PCL Vintage Amp

Amps, Boxen, Speaker & Co.

Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Magman » Dienstag 6. März 2018, 13:49

Mintage hat geschrieben:
Aaaaaber: das die Amps klingen und auch noch gut aussehen - das ist
doch das wichtigste :-)

Grüße
Rainer


Da sind wir uns einig :thumbs:

Nebenbei:

Ich hatte ja mal wie auch Kollege HaWe einen Retro Channel RR1. Wollte unbedingt wissen wie der klingt, da wurde ja auch viel Hype drum gemacht. Der Amp klingt zweifelsfrei gut, aber ganz anders als der PCL, keine Marshall- und Dumble Sounds und auch clean absolut nicht fender-like, was die Stagemaster ja recht gut können. Das NoGo aber, außer dass er teuer war - ich hatte ihn zusammen mit Jürgen Rath mal zerlegt, weil es uns interessierte wie er so aufgebaut war: das was man gesehn hat war auch gut gemacht, aber es war auch eine Platine dabei, die komplett in eine Art Gießharz eingegossen wurde! Wäre da mal was drangekommen, dann wäre der Amp wohl nur noch Schrott gewesen, da es kein Support dafür gibt. Ich hab ihn dann auf Jürgens Warnung hin dank des bestehenden Hypes wieder ganz ohne Verluste verkaufen können.
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon HaWe » Dienstag 6. März 2018, 18:13

Magman hat geschrieben:Nebenbei:

Ich hatte ja mal wie auch Kollege HaWe einen Retro Channel RR1. Wollte unbedingt wissen wie der klingt, da wurde ja auch viel Hype drum gemacht. Der Amp klingt zweifelsfrei gut, aber ganz anders als der PCL, keine Marshall- und Dumble Sounds und auch clean absolut nicht fender-like, was die Stagemaster ja recht gut können. Das NoGo aber, außer dass er teuer war - ich hatte ihn zusammen mit Jürgen Rath mal zerlegt, weil es uns interessierte wie er so aufgebaut war: das was man gesehn hat war auch gut gemacht, aber es war auch eine Platine dabei, die komplett in eine Art Gießharz eingegossen wurde! Wäre da mal was drangekommen, dann wäre der Amp wohl nur noch Schrott gewesen, da es kein Support dafür gibt. Ich hab ihn dann auf Jürgens Warnung hin dank des bestehenden Hypes wieder ganz ohne Verluste verkaufen können.


Das mit der eingegossenen Platine war aber recht schnell bekannt. ;)
Und nach Fender oder Dumble oder so sollte er ja auch gar nicht klingen.
Eher in die Richtung TW.
Ich habe ihn mir trotzdem gekauft und bin nach wie vor glücklich damit. :boing01:
Übrigens, weil er Kling wie er klingt und reagiert. Nach was ist mir dabei völlig wurscht. ;)

Hat aber eigentlich nichts mit PCL-Amps zu tun (deren Zerrsound mir persönlich gar nicht sooo gefällt). ;)
Gruß HaWe
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Magman » Dienstag 6. März 2018, 19:16

HaWe hat geschrieben:Hat aber eigentlich nichts mit PCL-Amps zu tun...


Weiß ich doch HaWe, war ja nur nebenbei bemerkt und es ging vielmehr um hochwertige Solidstate Boutique Amps. Der Sound des RR1 war ja auch echt klasse, gefiel mir ja auch, egal in welcher Lautstärke!
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Retsacota-RTS » Donnerstag 8. März 2018, 17:21

Hallo Zusammen, gestern Abend die erste Probe mit dem 60er Minitop. Jetzt mein kurzes Review:

Ich bin ehrlich gesagt sehr hin und hergerissen. Vielleicht liegt es auch an dem gestern Abend gespielten recht perkussiv klingenden Tele/Strat-Hybrid. Der cleane Kanal klingt, wie hier und da beschrieben, alleine für sich richtig gut, im Bandkontext ist das aber alles zu komprimiert und geht gegenüber Drums, Bass und Hammond unter. Da kann ich Mitten reinregeln wie ich will, das hört sich zu höhenreich und plörrig an. Erst durch Zuschalten vom guten alten Möller kriegt der Ton endlich Eier und kann seine Vorzüge zeigen ... gutes Fundament mit klingelnden Höhen. Alleine ist der Kanal wirklich nur eingeschränkt zu gebrauchen, klingt immer ein wenig nach Strat In-between-Stellung Middle/Neck.

Dann hat der Stagemaster einfach zu viel Knöppe. Ich bin Purist und liebe meinen Linnemann Tweed Deluxe mit fettem Ringkerntrafo und 6L6 in der Endstufe. Einfacher Amp mit nur drei Reglern, von denen ich nur einen brauche. Genau mein Ding, der Rest ist Tooooon pur. Alleine, dass sich die Regler im Stagemaster teilweise gegenseitig beeinflussen, bringt meine auditiven Hirnareale völlig in Bedrängnis ... Großhirn an Faust ... ballen :mrgreen:

Nun zu den Gainstufen: Gain 1 ist prima, zeigt das Mittenfundament, dass ich von meinen Fenderlike-Amps her kenne und liebe. Das geht clean und aber auch leicht chrunchig. Da kann bestimmt noch ziemlich rumgedoktert werden, u.a. mit dem Gain-Anpassungsregler auf der Rückseite, aber das wird Zeit brauchen. Gain 2 erschließt sich mir noch nicht so richtig, ist etwas lauter und fetter, aber da werde ich meine entsprechenden Hirnareale noch mehr fordern müssen. Auf jeden Fall ist der Wechsel zwischen Clean und Gain 1 in Verbindung mit einem entsprechenden Vorschaltgerät (hier: Alberta 2, Tonebone Texas, Weehbo Dumbledor) schon recht praktikabel und fettet den Sound in Gain 1 gut an. da sind schöne Feedbackgeschichten bei moderatem Overdrive möglich, klasse.

