Der Amp - mein bester Freund

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon MonacoFranke » Samstag 30. Dezember 2017, 11:30

Hallo zusammen,

mein seit Jahren zuverlässiger Begleiter ist ein Mesa Boogie Caliber 50 mit einer 12" Zusatzbox. Ist ausreichend laut und trotzdem noch handlich. Für kleinere Gigs lass ich die Zusatzbox weg. Andererseits hat sie den Vorteil, dass der Verstärker auf der richtigen Höhe steht und damit auf der Bühne gut hörbar bleibt.

Für die Zusatzbox habe ich vor einiger Zeit einen Deeflexx gebraucht erworben. Im Bandraum stehe ich aus Platzgründen direkt vor der Box, so dass das schon was bringt.

Ich nutze beim Amp nur den Clean-Kanal (Lautstärke irgendwo bis 3) und alles andere besorgt mein Pedalbrett.

Bild

Beste Grüße
Frank
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon bluesation » Samstag 30. Dezember 2017, 14:00

Der Amp - mein größter Feind

Ich habe nie einen gefunden, der mir gefiel, irgendwann habe ich mich abgefunden. Den ich jetzt habe, ein PCL Vintage-Amp VA1956 mit einem Celestion 12-65 Speaker, habe ich seit 1985. Da ich nicht mehr mit einer Band unterwegs bin, brauchte es auch keinen anderen. Seit 2003 habe ich Amp modelling probiert. Hatte lange den Pod 2 und auch einen der ersten Fender Cyber Twin. Hat mich alles wieder verlassen.
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Warum gewinnen beim Talentwettbewerb immer die, die ich am schlechtesten finde?
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon Garry » Samstag 30. Dezember 2017, 15:29

Wie ich bis jetzt mitgelesen habe, sind die Mesa´s doch recht zuverlässliche Amp´s. ich hatte von 2006 -2013 einen Mesa Boogie Mark III..... null Probleme, aber er war mir dann doch zu schwer 36kg , dann gab es einen super Preis bei Ebay und er durfte gehen. Danach hatte ich den Studio 22+, bis 2016 auch keine Probleme ob Clubgig oder Openair , der Boogie verrichtete seinen Dienst. Ich weiß nicht genau wie alt der Studio war, aber dann gab es doch Problem mit dem Optokopplern, diese wurden zwar getauscht gegen original Teile, aber es gab dann immer ein sehr lautes Schaltgeräusch beim Kanalwechsel. Ok der Amp war dann bestimmt schon 30 Jahre alt, da kann dann schon mal was aussteigen. Aber für mich ein Grund doch mal was anderes auszuprobieren. Seit März 2016 spiele ich den Amp 1 und bis jetzt toi toi toi........ mal sehen wie lange der hält .
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon Ingolf » Samstag 30. Dezember 2017, 16:12

Ich habe mich im Laufe meines Lebens von einem Mehrkanalspieler (Marshall 6100/6101) zu einem reinen Einkanalspieler (Vox AC 15 und 30) entwickelt.
Diese waren jedoch immer irgendwie zu laut für die meisten Bühnen (und auch zu schwer zu schleppen).
Deshalb bin ich froh, dass ich, jetzt seit immerhin 6 Jahren schon, mit dem Kemper ALLES in jeder Lautstärke machen kann.
Das ist in der Tat das beste Rig, das ich je hatte, und auch das zuverlässigste.
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon 75Deluxe » Samstag 30. Dezember 2017, 16:43

Mintage hat geschrieben:...
Welcher Amp ist bei Euch derjenige, der Euch ähnlich ans Herz gewachsen, bei dem Ihr wißt, er läßt Euch nicht im Stich ?
...


