Fender Tweed Thread

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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Wizard » Dienstag 14. November 2017, 18:58

Magman hat geschrieben:
Wizard hat geschrieben:Die Tweed Färbung wurde von Bob auch zurecht in Frage gestellt. Einfach zu dunkel - Bausatz Tweeds sehen oft so aus.

Und selbst bei heftigster Qualmerei verfärbt sich in weniger als zehn Jahren ein Fender Tweed nicht so - ich muß es ja wissen ...


Das ist kein Problem den genau so zu färben. Hab ich auch schon gemacht mit eingefärbten Schellack.

Da wirst du recht haben, allerdings wird niemand einen Custom Shop Amp nachfärben. Fast niemand ;)
Gruß Peter

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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon telly45 » Freitag 8. Dezember 2017, 11:21

telly45 hat geschrieben:
Magman hat geschrieben:Freu mich für dich mit Rainer, endlich mal ein g'scheiter Amp im Stall :P :mrgreen:

Ich hab ja sozusagen auch nen Tweed, auch wenn er keinen Tweed hat :mrgreen: Eine Tungsol 5881 hatte ich da auch mal drin zum Vergleich einer 6L6GC. Mein Sumo wurde ein wenig lauter und klang etwas wärmer - hatte also ein wenig mehr Headroom was mir sehr gut gefiel. Musst du selbst mal probieren, ist auch sehr interessant wie unterschiedlich manche Amps auf Endstufenröhren reagieren!

Wann ist es denn soweit, hast du schon ein Date beim Käpt'n?


Ja, manchmal dauert es halt ein bisschen ;) . Begonnen haben sie schon, ich denke mal, noch vor Weihnachten :thumbsup02:


So, Date beim Captain ist vereinbart für den 16.01.

Da bin ich beruflich vormittags in seiner Gegend unterwegs und nachmittags habe ich jede Menge Zeit zum Abholen :banana01:
Gruß Rainer
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon telly45 » Donnerstag 21. Dezember 2017, 14:23

Liebe Budisten,

mein Amp ist fertig :banana01: . Hier erste Bilder

Bild

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Problem:

Der Captain schreibt "Servus Rainer, der Amp klingt hammer, fett dynamisch, schön perlig und trotzdem typisch Tweedig."

Allerdings hat er jetzt dann zwei Wochen zu (Weihnachtsferien) und ich schaffe es weder heute noch morgen :cry: . Na ja, Vorfreude ist die schönste Freude. Am 16.01. hole ich ihn dann ab.

Hier gibt's noch ein bisschen was zum Lesen. Die Bilder zeigen genau meinen Amp.

https://www.captain-koerg.de/captain-am ... per-fts59/
Gruß Rainer
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Blues-Verne » Donnerstag 21. Dezember 2017, 15:58

Stichwort BANDMASTER...

da ich die Teile seit den frühen 60ern immer wieder mal an der Gitarre hatte und in unterschiedlichen Metamorphosen schon auf der Werkbank, kann ich auch den Vergleich ziehen mit diversen Derivaten, von Marshall über Echolette zu Dynacord und zurück.
Not my cup of tea!
Abgesehen von den hirnrissigen Preisen, die für die alten Scherben aufgerufen (und bezahlt!) werden, die Problematik mit den Teerpappe-Boards und der einhergehenden Reparaturanfälligkeit hat immer ein Umstand meine Zuneigung verhindert:
er ... hat ... KEIN .......Reverb! Und kein Tremolo!

Das Bandmaster-Klangerlebnis jedenfall gibt es in gleicher Soundprägung mit anderen Fenders mit besserer, flexiblerer Ausstattung zudem weit günstiger, summiert man mal unterm Strich, was geboten wird. Und ich behaupte nicht nur, ich kann das auch vorführen: ein neuerer Amp mit ausgewählten alten Premiumröhren ist die halbe Miete. Oder nehmt einen alten Echolette BN/S40, steckt da NOS SYLVANIA 6L6 und Amperex ECC83 rein, gönnt dem noch frische Elkos und angepasste, rauscharme Gitterwiderstände ...and there you are.

Kann euch halt nur passieren, dass alleine die Röhren schon mehr kosten, als der ganze Amp. Aber komm mir ja keiner mit TAD-Chinaböllern.

