Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Magman » Mittwoch 28. Februar 2018, 08:57

Guter Beitrag Werner :thumbsup03:
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Pommes Spezial » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:03

BB Kassel hat geschrieben:Oder könnte es vielleicht sein, dass für diesen Beitrag vielleicht das ganze Filmmaterial auf 45 Minuten zusammengeschnitten wurde und dass damit zwangsläufig ein paar Arbeitsschritte oder Details im finalen Beitrag nicht sichtbar sind?? Aber Hauptsache, man hat seine Meinung und haut die erstmal raus.



Was soll denn der Scheiss jetzt?
Wenn Du nicht nur irgendwas aus dem Zusammenhang reissen, sondern auch mein ursprüngliches Posting beachten würdest, wäre klar, das ich mich ausschließlich auf das im Film gezeigte beziehe. Und das reicht aus meiner Sicht nicht aus und habe deswegen rumgefragt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich oder sonstwer hier behauptet, das der Gitarrrenbauer nicht noch weitere Schritte zur Abstimmung des Instruments vorgenommen hat (die es dann ggf nicht in den fertigen Film geschafft haben).
Mannmannmann...
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon setneck » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:13

Pommes Spezial hat geschrieben:
BB Kassel hat geschrieben:Oder könnte es vielleicht sein, dass für diesen Beitrag vielleicht das ganze Filmmaterial auf 45 Minuten zusammengeschnitten wurde und dass damit zwangsläufig ein paar Arbeitsschritte oder Details im finalen Beitrag nicht sichtbar sind?? Aber Hauptsache, man hat seine Meinung und haut die erstmal raus.



Was soll denn der Scheiss jetzt?
Wenn Du nicht nur irgendwas aus dem Zusammenhang reissen, sondern auch mein ursprüngliches Posting beachten würdest, wäre klar, das ich mich ausschließlich auf das im Film gezeigte beziehe. Und das reicht aus meiner Sicht nicht aus und habe deswegen rumgefragt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich oder sonstwer hier behauptet, das der Gitarrrenbauer nicht noch weitere Schritte zur Abstimmung des Instruments vorgenommen hat (die es dann ggf nicht in den fertigen Film geschafft haben).
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Ganz ruhig!
Ihr habt ja recht...
Schöne Jrööss,
Thomas
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Magman » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:18

setneck hat geschrieben:Ganz ruhig!


Genau so. Jeder darf hier gerne seine Meinung äußern, aber bitte haltet das freundliche Niveau dieses schönen Forums. Danke euch :prost:
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Pommes Spezial » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:49

Magman hat geschrieben:
setneck hat geschrieben:Ganz ruhig!


Genau so. Jeder darf hier gerne seine Meinung äußern, aber bitte haltet das freundliche Niveau dieses schönen Forums. Danke euch :prost:


Ganz recht. Und genau deshalb habe ich mich aufgeregt. Bleibe von jetzt an wieder entspannt. :prost:
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon partscaster » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:51

So ne Gitarre auf Maß ist eben nichts für Leute, die alles komplett rational angehen. Für die einen nen 911er für anderen nen Golf. Ist doch alles eine Frage des Geschmacks und auch der Möglichkeiten. Ich persönlich kann mir sowas beim besten Willen nicht leisten, finde den Gedanken an ein individuelles Einzelstück aber toll. Auch weil man damit wohl mal die gewohnten (Klang-) Pfade verlässt. Sucht doch nu nicht bei allem das Haar in der Suppe. Das ist genauso schrecklich wie die Diskussionen, wie viel etwas kosten "darf".
Ich bin auch regelmäßig frustriert, weil vieles für meine Verhältnisse zu kostspielig ist. Das heisst aber nicht, dass andere daran schuld und die Hersteller alles abgezockte Schweine sind. ;-)

Grüße
Michael
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Pommes Spezial » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:19

partscaster hat geschrieben:So ne Gitarre auf Maß ist eben nichts für Leute, die alles komplett rational angehen. Für die einen nen 911er für anderen nen Golf. Ist doch alles eine Frage des Geschmacks und auch der Möglichkeiten. Ich persönlich kann mir sowas beim besten Willen nicht leisten, finde den Gedanken an ein individuelles Einzelstück aber toll. Auch weil man damit wohl mal die gewohnten (Klang-) Pfade verlässt. Sucht doch nu nicht bei allem das Haar in der Suppe. Das ist genauso schrecklich wie die Diskussionen, wie viel etwas kosten "darf".
Ich bin auch regelmäßig frustriert, weil vieles für meine Verhältnisse zu kostspielig ist. Das heisst aber nicht, dass andere daran schuld und die Hersteller alles abgezockte Schweine sind. ;-)

Grüße
Michael


Dem stimme ich völlig zu. Hier kam ja schon der Vergleich zu RBC und trotz "Custom" bei beiden Herstellern werden die Holzteile bei RBC mit CNC gefräst. Im Film wurde aber alles von Hand gemacht (mit Maschinenunterstützung). Ob ein Weg besser oder schlechter als der andere ist, bleibt sicher den eigenen Vorlieben vorbehalten - klar ist nur, dass der manuelle Weg deutlich aufwendiger ist.


Nur für den Fall, dass ich irgendwie falsch verstanden wurde: ich finde den Film klasse und, soweit ich das als Laie beurteilen kann, die handwerkliche Qualität des Gitarrenbauers auch. Das ist ganz sicher kein Abzieher.
Mir ging es tatsächlich nur darum zu verstehen, wie eine gute Gitarre gebaut wird. Irgendwann will ich mir ebenfalls eine komplett bauen.
Und da glaube ich, dass ein Klopfen auf den Korpus, um die Tonhöhe der Resonanz zu hören, kein relevanter Schritt ist.
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon tommy » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:46

Pommes Spezial hat geschrieben:Und da glaube ich, dass ein Klopfen auf den Korpus, um die Tonhöhe der Resonanz zu hören, kein relevanter Schritt ist.