Ich konnte mich in den letzten 20 Jahren, seitdem ich als Gitarrist oft live spiele, immer auf meine Amps verlassen (mit 1 Ausnahme, siehe unten).
Gewechselt habe ich sie nur, weil ich alles kompakter und vor allem leichter haben wollte.
Begonnen habe ich mit einem Fender Twin II, der einen fantastischen Cleansound hatte, der Rest kam von Pedalen. Danach kam ein Peavey Classic 50, der clean fast so gut klang, dafür aber noch einen sehr guten Zerrsound hatte. Zu der Zeit machte ich nur eigene Songs.
Dann kam vor 14 Jahren SixAffair, wo ich ganz unterschiedliche Sounds bereithalten musste und ich versuchte es mit Modelling von Line 6, Behringer (mit Midi) und später nochmal Line 6. Das war gar nichts für mich.
Ab dann nur noch „echte“ und Mehrkanaler Amps: Lange Zeit ein MesaBoogie Mark IV. Göttlicher Amp - wenn er richtig eingestellt war! Da das aber nicht immer der Fall war, wollte ich einen „idiotensicheren“ und das war dann der Koch Multitone II. Klang super, war aber durch 2x12 auch schwer.
Außerdem war das der einzige Amp, der öfter so mal nicht so wollte, wie ich... :-) Bei mehreren Open-Air Gigs brach nach ca. 30min. total die Leistung ein und er klang nur noch ganz schwach krächzend. Im Proberaum trat das nie auf, ich vermute es lag an der Bias-Einstellung.
Nächster - und jahrelang sehr zufrieden gespielter Amp war ein alter Marshall 6101 Combo. Ein abgerocktes Arbeitspferd, das fantastisch klang und absolut zuverlässig. Getrennt habe ich mich dann erst kürzlich, nachdem ich alte Aufnahmen von mir mit dem Fender Twin gehört hatte. Da wollte ich wieder einen richtigen fenderigen Cleansound. Da ich ja auf Mehrkanaler fixiert war, wechselte ich kurz zu einem Koch Twintone II, der auf jedenfall ein super Amp ist. Aber die Suche nach meinem alten Cleansound ließ mich nicht mehr los. Nur leicht, kompakt und recht leistungsschwach musste es sein, da wir in der Band recht leise auf der Bühne sind und alles abnehmen.
Ein Fender Blues Deluxe wäre es beinahe geworden, doch ist mir auch der viel zu laut.
Und so landete ich vor 2 Monaten bei einem gemoddeten Fender Blues Junior III („Billm-Mod“). Dieser Amp inspiriert mich total! Ich brauche keine 3Kanaler mehr, sondern durch den recht geringen Headroom habe ich in geringer Lautstärke (plus ein paar Treterlein) alles an der Hand und den besten Sound meines Lebens!
U.a.dadurch, dass der Bias nun einstellbar ist, habe ich keinerlei Bedenken, den Amp die nächsten Jahre live zu spielen.
Letzte Woche hatte ich einen geilen Gig damit und habe mich auf Anhieb sowas von wohl gefühlt (und meine Band auch).
Und damit ich ihn nicht immer mitnehmen muss, habe ich mir gleich noch einen zweiten (gemoddeten) für daheim gekauft... :-)
:banana01:
Eigenbau-Strat, Gibson Les Paul DeLuxe, Rickenbacker 660/12, Gretsch 5422 TDC, 2xFender Blues Junior III (mod.), Taylor 456/12ce, Taylor GS Mini e-Koa, Maruszczyk Jake 4+Bass, Squier Matt Freeman Preci, RecordingKing Lapsteel, Washburn Mandoline, ...
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon BruderM » Samstag 30. Dezember 2017, 18:32

Dann will ich auch mal was eher Unbekannteres vorstellen.
Mich begleitet seit einigen Jahren ein Koch Jupiter 45 bei Proben und live und das völlig unaufregend zu meiner vollen Zufriedenheit. Ich nutz ihn als 2,5-Kanäler, häng ein Zoom G3 als Multi in den Effektweg und gut ist (bis auf Wah, das tönt nicht so gut hinter der Vorstufe).