Und das ganze Gedöhns mit den Trafos ...als hätten die Wickler heute wie früher nix rechtes zuwege gebracht. Dann nehmt halt in Gottes Namen ein altes 50er Jahre Radio auseinander und verpflanzt die Eisen - die machen allemal schönere Färbung als der ganze gehypte Butique-Quatsch. Die haben i.d. Regel sogar 240V Spannungseingänge für heutige Netze. Diese alten Teile tragen mehr zu den klassischen Vintage-Tönen bei als die ganzen Marketingsprüche und Hochpreisangebote amerikanischer Gurus. :thumbsdown01:

So, ich habe fertig. :danke: :undwech:

Ach und das noch: wer diese sich selbst verheizende Fehlkonstruktion, genannt PRO bzw. Blues Junior schon so oft repariert hat wie ich, rät seinen Freunden definitiv davon ab. Es gibt bessere Alternativen!
mit freundlicher Empfehlung

Verne
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Deluxeplayer » Donnerstag 21. Dezember 2017, 17:14

Hi Telly!

telly45 hat geschrieben:Liebe Budisten,

mein Amp ist fertig :banana01: . Hier erste Bilder

Bild

Der Captain schreibt "Servus Rainer, der Amp klingt hammer, fett dynamisch, schön perlig und trotzdem typisch Tweedig."...


Ja, sehr schön!
Schade, dass du die Weihnachtszeit nicht für den "honeymoon" nutzen kannst - aber wir hören sicher von dir wenn es endlich soweit ist :thumbsup03:

LG - C.
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Magman » Donnerstag 21. Dezember 2017, 18:18

Sehr fein Rainer :) Richtig gut schaut er schon mal aus :thumbsup03:
Bild

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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon HaWe » Freitag 22. Dezember 2017, 10:25

Schöner Amp! :thumbsup03:
Halte durch. ;)
Gruß HaWe
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Zwo5eins » Freitag 22. Dezember 2017, 10:56

Blues-Verne hat geschrieben:Stichwort BANDMASTER...

da ich die Teile seit den frühen 60ern immer wieder mal an der Gitarre hatte und in unterschiedlichen Metamorphosen schon auf der Werkbank, kann ich auch den Vergleich ziehen mit diversen Derivaten, von Marshall über Echolette zu Dynacord und zurück.
Not my cup of tea!
Abgesehen von den hirnrissigen Preisen, die für die alten Scherben aufgerufen (und bezahlt!) werden, die Problematik mit den Teerpappe-Boards und der einhergehenden Reparaturanfälligkeit hat immer ein Umstand meine Zuneigung verhindert:
er ... hat ... KEIN .......Reverb! Und kein Tremolo!

Das Bandmaster-Klangerlebnis jedenfall gibt es in gleicher Soundprägung mit anderen Fenders mit besserer, flexiblerer Ausstattung zudem weit günstiger, summiert man mal unterm Strich, was geboten wird. Und ich behaupte nicht nur, ich kann das auch vorführen: ein neuerer Amp mit ausgewählten alten Premiumröhren ist die halbe Miete. Oder nehmt einen alten Echolette BN/S40, steckt da NOS SYLVANIA 6L6 und Amperex ECC83 rein, gönnt dem noch frische Elkos und angepasste, rauscharme Gitterwiderstände ...and there you are.

Kann euch halt nur passieren, dass alleine die Röhren schon mehr kosten, als der ganze Amp. Aber komm mir ja keiner mit TAD-Chinaböllern.

Und das ganze Gedöhns mit den Trafos ...als hätten die Wickler heute wie früher nix rechtes zuwege gebracht. Dann nehmt halt in Gottes Namen ein altes 50er Jahre Radio auseinander und verpflanzt die Eisen - die machen allemal schönere Färbung als der ganze gehypte Butique-Quatsch. Die haben i.d. Regel sogar 240V Spannungseingänge für heutige Netze. Diese alten Teile tragen mehr zu den klassischen Vintage-Tönen bei als die ganzen Marketingsprüche und Hochpreisangebote amerikanischer Gurus. :thumbsdown01:

So, ich habe fertig. :danke: :undwech:

Ach und das noch: wer diese sich selbst verheizende Fehlkonstruktion, genannt PRO bzw. Blues Junior schon so oft repariert hat wie ich, rät seinen Freunden definitiv davon ab. Es gibt bessere Alternativen!


Hallo Verne, danke für deine erfrischende Meinung. Wenn du schon seit den frühen 60ern im Geschäft bist dann hast du ja tatsächlich die ganze Amp-Entwicklung miterlebt.

VG Zwo5eins
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon Der60er » Freitag 22. Dezember 2017, 11:25

Blues-Verne hat geschrieben:.......... wer diese sich selbst verheizende Fehlkonstruktion, genannt PRO bzw. Blues Junior schon so oft repariert hat wie ich, rät seinen Freunden definitiv davon ab. Es gibt bessere Alternativen!


Als da wäre...?
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Grüße vom Wolf
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Re: Fender Tweed Thread

Beitragvon telly45 » Freitag 22. Dezember 2017, 13:16

HaWe hat geschrieben:Schöner Amp! :thumbsup03:
Halte durch. ;)


Die Großpackung Valium von der Internetapo ist schon unterwegs zu mir :shock:
Gruß Rainer
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