Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

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Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Tommy Online » Samstag 8. September 2018, 00:49

Hallo Gemeinde,

ich beobachte seit Langem Live , als auch im TV bei Bands mit 2 Gitarristen, dass eine Gibson Les Paul Gitarre sich immer besser durchsetzt, sogar als ne Power-Strat mit HSS-Pu*s vom Feinsten...
Habe lange herumexperimentiert und bräuchte vielleicht ein paar Denkanstösse...?

Bis jetzt getestet SD JB Junior, Hot -Rail Bridge, SD-Hot Stack Neck, Fender PAF-ähnlich Mex (Full-HB 8 k-Ohm) und natürlich die üblichen Singles, die aber nur in meinen Lieblings -Strats bestens funktionieren.

Ich habe einen Strat Body aus einem Stück Mahagoni, Shaping, wie damals die Kramers, so alt ist er auch und Fräsungen Fender-like.
Habe alle möglichen Hälse und Pu's an ihm ausgetestet, aber "richtiger" Strat-Sounds kamen nie auf. ;-)

Jetzt ist meine Intention, da ich ja schon 3 gutklingende Strats besitze :-)) , daraus soetwas GB-mäßiges zu machen nur vom Klang?
vorhanden (im Stock):

- Body: Mahagoni (einteilig sehr alt und gut 5 cm), Erle (mehrteilig), Esche (dreiteilig)
-Hälse: RW Fender Strat, Maple ESP Strat (sehr dick, aber gut), J&D Maple und RW Hälse, die weiß Gott nicht schlecht sind.
-Pu's : Seymour Duncan JB-Junior, -Hot Rail, SSL5, STKS4-Plus mehfach (Fehlkauf), Di-Marzios HS2 und 3 und 2 Sätze Fender TexMex, die aber nur für klassischen Strat-Sound in Middle Class taugen. (meine Meinung)

So, eigentlich brauche ich ja nur zwei klassische Humbucker (Schaller Golden 50's?) um in dem dicken Mahagoni-Body samt massiven Maple-Neck und feststehender Brücke einen Les-Paul artigen Sound hinzubekommen...?

Erzählt mir nix vs geschraubt vs. eingeleimt, da schon ganz anderes erlebt...

Ich möchte halt die Ergonomie einer Strat und den Klang, Sound einer LP in Einem haben, ist unmöglich , ich weiß, da ich auch diverse PRS durchhabe...

Was meint Ihr?

Grüße Tommy


-



Für mich ein Rätsel, für euch auch?

Grüße Tommy

Tante Edit: Hab seit kurzem nen Linden-Body aus UK für nur 50,- € verbaut und ist sogar Nitro-lackiert, klingt unauffällig (ne, sehr resonant akustisch!), aber ist leicht wie Balsa-Holz und relativ weich. Habe dickere Schrauben verwendet..., hm
Tommy Online
 

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Paulasyl » Samstag 8. September 2018, 09:33

Genau das wollten Fast Eddie Clarke von Motörhead und Ed van Halen auch. Was daraus wurde ist ja bekannt. Hat bei beiden nicht so ganz hingehauen aber trotz beachtliches geschaffen. Fast Eddie hat es übrigens sogar sehr ähnlich formuliert wie Du.
Zuletzt geändert von Paulasyl am Samstag 8. September 2018, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Ingolf » Samstag 8. September 2018, 10:18

Tommy Online hat geschrieben:Hallo Gemeinde,

ich beobachte seit Langem Live , als auch im TV bei Bands mit 2 Gitarristen, dass eine Gibson Les Paul Gitarre sich immer besser durchsetzt, sogar als ne Power-Strat mit HSS-Pu*s vom Feinsten...


Moin!
Genau das würde ich aus eigener Erfahrung bezweifeln.
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Batz Benzer » Samstag 8. September 2018, 10:28

Moin Tommy Online

und herzlich willkommen in der Bude: Stell Dich doch hier viewtopic.php?f=26&t=39 bitte beizeiten mal ein wenig näher vor, wir würden uns freuen. :prost:

Zum Topic: Mein gitarristisches Leben hat damit begonnen, dass ich bestimmte Klänge in bestimmten Looks/Handling haben wollte, wie sie "die Natur" nicht anbietet. Ich habe viel Geld und Material in die Schlacht geworfen, um für mich am Ende herausgefunden zu haben: Du kannst die Realität einfach nicht verbiegen!

Meine Lösung: Strat kaufen, wenn ich Strat haben will, und daran gewöhnen. Oder Paula. Oder Gretsch. Oder, oder, oder... ;)

Nochmal zur Ausgangs-Beobachtung: Auch in meinen Ohren setzt sich eine Strat eher durch als eine Paula. Dafür füllt die Paula natürlich mehr.

Lieben Gruß,

Batz. :smoke01:
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Pfaelzers KSM » Samstag 8. September 2018, 10:44

Ingolf hat geschrieben:
Tommy Online hat geschrieben:Hallo Gemeinde,

ich beobachte seit Langem Live , als auch im TV bei Bands mit 2 Gitarristen, dass eine Gibson Les Paul Gitarre sich immer besser durchsetzt, sogar als ne Power-Strat mit HSS-Pu*s vom Feinsten...