Sehr gut gefällt mir die Möglichkeit, in beiden Kanälen Vor- und Endstufenzerre ECC-röhrenbasiert einstellen zu können, das hat eine Menge Möglichkeiten und ist klanglich eine ganz andere Liga als die ähnlich aufgebauten H&K-Hybride aus der beflockten Ära, die ich früher mal hatte. :ugeek:

Hier zuhause im Keller werkeln noch ein Prinzton und ein Mesa Express, letzerer holt seine Zerre aus 7 Röhren, wenn ich richtig gezählt habe und das klingt schon anders, aber um stressfrei unterwegs zu sein, nehme ich den Koch und klinge gut.
Ach ja, ich hab einen Tornado reingesetzt, um etwas Gewicht zu sparen, aber das Gehäuse ist immer noch so voluminös, das er an einem Arm etwas unbequem hängt. Dafür aber (Auge hört wieder mit) klingt das auch irgendwie souveränder und "größer" als alle anderen Combos, die ich besessen habe....
Toller Ämp für schmales Geld. :banana02:
Gruß
Marc
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon sietec » Samstag 30. Dezember 2017, 18:38

Bild

Das ist der Amp der mich seit über zehn Jahren begleitet.

Engl Thunder 50

Niemals Ausfälle, robust wie ein Panzer, und er klingt einfach gut. Relativ clean eingestellt und den Rest machen dann Pedale.
Das Mikro ( E606) ist übrigens incl. kurzem Kabel fest installiert, so das man sich nicht mit Mikrostativen o.ä. rumärgern muss. Und es sitzt immer vorm Sweetspot.
Nach den Gig rein in die Kiste und ab dafür.

Gruß Andreas
Zuletzt geändert von sietec am Samstag 30. Dezember 2017, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon 75Deluxe » Samstag 30. Dezember 2017, 19:26

BruderM hat geschrieben:Dann will ich auch mal was eher Unbekannteres vorstellen.
Mich begleitet seit einigen Jahren ein Koch Jupiter 45 bei Proben und live und das völlig unaufregend zu meiner vollen Zufriedenheit. Ich nutz ihn als 2,5-Kanäler, häng ein Zoom G3 als Multi in den Effektweg und gut ist (bis auf Wah, das tönt nicht so gut hinter der Vorstufe).

Sehr gut gefällt mir die Möglichkeit, in beiden Kanälen Vor- und Endstufenzerre ECC-röhrenbasiert einstellen zu können, das hat eine Menge Möglichkeiten und ist klanglich eine ganz andere Liga als die ähnlich aufgebauten H&K-Hybride aus der beflockten Ära, die ich früher mal hatte. :ugeek:

Hier zuhause im Keller werkeln noch ein Prinzton und ein Mesa Express, letzerer holt seine Zerre aus 7 Röhren, wenn ich richtig gezählt habe und das klingt schon anders, aber um stressfrei unterwegs zu sein, nehme ich den Koch und klinge gut.
Ach ja, ich hab einen Tornado reingesetzt, um etwas Gewicht zu sparen, aber das Gehäuse ist immer noch so voluminös, das er an einem Arm etwas unbequem hängt. Dafür aber (Auge hört wieder mit) klingt das auch irgendwie souveränder und "größer" als alle anderen Combos, die ich besessen habe....
Toller Ämp für schmales Geld. :banana02:
Gruß
Marc

Den Jupiter kenne ich auch und du beschreibst den ganz gut wie ich den auch empfunden habe.
Aber ich kenne den mit einem Jensen Neo drin, was für mich ungemein zu seinem Charme beigetragen hat - hat er den standardmäßig nicht mehr drin?
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon HaWe » Samstag 30. Dezember 2017, 23:12

Retro Channel RR1 :thumbsup02:

Ein Einkanaler, der sowohl leise, als auch laut hervorragend klingt und genau das macht, was ich will.
Gitarre, Kabel, Amp (ok eine Box brauchts noch) und fertig.
Bei Bedarf mit Effekten im Einschleifweg und falls gewünscht gehen auch Pedale vor dem Amp hervorragend.
Gruß HaWe
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Re: Der Amp - mein bester Freund

Beitragvon BruderM » Sonntag 31. Dezember 2017, 09:08

75Deluxe hat geschrieben:Den Jupiter kenne ich auch und du beschreibst den ganz gut wie ich den auch empfunden habe.
Aber ich kenne den mit einem Jensen Neo drin, was für mich ungemein zu seinem Charme beigetragen hat - hat er den standardmäßig nicht mehr drin?


Der hat mittlerweile einen "Koch" by Sica drin, den fand ich etwas harsch, der musste aber noch eingespielt werden und ich hatte den Jensen schon, so das ich das nicht mehr abgewartet habe....
Gruß
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