Der Hall ist klasse, in jeder Stellung schön und unaufdringlich.

Als Box verwende ich eine Vox-Nighttrain mit zwei G12H Anniversary seriell als 16 Ohm Variante. Gegen die Box ist nichts zu sagen, in Kombi mit dem Brunetti wie beschrieben erste Sahne.

Fazit: Da ist viel Potential, ich hab es wohl aber noch lange nicht erschlossen. Als eher ungeduldiger Mensch wäre der Stagemaster, könnte ich zwischen verschiedenen Amps entscheiden, bestimmt nicht die erste Wahl. Seine beiden Röhrenkollegen kriegen hier uneingeschränkten Vorzug. Der Ton des SM60 geht in Richtung Mustang 3 Fender-Preset, so wie ich eben meinen Mustang eingestellt habe. Man merkt aber immer etwas die Halbleitertechnik.

Seid nicht böse, wenn ich da zu ehrlich bin. Aber der 6L6 Tweed Amp ist für mich der fast unerreichte heilige Gral und damit zu messen ist echt nicht einfach. Trotzdem macht der PCL richtig Spaß und wird mich noch eine Zeit lang fordern. Vielleicht fange ich sogar an, ihn zu lieben.

Viele Grüße

Ralf
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Deluxeplayer » Donnerstag 8. März 2018, 17:28

Hallo Ralf!

Vielleicht hast du das ja schon irgendwo geschrieben, also sorry falls ich "blöd" frage...

Retsacota-RTS hat geschrieben:...der 6L6 Tweed Amp ist für mich der fast unerreichte heilige Gral und damit zu messen ist echt nicht einfach...


Wenn du doch schon einen tollen Amp (und ´ne ganze Reihe Bodentreter dazu...) hast - wozu brauchst du dann den Stagemaster?

Rein aus Interesse :thumbsup03:


LG - C.
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Surfcaster » Donnerstag 8. März 2018, 18:31

Haben vor brauchen? :D
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Retsacota-RTS » Donnerstag 8. März 2018, 20:35

:D Jeps

Lieber Deluxe, wenn ich mir dein Avatar anschaue, denke ich, leiden wir beide an der selben Krankheit :mosh:

Es gibt so viele schöne Sachen, die man gerne mal testen würde ... und Amps stapeln macht einfach Spaß.

VG Ralf
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Deluxeplayer » Donnerstag 8. März 2018, 21:04

Haha!

Retsacota-RTS hat geschrieben:... Amps stapeln macht einfach Spaß.


Ja, da hast du natürlich vollkommen recht :banana02:

LG - C.
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Magman » Donnerstag 8. März 2018, 21:54

Hi Ralf,

als ich Hammond gelesen habe war mir einiges klar. Ich hab Jahre lange „gegen“ eine Hammond B3 spielen müssen. Das gelang mir nicht mit jeder Gitarre. Meist mit Mittelpickup der Strat. Dann muss man reichlich Mitten haben, da die Hammond genau in diesem Frequenzband sehr viel räubert. Ein V30 in einer voluminösen Box ist da die halbe Miete! Der Cleankanal des SM60 kann je nach Speaker heftig drücken, wenn man die Mitten stärker boostet. Mit meiner big 112 und dem Celestion Century (der viel vom V30 in sich hat) fräse ich da wenn ich will alles platt um mich herum :mrgreen:

Ansonsten sind in Sachen Blues, auch clean ein Low Gain Booster, oder Overdrive im Cleankanal fast Pflicht. Tu es dir an und bestell dir den Tone City Sweet Cream. Den dezent vor dem Cleankanal und deine Ohren werden Augen machen :P

Du musst einfach ein paar Erfahrungen sammeln mit dem Amp und hab keine Angst vor den paar Reglern. Ist doch total simpel und selbsterklärend aufgebaut. Wenn du Hilfe benötigst können wir auch gerne mal telefonieren. Ansonsten werde ich auch noch 2 Clinics abhalten dieses Jahr. Schwerpunkt Soundfindung im Blues. Es gibt da einige Leute, die daran Interesse haben. Einer wird wohl auch in der Pfalz stattfinden. Geb ich hier dann bekannt ;)
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Re: PCL Vintage Amp

Beitragvon Retsacota-RTS » Freitag 9. März 2018, 18:08

Hi Maggie,

bin bereits im Besitz eines Joyo Sweet Baby Drive. Das müsste dem Tone City Sweet Cream recht ähnlich sein, da es sehr nahe am Mad Professor angelehnt ist. Vorteil bei dem kleinen Tone City wäre natürlich die Größe im Minidesign. Da könnte ich mir gleich noch den Tone City Golden Plexi dazu ordern :mosh: Der hört sich auf You Tube nicht schlecht an.

Allerdings habe ich mir damals im gleichen Zug den Hot Plexi von Joyo geholt, kam ebenfalls auf You Tube klasse rüber, aber irgendwie komme ich mit dem komprimierten Ton von so einem Plexiteil nicht so ganz zurecht. Anhören tut sich das alleine wieder spitzenmäßig, nur im Bandgefüge ... hmmmm .... aber vielleicht muss es ja so sein.

Viele Grüße Ralf
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