MiaB Pedale Vergleichstest

Zisch, Zerr, Blubber, Halllllllllllll, Echo... cho... ho... o
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Wizard
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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Wizard » Samstag 23. Mai 2020, 10:14

Martin, das ist ein Teil für Leute, die sich ein bis zweimal im Leben einen so teuren OD leisten, um ihn dann für immer zu behalten...
In diese Kategorie fällst du aber nicht :P

Mein anderes Ich sagt "Warum denn nicht wenn man die Knete dafür über hätte"... Ich kann dich leider nicht beraten... :clown:
Gruß Peter

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Batz Benzer
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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Batz Benzer » Samstag 23. Mai 2020, 10:22

Ich mache mir das ähnlich einfach:

Es ist ja bloß ein Angebot. Und wenn ich der Meinung bin, dass das Pedal nichts Besonderes darstellt, muss ich den Preis nicht zahlen.

Bin ich jedoch vom Produkt dermaßen überzeugt, dass ich es herausragend finde und der Meinung bin, dass es Alleinstellungsmerkmale hat, die mir wichtig sind, dann ist es eine einmalige Ausgabe, die m.E. okay geht.

Will ich es jedoch nur einmal ausprobieren, um zu schauen, ob es mich wirklich begeistert, greift das Fernabsatz-Gesetz und damit im Zweifelsfall das Widerrufsrecht. Kein Risiko!

Lieben Gruß,

Batz.
"Lennon was the soul of the Beatles, Harrison was the spirit, Paul was the heart, and Ringo was the drummer."

- George Martin

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Magman
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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Magman » Samstag 23. Mai 2020, 10:38

Danke ihr Beiden, ihr habt mir geholfen :pray01:

Mich interessiert es immer ob die Werbung das hält was sie verspricht. So hatte ich hier und da doch wirklich mal solche Produkte die das taten. Hier kommt es dann aber bei mir noch hinzu, das ein paar Kollegen und Gleichgesinnte mir dringend dazu rieten, dieses Kistchen mal zu testen. Da waren halt Leute drunter, deren Meinung ich sehr schätze und von denen ich weiß das sie keinen Werbe-Blubbblubb sprechen. Und so komm ich wohl nicht drumrum.

Leute, ich hab Schränke voller „Krams“ verkauft und habe gerade so wenig Gear wie noch nie! Und es geht ja noch weiter. Ja lacht nur, ich tue es auch :lol:
Ich will auf den Stand kommen, dass ich sage, ich besitze nur nochrichtig Gutes was ich auch wirklich nutze.
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Duke
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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Duke » Samstag 23. Mai 2020, 10:58

Magman hat geschrieben:
Samstag 23. Mai 2020, 09:42

Nebenbei:
Ich merke immer und immer mehr, das ich vom Sound und wohl auch vom Spielstil her ein Dumble ODS Player bin. Ein Original fällt flach, aber es gibt da schon ganz fantastische Nachbauten. Ich hadere gerade schwer mit mir ob ich mir nicht so etwas mal gönne bevor die Welt untergeht :P Ich weiß, das es auch tolle Pedale gibt, die diesen Sound vor einem F-typischen Amp genau so gut abbilden (Robben!). Aber so ein stylischer Amp hinter dir ist auch schon Inspirierend, oder?.... ich liebe das ja :pray01:
Tja, Dumble-Sounds und Amps sind was feines. Wobei da jeder letztlich was anderes darunter versteht.

Spiele seit geraumer Zeit meinen Realtone Blackface mit Dumble-Pedalen. Bei mir ist das der Simble und der Vertex Steelsring. Den Steelstring lasse ich eigentlich immer an. Bin damit mehr als glücklich.