Moin!
Genau das würde ich aus eigener Erfahrung bezweifeln.
Da schließe ich mich an. Sowohl live als auch im Studio.
Jazz ist schöne Musik und wird von netten Menschen gemacht.

Mein Duo: www.swing-agents.de
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon BB Kassel » Samstag 8. September 2018, 12:13

Hallo,

abgesehen von der These, dass der Klang mit den Fingern gemacht wird ....

darf man einen Aspekt beim vorliegenden Problem nicht unterschätzen. Paula hat halt typischerweise einen Mahagoni/Ahornkorpus oder alternativ einen sackschweren Nurmahagonikorpus. Die Form, ob rund oder eckig oder sternförmg dürfte zu unterschlagen sein. Der Hals wiederum ist in der regel ebenfalls Mahagoni. Will man also ganz nah an Paula ran, braucht man wohl oder übel genau diese Kombi. Mit Erle, Esche oder gar Lindekorpsen wird das nix.

Es sei denn, es kommt doch nur auf die Finger an...

W.
.....
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Tommy Online » Samstag 8. September 2018, 14:44

Hallo,
erstmal vielen Dank, für die ernstgemeinten Antworten.
Ich werde mich hier vorstellen, wenn ich das Gefühl habe, dass dieses Forum für mich passt. :-)

Und ja, ich habe ja diesen dicken alten Mahagoni Body, gefräst von einem Gitarrenbauer, der nach vielen Fehlversuchen nur nicht zu einem typischen Stratsound taugt, aber mir zu schade ist, ihn nicht zweckdienlich zu verbauen.

Ungebrauchte Hälse habe ich ja wie oben schon beschrieben.
Mir will bloß nicht in den Kopf, sobald ich Mahagoni und Ahorn kombiniere, müsste doch was Paula-mäßiges enstehen?
Natürlich mit der nötigen Sorgfalt und "richtigen" Pu's und Elektrik..., hmm?

Übrigens ein vielleicht nicht ganz neuer Tip von mir, wer schnell nen guten Strat-Hals braucht :
Link https://www.gear4music.de/de/Gitarre-an ... Ahorn/236W
Habe ich selber und ist für den Preis echte Sahne, besser als Neubundieren und abrichten für den selben Preis! ;-)

Edit: Wie kann ich hier mein Profil bearbeiten, hätte auch gern son hübschen Avatar? :-)

Grüße Tommy
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon BB Kassel » Samstag 8. September 2018, 15:13

Tommy Online hat geschrieben:
Edit: Wie kann ich hier mein Profil bearbeiten, hätte auch gern son hübschen Avatar? :-)



Beim Batz gibt es die Schönsten.
.....
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Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Tommy Online » Samstag 8. September 2018, 15:26

BB Kassel hat geschrieben:
Tommy Online hat geschrieben:
Edit: Wie kann ich hier mein Profil bearbeiten, hätte auch gern son hübschen Avatar? :-)



Beim Batz gibt es die Schönsten.


Ja, habe auch schon ein tollesPig im Auge... :banana01:

Edit: Übrigens die beiden Eddie's haben den Fehler begangen ein Sustain und Sound-sckluckendes Freudlos-System zu verbauen...;-)
Was fürn Holz der Korpus war steht auch zur Frage.
Tommy Online
 

Re: Durchsetzungsvermögen Paula vs Power-Strat

Beitragvon Blumenpflücker » Samstag 8. September 2018, 23:47

Moin Tommy,

Gibsonton mit Fenderbauart, wird schwierig.
Im Gegensatz zu BB Kassel bin ich der Meinung, die Holzarten sind nur bedingt für die Sättigung des Tones verantwortlich. Spiele eine LP Deluxe aus 78 Hölzer Mahagonikorpus, Ahornhals, Palisander Griffbrett, Aufgrund der Mini HB, bzw. jetzt P90 an der Bridge ist sienicht gaaanz so dick wie eine PAF Paula, setzt sich aber im Bandgefüge transparenter durch und "Matscht" nicht so. Macht aber den netten Mittenton, der der Mensur geschuldet ist. Alternativ dazu spiele ich einen Slick Chinabomber in LP Doublecut Style mit 2x P90. Hier sind die Hölzer Esche Korpus, Ahornhals (geschraubt) Palisander Griffbrett. Im Vergleich eher rotziger als die Paula. Aber eben auch dieses typische klasse Mittenbrett ala Gibson.
Ich würde an Deiner Stelle mit der Mensur, sofern mechanisch mit dem Korpus machbar, experimentieren. Also Fenderstyle Korpus mit Gibson Mensur (24,75 Zoll bzw 628mm Länge). Könnte zu Deiner Soundvorstellung/Spielergonomie passen.
Wenn Du am Arsch bist, stinkts mir auch! Stoppock
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