Gitarren-Headphone-Amps?

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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Ingolf » Samstag 8. Dezember 2018, 12:36

cetanu hat geschrieben:Wenn ich mich aber an etwas noch mehr und noch schneller satt gehört habe, als an den Sansamps, dann sind es die L6 PODs.

Für mich ist diese Aussage grundsätzlich nicht nachvollziehbar, da die sowohl die L6 Pods als auch die Sansamps der unterschiedlichen Generationen alle unterschiedlich klingen (und ich hatte sie alle ab Pod 1, ebenso 3 unterschiedliche Sansamp- Generationen).
Wenn man außerdem bedenkt, wie viele professionelle und auch erfolgreiche Gitarrensounds der letzten 20 Jahre entweder mit Pods oder mit Sansamps gemacht wurden, würde die Aussage ja außerdem bedeuten, dass man sich an diesen ebenfalls sattgehört hätte.

Trifft für mich jedenfalls nicht zu.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Batz Benzer » Samstag 8. Dezember 2018, 12:52

Ich finde schon, dass es bestimmte Pod-Sounds gibt, die die Ära der Nullerjahre geprägt haben wie in den 80ern die Yamaha DX7-Klänge; die sind auch für mich durch.

Das gilt dann aber mehr für die Werkssounds; kreativ und individuell genutzt ist und blebt der Pod für mich eine tolle Basis für schnelle, funktionierende Gitarrenklänge.

Lieben Gruß,

Batz.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon SilviaGold » Samstag 8. Dezember 2018, 13:01

Ich würde mir ein sehr einfaches Gerät suchen, Plug and Play.
Kein Handy oder PC oder Multi.
Es sollte den Sound gut bringen den ich auch live am meisten nutze.
Kiroy - du spielst doch Classic Rock.

Zum Üben würde ich evtl auch mal so einen Amp Plug checken.
Aber vorsicht....dann wirst du später evtl auf Vox Amps umsteigen wollen :o

Jedenfalls:Darauf achten ob die "Amp"Lösung einigermaßen Headroom hat.

Etwas mit integriertem Looper zu finden wäre für mich aber wichtig.
Da könnte ich auch zu etwas spielen - das macht mehr Spass.

Lass Dir Zeit - und stöber auch mal selbst und setze genau deine Prioritäten!

LG Andrea
Die Erde ist relativ flach. Der Ton ist relativ rund. Die Liebe ist relativ gesund.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Ingolf » Samstag 8. Dezember 2018, 13:07

Batz Benzer hat geschrieben:Ich finde schon, dass es bestimmte Pod-Sounds gibt, die die Ära der Nullerjahre geprägt haben wie in den 80ern die Yamaha DX7-Klänge; die sind auch für mich durch.

Das gilt dann aber mehr für die Werkssounds; kreativ und individuell genutzt ist und blebt der Pod für mich eine tolle Basis für schnelle, funktionierende Gitarrenklänge.

Lieben Gruß,

Batz.


Interessant, dass du das so siehst. Ich persönlich fand die Modelling- Generation ab Pod immer schon differenziert genug, um mich daran nicht satt zu hören.
Was bei mir definitiv nicht geht, ist die Vorläufer- Generation: Rockman!
Es gibt so viele Platten aus Mitte der Achtziger bis Mitte der Neunziger, die könnten so gut sein, wenn der Gitarrensound nicht mit diesen wirklich gruseligen Rockmansound verhunzt worden wäre.
Zuletzt geändert von Ingolf am Samstag 8. Dezember 2018, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Diet » Samstag 8. Dezember 2018, 13:31

Batz Benzer hat geschrieben:Ich finde schon, dass es bestimmte Pod-Sounds gibt, die die Ära der Nullerjahre geprägt haben Lieben Gruß,

Batz.



Moin,

:shock:
echt?
Mir fällt überhaupt kein "bestimmter" POD Sound ein.

Gruß Diet
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Batz Benzer » Samstag 8. Dezember 2018, 13:36

So wie man EZ Drummer ja auch mittlerweile raushören kann. Das hat dann alles immer "zu viel Kompression und Luft" um wirklich echt sein zu können.

Diesen Pod-Sound hier z.B. kann ich nicht mehr hören...:



Eigentlich okay, aber in zu vielen Produktionen gehört, so dass ich nur noch die Nachteile wahrnehme.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Ingolf » Samstag 8. Dezember 2018, 14:20

Batz Benzer hat geschrieben:So wie man EZ Drummer ja auch mittlerweile raushören kann. Das hat dann alles immer "zu viel Kompression und Luft" um wirklich echt sein zu können.

Diesen Pod-Sound hier z.B. kann ich nicht mehr hören...:



Eigentlich okay, aber in zu vielen Produktionen gehört, so dass ich nur noch die Nachteile wahrnehme.


Hmm.... genau hier bin ich aber gar nicht so sicher, ob Farin nicht den Marshall JMP-1 Preamp benutzt hat?
Dies ist allerdings schon ein recht 'stereotyper' Sound, da stimme ich zu.
Die Gefahr, Stereotype zu benutzen, gibts allerdings auch im Country, Metal und Jazz.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon cetanu » Samstag 8. Dezember 2018, 15:15

Ingolf hat geschrieben:Für mich ist diese Aussage grundsätzlich nicht nachvollziehbar, da die sowohl die L6 Pods als auch die Sansamps der unterschiedlichen Generationen alle unterschiedlich klingen (und ich hatte sie alle ab Pod 1, ebenso 3 unterschiedliche Sansamp- Generationen).
Wenn man außerdem bedenkt, wie viele professionelle und auch erfolgreiche Gitarrensounds der letzten 20 Jahre entweder mit Pods oder mit Sansamps gemacht wurden, würde die Aussage ja außerdem bedeuten, dass man sich an diesen ebenfalls sattgehört hätte.