Die Amps sind auch sehr gut. Realguitars, Realtone, Two Rock etc. sind fein. Hätten die ersten beiden einen guten Röhrenhall eingebaut, könnte ich schwach werden.
Ohne, sind die keine Konkurrenz für mein Setup.
LG
Uwe
Gear: Real Guitar Paula/Strat/Tele/1x12, Martin D28, 7-Preci & Höfner Bass, Baldringer div., Gretsch White Falcon, SoT, JTM1C, G12H30, Greenback, 2x10 Valdez Weber, Amp1/Blubox, Realtone BlackfaceReverb/AC10, Simble, Vertex Steel String

Mintage
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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Mintage » Samstag 23. Mai 2020, 12:07

Magman hat geschrieben:
Freitag 22. Mai 2020, 19:57
Tut mir leid wenn ich dir hier widersprechen muss Rainer, aber der DiabloGH klingt schon etwas anders und unterscheidet sich auch mit seinen Optionen. Außerdem komprimiert er nicht mehr so extrem wie der normale Bruder. Der klingt nun auch vor Marshalls :P Wenn man allerdings mit dem Sound der Urversion zufrieden ist muss man nix unternehmen!
Und der Booster an Bord ist wirklich superflexibel. Man kann ihn zB super dazu nutzen, um seine Gitarren vom Output und Pegel her optimal anzupassen. ZB Les Paul und Strat, oder Tele. Durch den Trebleregler kann man dann zB eine zu spitz klingende Stat etwas mildern, oder umgekehrt. Das geht sehr sehr gut und das war für mich auch mit ein Entscheidungsgrund!

Und ja/nein, so richtig klassisch marshallesk war das nicht. Ich hatte bei dem kleinen Clip mit Chris den DiabloGH auf den Kaluna abgestimmt. Aber ich bemerkte, das ich selbst garnicht mal soooo wild auf reine M-Sounds abfahre. Ich mag es wenn diese gewisse Sweetness mit im Sound ist. Irgendwie habe ich mich darauf festgebissen :idea:

Ich wiederhole mich: willst du klassisch nach M klingen, dann ist der Dual Drive erste Wahl. Da geht vieles in der M Richtung. Aber wie gesagt, der Amp muss dafür klingelclean eingestellt sein.

Jetzt ziehe ich nochmal schnell ab in meinen Proberaum und teste das ModelM - hab richtig Bock drauf :mosh:

Moin Martin,

da ich den Okko GH vor Ort hatte, kann ich Dir sagen, das der Klang (!) mit einem Diablo+ eindeutig zu realisieren ist !
Der Okko+ macht auch vor einem JTM45 eine hervorragende Figur - weil er hervorragend singend fenderiges zum Besten gibt :D

Die Aussage, das der Booster "superflexibel ist, und man ihn super dazu nutzen kann, um seine Gitarren vom Output und Pegel her
optimal anzupassen" - nun ja, das sind die Kennzeichen von guten Boostern, die in der Regel drei Potis haben, um genau das zu tun... ;)
Sehr viele Gitarristen sind da draußen, die eben nicht (!) wollen, das die Frequenzen der jeweiligen Gitarre "angepaßt" werden - Tele, Strat und
Les Paul sollen als diese mit ihren Eigenheiten wahrgenommen werden. Und ja - mit dem Tone-Poti eines Boosters kann man eine zu spitz
klingende Strat mildern ;)

Die Tatsache, das der GH-Booster nach (!) dem Zerren geschaltet ist, sorgt auch dafür, das viele Gitarristen das gerne anders hätten ;)
Das der GH noch mehr Einstellungs bzw. Anpassungsmöglichkeiten hat, hilft dem Einen - und verwirrt den Anderen :twisted:

In meinen Ohren hat jedweder Okko mit rockig-marshalleskem relativ wenig zu tun - sie sorgen dafür, das man mit dem Amp einen schönen
crunch/Lead-Sound hinbekommt, der eben nicht (!) nach dem und dem bekannten Teil klingt... der Gitarrist hat die Möglichkeit, mittels
seiner Gitarre einen ganz und gar eigenen Signature-Sound zu kreieren, der nicht schon millionenfach nachgemacht wurde. Und das
ist für mich die größte Auszeichnung, die ich einem Equipment-Teil vergeben kann :D

Und ich wiederhole mich gerne: der Dualdrive ist extra geplant für cleane (!!!) Amps jedweder Röhren-Couleur... so gesehen ist schon Deine
Versuchsanordnung mit einem Brunetti ein Grundfehler 8-)

Tatsache ist, das auch das Okko GH ein wunderbar musikalisches (!) Gerät ist, was jedem Gitarristen helfen kann, seine eigenen
Klangwünsche zu realisieren.

