Beitragvon MonacoFranke » Mittwoch 1. November 2017, 16:58

bluesation hat geschrieben:
tommy hat geschrieben:Kennt Ihr auch das Aha Erlebnis, wenn ein anderer mal auf Eurer Gitarre spielt, ohne am Equipment irgend eine Veränderung vorgenommen zu haben? Ich finde das absolut erstaunlich!

Vor 4 oder 5 Jahren habe ich mal mehrere Parts mit dem selben Einstellungen und jeder meiner damaligen Gitarren aufgenommen und jeweils als einzelne Datei abgelegt. Wenn ich die heute in den Player lade und in zufälliger Reihenfolge abspielen lasse, liegt meine Trefferquote bei der Gitarrenbestimmung bei ca. 60 %. Auch beim Recording kann ich bei einigen Parts heute nicht mehr sagen, welche Gitte das war, da ich häufig mehre durchprobiere um zu sehen welche funzt. Möchte noch anmerken, dass es sich meist um angezerrte bis verzerrte Sounds handelt. Clean sähe es wohl anders aus.


Ich habe in den 90er Jahren bei einer Aufnahmesession ganz klassisch zwischen meiner Strat und der Les Paul eines Kollegen gewechselt. Heute kann ich keinen Unterschied mehr zwischen den Aufnahmen hören, für mich klingt das jedesmal nach derselben Gitarre. Wahrscheinlich habe ich alle Einstellungen (Amp, Pedale) unverändert gelassen. Ich vermute, das Resultat wäre anders, wenn man mit der Gitarre auch die Einstellungen bzw. das übrige Equipment wechselt (um den Unterschied hörbarer zu machen).
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
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Re: Ja aber.....

Beitragvon partscaster » Mittwoch 1. November 2017, 17:29

MonacoFranke hat geschrieben:
Ich habe in den 90er Jahren bei einer Aufnahmesession ganz klassisch zwischen meiner Strat und der Les Paul eines Kollegen gewechselt. Heute kann ich keinen Unterschied mehr zwischen den Aufnahmen hören, für mich klingt das jedesmal nach derselben Gitarre. Wahrscheinlich habe ich alle Einstellungen (Amp, Pedale) unverändert gelassen. Ich vermute, das Resultat wäre anders, wenn man mit der Gitarre auch die Einstellungen bzw. das übrige Equipment wechselt (um den Unterschied hörbarer zu machen).


Ich habe im letzten Jahr eine "Les-Paul-Typ" Gitarre verkauft und der Käufer wollte gerne ein paar Klangbeispiele. Statt neue aufzunehmen habe ich aus einem Demo, dass ich eingespielt habe, ein paar Spuren herausgezogen und verschickt. Leider habe ich dabei versehentlich auch eine Spur gezogen, die ich mit einer Tele aufgenommen hatte. Ich hielt dies für die Mittelposition der Paula. Bemerkt habe ich das erst Wochen später, als ich an dem Projekt noch etwas gemacht hatte.
Der Käufer fand den Sound "typisch Paula" und bestätigte nach Erhalt der Gitarre auch, dass die Klangbeispiele alles ja gut wiedergegeben hätten. :oops:

Grüße
Michael
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Re: Ja aber.....

Beitragvon Diet » Mittwoch 1. November 2017, 23:23

partscaster hat geschrieben:

Ich habe soeben einen Boss Katana 100 Amp zum Test geordert. Der gefällt mir in einigen Videos im Netz richtig gut. Unter anderem in einem kurzem Clip vom Anthony "Anto" Drennan (u.a. Mike and the Mechanics), bei dem die Kiste sehr gut klingt. Also kann man sagen, dass ich schon auch mal nach sowas gehe - beim aussuchen. Ob der dann für mich funktioniert, muss ich natürlich selbst rausfinden. :smoke01:

Grüße
Michael


Moin,

da bin ich sehr gespannt auf Deine Meinung!
Ich konnte bisher noch keinen dieser Amps ausprobieren.
Aber alles, was Boss bisher in Sachen Modeling parat hatte, also dieses COSM fand ich ganz subjektiv ziemlich grausig :?
Sorry wegen off topic, aber hier in dem Video höre ich genau das, was mir daran nicht gefällt.
Zum Vorführer kann man stehen, wie man will, aber ob ein Amp reagiert oder nicht, das hört man meiner Meinung nach immer heraus bei ihm.
Und hier im Video gibt's in meinen Ohren überhaupt keine Reaktion :? Das ist alles total flach.
Das ist bisher allgemein auch meine Erfahrung mit dem Boss COSM Kram.



Gruß Diet
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