Mal ein Gegenbeispiel:

2 identische Tele. Eine mit Esche-, eine mit Mahagoni Korpus. Man kann sich, glaube ich, einig darüber sein, dass sie am Verstärker unterschiedlich klingen.
Gehen wir jetzt mal davon aus, dass beim Klopfen auf diese Bodys, unterschiedliche Ergebnisse dabei herauskommen.
Jetzt geht es darum, dass ein Gitarrenbauer aufgrund seiner langen Erfahrung, im Umkehrschluß Zuordnungen herleiten kann, die Rückschlüsse von ersten Klopfergebnissen auf die spätere Klangtendenz zulassen.
Genauso dürfte es bei Hölzern gleicher Art ablaufen, wenn auch differenzierter.

M.E. kein Voodoo, sondern empirisch bedingte Logik.
LG Tommy


Der "heisseste Scheiß" für Saitenhexer: "Nasentapping"!
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Dreamrider » Mittwoch 28. Februar 2018, 11:13

Mann, hier geht's ja zur Sache, in diesem immer so freundlichen und schönen Forum. :shock:

Ich wollte in diesem Zusammenhang mal etwas zur Diskussion stellen. Ich bin gerade dabei mir selbst zwei Edelstrats aus Einzelteilen zusammen zustellen.
Die eine hat einen 2014 original US-Fender Erlenkorpus, mit Polyurethan Lack und mit 65er Kloppmann Pickups und dazu einen einen Ahorn Allparts Hals.

Die andere bekommt einen roten MJT Sumpf-Esche Korpus, ist dünn Nitrolackiert, hat Custom Shop Ancho Poblano Pickups aus der limitierten 300er Serie und bekommt einen Musikraft "Quatersawn" Hals. mit vielen schönen Ringen.

Weil der bestellte MusiKraft-Hals für die Rote Strat noch nicht fertig ist, habe ich mir mal den Spaß gemacht, die Ancho Poblano Pickups sowohl auf der weißen mit dem Erlekorpus und mit einem Allparts Chunky Hals zu montieren, und anschließend, dieselben Pickups, mit dem selben Hals auf der roten mit dem MJT Sumpfesche Korpus. Und, was soll ich sagen: Der Klangunterschied, aufgenommen hier im Tonstudio, war minimal bis eigentlich nicht mehr wahrnehmbar. :mrgreen: Vielleicht war es ja nur Zufall, aber ich denke, eher nicht. Ähnlich erging es mir auch mit Experimenten mit meinen beiden limitierten Bonamassa Paulas (2011/2014) und den Häussel-Pickups. Da dürfte aber das verwendete Korpus Holz wenigstens identisch sein.

Insofern, bin auch ich mittlerweile ein Anhänger der Theorie, dass man einen Unterschied zwischen einem Erle Korpus, in nicht zu fettem Poly und einem Sumpfesche Korpus Nitro, bei identischen Pickups und Hals und Brücke (ABM 5050S) bei einer elektrischen Gitarre nur schwerlich bis nicht hören wird.



Viele Grüße und haut Euch nicht... Ohne ein Bisschen Voodoo wäre die Welt so viel ärmer :banana03:

Sven :prost:
"Singe, wem Gesang gegeben, wer's nicht kann, soll einen heben"... Heinz Erhardt
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Re: Die Entstehung einer E-Gitarre in Bild und Ton

Beitragvon Batz Benzer » Mittwoch 28. Februar 2018, 11:37

Hallo Sven,

ich glaube, dass hier eine Verwechslung von Phänomenen vorliegt.

Aber lass mich mal dort anfangen, wo Du auch stehtst: Vor ein paar Tagen habe ich meine Esche/Ahorn/Tex Mex-PU-Tele mit meiner Erle/Palisander/Stadard-PU-Tele verglichen, indem ich beide aufgenommen und ziemlich dasselbe gespielt habe.

"Auf Band" habe ich dann quasi keinen Unterschied gehört. "Im Raum" war der Unterschied für mich - im wahrsten Sinne des Wortes - klar "greifbar".

Was ist passiert? - Nun, die Teles waren EIN Faktor von seeeehr vielen: Raum, Kabel, Amp, Box, Speaker, Saitenstärke, Spieler, Plectrum, Mikros, Aufstellung im Raum... 'ne Menge Variablen!

Wenn ich jetzt nur eine davon entferne.... tendiert der Unterschied - je nach Variable, zugegeben - von gering über vernachlässigbar bis nicht vorhanden.

Wenn ich mich mit den Gitarren hinsetze und diese selbst spiele, spüre ich zunächst einmal einen Unterschied. Dann kann ich mich darüber hinaus ganz anders auf diese eine Variable einlassen und höre dann den Unterschied zwischen den Gitarren recht deutlich.

Die Frage muss also lauten: Worum geht es Dir? - Willst Du lediglich ein Aufnahmeergebnis? - Oder willst Du die Gitarre erleben, begreifen, verstehen, ausleben...?

Meines Erachtens sind die Unterschiede immer da, aber ob man sie wirklich wahrnimmt oder nicht hängt davon ab, auf welchen Teil des Prozesses - selbst einspielen oder Aufnahme abhören - man sich konzentriert. ;)

Was bleibt? - Die Inspiration und die Leichtigkeit! - Manch ein Instrument inspiriert mich ganz anders als das nächste, und der andere Fakor ist, wie leicht es mir die Klampfe macht.

Lieben Gruß,

Batz.
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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