Dürfte ich nur einen Treter behalten, wäre es ein Okko - da mir dieser hilft, meine Klangvorstellungen mittels eines Fender- oder
Marshall-Amps zu gestalten :D

Vielen Dank Martin, für Euren ausgiebigen Test :prost:

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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Mintage » Samstag 23. Mai 2020, 12:23

Magman hat geschrieben:
Samstag 23. Mai 2020, 10:38
Danke ihr Beiden, ihr habt mir geholfen :pray01:

Mich interessiert es immer ob die Werbung das hält was sie verspricht. So hatte ich hier und da doch wirklich mal solche Produkte die das taten. Hier kommt es dann aber bei mir noch hinzu, das ein paar Kollegen und Gleichgesinnte mir dringend dazu rieten, dieses Kistchen mal zu testen. Da waren halt Leute drunter, deren Meinung ich sehr schätze und von denen ich weiß das sie keinen Werbe-Blubbblubb sprechen. Und so komm ich wohl nicht drumrum.

Leute, ich hab Schränke voller „Krams“ verkauft und habe gerade so wenig Gear wie noch nie! Und es geht ja noch weiter. Ja lacht nur, ich tue es auch :lol:
Ich will auf den Stand kommen, dass ich sage, ich besitze nur nochrichtig Gutes was ich auch wirklich nutze.

Ich habe mich lange gewehrt, für ein Lowgain/Booster-Pedal 230,- Euro auszugeben... - seitdem ich den Rockett Archer habe, frage ich mich,
warum ich so lange gewartet habe ;)

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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Wizard » Samstag 23. Mai 2020, 12:33

Es ist doch so: Wenn man Jahr für Jahr an ein bestimmtes Pedal der Begierde denkt, es aber nie kauft, verursacht das Unbehagen, weil das Pedal vielleicht 350 € kostet und eben nicht 3500, also erschwinglich wäre :kopf_kratz01:
Gruß Peter

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Re: MiaB Pedale Vergleichstest

Beitrag von Magman » Samstag 23. Mai 2020, 13:33

Wizard hat geschrieben:
Samstag 23. Mai 2020, 12:33
Es ist doch so: Wenn man Jahr für Jahr an ein bestimmtes Pedal der Begierde denkt, es aber nie kauft, verursacht das Unbehagen, weil das Pedal vielleicht 350 € kostet und eben nicht 3500, also erschwinglich wäre :kopf_kratz01:
Da haste recht Peter :thumbs:
Mintage hat geschrieben:
Samstag 23. Mai 2020, 12:23
Ich habe mich lange gewehrt, für ein Lowgain/Booster-Pedal 230,- Euro auszugeben... - seitdem ich den Rockett Archer habe, frage ich mich,
warum ich so lange gewartet habe ;)
Den hatte ich auch mal vor meinem Puretone. Supergutes sehr musikalisches Pedal! Ich war auch schon am grübeln mir genau das nochmal zu kaufen.
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Re: MiaB Pedale Vergleich

Beitrag von Magman » Samstag 23. Mai 2020, 21:09

Also ich glaube ich lasse das mit dem Origin. Hab nochmal ein gutes Dutzend (für mich aussagefähige) Videos geschaut. Außer dem Video von Rabea Massaad fand ich keines so das ich Gänsehaut bekommen habe und bei ihm klingt eh immer alles gut, weil geil gespielt und vor allem auch geil aufgenommen. Da ist viel getrickst!

Der Preis ist mir einfach deutlich zu hoch für so ein Pedal! Ich bin mit meinem Okko sehr zufrieden und es begeistert mich immer wieder aufs Neue, ja hat sogar zumindest für MICH alle anderen Pedale hinten anstehen lassen. Warum dann noch so viel Geld ausgeben. Lieber gönne ich mir noch eines dieser tollen russischen Dumble ODS Pedale und ein paar Flaschen guten Whiskey, habe ich mehr davon.
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