Trifft für mich jedenfalls nicht zu.


Ich hatte über die Jahre viel ausprobiert, da hatte ich den POD2, kurz den Flextone, das damalige Flaggschiff Vetta II (in der Band zu der Zeit hatte der andere Gitarrist anfangs noch einen Spider, kurze Zeit später den HD147, das günstigere Full-Size Topmodell damals), ebenso hatte ich einen Sansamp GT2 (die Behringer GDI "Billig-Variante und eben den Palmer), den Tri-A.C. und den PSA-1. Im High-Gain Bereich hatten alle, jeweils ihrer zugrundeliegenden 'Technologie' (POD/Sansamp), ähnliche Charakteristika, unabhängig der verwendeten Ampmodels. So ein High-Gain Fizz, was mir schlicht und ergreifend nicht gefallen hat. POD HD hatte ich nur angespielt, war aber das selbe Spiel.

Dem konnte man natürlich auch immer mal entgegenwirken und wenn ich zu Aufnahmen Impulse Responses genommen habe, dann fielen auch, die eher schlecht als rechten, digitalen Cab Models weg.

Der Behringer V-Amp Pro, den habe ich damals z.B. über die analogen DI Outs (als Ultra-G betitelte analoge Cabsim von Jürgen Rath, m.E. auch besser als viele anderen analogen Cabsims damals, wie die Radial JDX) ins Pult gespielt, da die für mich deutlich besser klang, als die digitalen Cabs. Dass die Hersteller endlich auf IRs aufgesprungen sind, ist das jetzt nicht mehr so das Problem.

Die Sansamp Character Serie, die wohl grundlegend anders klingen sollte (der Palmer basiert aber eben auf dem GT2) habe ich schon nicht mehr gespielt und auch das Helix hat mich, obwohl ich es nun gerne mal für einige Aufnahmen genutzt habe und auch das Software Plugin wohl weiternutzen werde, nicht umgehauen (Axe und Kemper aber auch nicht). Finde das GE200 da z.B. auch nicht wirklich viel schlechter.

Im jeweiligen Preissegment gefielen mir V-Amp II/Pro und Zenamp/ZenTera damals viel besser als die L6 Modelle. Zwar kein "richtiger" Modeler, aber ich habe auch katalogdicke Anleitungen gewälzt und mit Digitech 2112/2120 und Endstufe ein paar Jährchen gespielt. Das klang auch ziemlich fein, heute habe ich auf das lange Einstudieren von Anleitungen und Workflows nicht mehr so Bock.

Übrigens habe ich da auch mit dem 3 Kanal Dual und Triple Rectifier, dem Triaxis mit Rectifier Board und div. ENGL Amps (Powerball, E580 MIDI Preamp) entsprechende Erfahrungen gemacht, Charakteristika wie Gain Strukturen und/oder hohe Kompression die mir schlicht und ergreifend nicht gefallen wollten. Der 2 Kanal Dual Rectifier oder auch Peaveys 5150 gefielen mir besser und mein Framus Cobra erster Serie, der auch wie Rectifier/5150 irgendwo auf einem SLO basiert, aber wohl mit anderem Tone Stack daher kommt und einfach ganz anders ist, den würde ich im Leben nicht mehr hergeben wollen.. und was ENGL betrifft, da finde ich den Artist z.B. Oberklasse, der ist aber auch Blackmore basiert und grundlegend anders als so ein Powerball oder der E580.

Also ja, ich bleibe dabei. Ich habe mich an POD und Sansamp ziemlich satt gehört, genau so kann man mich mit den DfH Samples jagen, die vor paar Jährchen jeder genutzt hat und ich höre das auf Aufnahmen ziemlich oft auch raus, ja.

Es gibt halt Verstärker/Sounds, die alle Test- und Experimentierphasen bei mir bis heute überdauert haben, POD und Sansamp gehören da aber definitiv nicht dazu.
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon Duke » Samstag 8. Dezember 2018, 15:59

Blackstar Fly - Allzweckwaffe.

Geht leise gut, aber genauso gut über Kopfhörer. Das Delay trifft so ziemlich genau meinen Geschmack.

Klingt mit nem Mikro davor, aber auch direkt über den Kopfhörerout in die PA, völlig o. k.

Schrecklich vielseitig, das kleine Würfelchen. 8-)
LG
Uwe
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Re: Gitarren-Headphone-Amps?

Beitragvon tommy » Samstag 8. Dezember 2018, 16:06

Duke hat geschrieben:Blackstar Fly - Allzweckwaffe.

Geht leise gut, aber genauso gut über Kopfhörer. Das Delay trifft so ziemlich genau meinen Geschmack.

Klingt mit nem Mikro davor, aber auch direkt über den Kopfhörerout in die PA, völlig o. k.

Schrecklich vielseitig, das kleine Würfelchen. 8-)



Und zur Not geht er auch zum schnellen Musikhören (Smartphone mit Miniklinkenkabel anschließen) im Hotelzimmer. Zum Mitjammen noch die Gitarre dran...und ab dafür!
Die Batterien halten übrigens ewig.
LG Tommy


Der "heisseste Scheiß" für Saitenhexer: "Nasentapping"!
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